DAX® - Die Börsenampel steht auf „grün“
Die Börsenampel steht auf „grün“
Nach der 1.300-Punkte Rally der Vorwoche sah es zu Wochenbeginn beim DAX® zunächst nach einer wohlverdienten Verschnaufpause aus. Doch das Aktienbarometer erweist sich weiterhin als äußerst stressresistent. Schließlich schafften die deutschen Standardwerte im Tagesverlauf trotzdem ein neues Bewegungshoch (12.913 Punkte). Da auch die Rahmenbedingungen in Übersee stimmen (siehe Analyse unten; S&P 500® seit 31.12. im Plus bzw. neues Allzeithoch beim Nasdaq Comp.), können Anleger am Ball bleiben. Die kühnsten Optimisten träumen vielleicht sogar schon von einem Anlauf auf die große Abwärtskurslücke von Anfang März bei 13.237/13.501 Punkten. Aufgrund der Dynamik des Erholungsimpulses der letzten Wochen wollen wir heute allerdings auch ein besonderes Augenmerk auf das Money Management legen. Die Rückkehr in den Erholungstrend seit Dezember 2018 (akt. bei 12.666 Punkten) diente als weiterer Stärkebeweis. Deshalb ist dieser Trend als engmaschige Absicherung für Trader prädestiniert. Dagegen lassen Investoren mit einem Stopp auf Basis der „doppelten Durchschnitte“ aus 200-Tages- und 200-Wochen-Linie (akt. bei 12.128/12.049 Punkten) etwas mehr Luft zum Atmen.
DAX® (Daily)

Wie ein Schweizer Uhrwerk
Seit dem Märztief bei 18.214 Punkten hat sich der Dow Jones um gut 9.000 Punkte erholen können. Bisher haben wir den Aufwärtsimpuls stets konstruktiv begleitet und die US-Standardwerte konnten jedes noch so hartnäckige Barrierenbündel (problemlos) aus dem Weg räumen – zuletzt die Kombination aus der 50-Wochen-Linie und dem ehemaligen Basisaufwärtstrend seit 2009 (akt. bei 26.445/26.752 Punkten). Abgerundet wird der auf diesem Niveau entstehende Kumulationswiderstand durch die Hochs von 2018 bei 26.617/26.952 Punkten. Da auch der MACD freundlich zu interpretieren ist, können die Bullen derzeit von einem Anlauf auf die große Abwärtskurslücke von Anfang März (28.403 zu 28.893 Punkten) träumen. Dieses Gap ist zudem die letzte nennenswerte Barriere auf dem Weg zum bisherigen Allzeithoch (29.569 Punkten). Beim Erreichen dieses großen Ziels hilft sicherlich die negierte Topformation beim Dow Jones Transportation Index (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 5. Juni). Auch eine „V-Formation“ im Verlauf des Dow Jones auf Tagesbasis fungiert aktuell als Kurstreiber. Um den derzeitigen Erfolgspfad nicht zu verlassen, sollte das Aktienbarometer das o. g. ehemalige Barrierenbündel bei gut 26.000 Punkten nicht mehr nachhaltig unterschreiten.
Dow Jones Industrial Average (Weekly)

Saisonaler Rückenwind – zum Zweiten
Gestern hatten wir auf eine mögliche Biotech-Sommerrally hingewiesen. Schließlich konnte der NYSE Arca Biotechnology Index seit 2000 in der Phase vom 12. Juni bis 31. Juli um durchschnittlich 4,5 % zulegen. Vor diesem Hintergrund könnte auch die Gilead-Aktie ein interessanter Tradingkandidat für die nächsten Wochen sein. Hier sticht sogar die Periode von Mitte Juni bis Mitte Juli hervor, in der der Biotechtitel in diesem Jahrtausend um durchschnittlich fast 7 % zulegte. Zu dieser saisonalen Steilvorlage gesellt sich eine spannende charttechnische Ausgangslage. Zum einen stellt die Haltezone aus diversen Hoch- und Tiefpunkten sowie der 38-Wochen-Linie bei rund 70 USD ein gutes Sprungbrett dar, zum anderen vollzieht sich die gesamte Kursaktivität der letzten 11 Wochen innerhalb der extrem volatilen Wochenkerze von Mitte März. Es liegt also eine Vielzahl von Innenstäben vor. Insgesamt bestehen gute Chancen, dass die Aktie bis zum Hochsommer das Jahreshoch der beschriebenen Märzkerze (85,97 USD) ins Visier nehmen wird. Diese Marke definiert den Auftakt zu einer wichtigen Widerstandszone, welche sich bis knapp 90 USD erstreckt und deren Überwinden die charttechnischen Perspektiven des Biotechtitels weiter verbessern würde.
Gilead Sciences (Weekly)

Bodenbildung nimmt Gestalt an
In volatilen Marktphasen spielen strukturierte Produkte regelmäßig ihre Stärken aus. Derzeit finden Anleger im Ölsektor unverändert hohe Schwankungsbreiten. Keine Ausnahme stellt dabei der Kursverlauf von Royal Dutch Shell dar, denn der Abstand der Bollinger Bänder ist weiterhin groß. Auf solche Phasen mit enormer Volatilität folgte in der Vergangenheit oftmals eine Marktberuhigung, zumal im konkreten Fall ein 1-2-3-Tief auf Basis der Lows des Jahrtausends bei 15,27/16,53/16,68 EUR vorliegt (siehe Chart). Die Hoffnungen auf eine nachhaltige, untere Umkehr schürt derzeit der trendfolgende MACD, der auf historisch niedrigem Niveau mittlerweile ein positives Schnittmuster generiert hat. Ein erstes Erholungsziel definiert nun das Hoch von Anfang April bei 18,57 EUR. Danach steckt die 38-Wochen-Linie (akt. bei 21,59 EUR) die nächste Hürde ab. Interessanterweise lässt das Kursziel aus der zuletzt vervollständigten Flagge – gleichzeitig Teil des o. g. 1-2-3-Tiefs – perspektivisch auf einen Anlauf auf den langfristigen gleitenden Durchschnitt schließen. Aber auch ohne eine dynamische Aufwärtsreaktion bieten Anlagezertifikate aufgrund der eingangs beschriebenen hohen Volatilität derzeit attraktive Seitwärtsrenditen.
Royal Dutch Shell (Weekly)

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Nach der 1.300-Punkte Rally der Vorwoche sah es zu Wochenbeginn beim DAX® zunächst nach einer wohlverdienten Verschnaufpause aus. Doch das Aktienbarometer erweist sich weiterhin als äußerst stressresistent. Schließlich schafften die deutschen Standardwerte im Tagesverlauf trotzdem ein neues Bewegungshoch (12.913 Punkte). Da auch die Rahmenbedingungen in Übersee stimmen (siehe Analyse unten; S&P 500® seit 31.12. im Plus bzw. neues Allzeithoch beim Nasdaq Comp.), können Anleger am Ball bleiben. Die kühnsten Optimisten träumen vielleicht sogar schon von einem Anlauf auf die große Abwärtskurslücke von Anfang März bei 13.237/13.501 Punkten. Aufgrund der Dynamik des Erholungsimpulses der letzten Wochen wollen wir heute allerdings auch ein besonderes Augenmerk auf das Money Management legen. Die Rückkehr in den Erholungstrend seit Dezember 2018 (akt. bei 12.666 Punkten) diente als weiterer Stärkebeweis. Deshalb ist dieser Trend als engmaschige Absicherung für Trader prädestiniert. Dagegen lassen Investoren mit einem Stopp auf Basis der „doppelten Durchschnitte“ aus 200-Tages- und 200-Wochen-Linie (akt. bei 12.128/12.049 Punkten) etwas mehr Luft zum Atmen.
Wie ein Schweizer Uhrwerk
Seit dem Märztief bei 18.214 Punkten hat sich der Dow Jones um gut 9.000 Punkte erholen können. Bisher haben wir den Aufwärtsimpuls stets konstruktiv begleitet und die US-Standardwerte konnten jedes noch so hartnäckige Barrierenbündel (problemlos) aus dem Weg räumen – zuletzt die Kombination aus der 50-Wochen-Linie und dem ehemaligen Basisaufwärtstrend seit 2009 (akt. bei 26.445/26.752 Punkten). Abgerundet wird der auf diesem Niveau entstehende Kumulationswiderstand durch die Hochs von 2018 bei 26.617/26.952 Punkten. Da auch der MACD freundlich zu interpretieren ist, können die Bullen derzeit von einem Anlauf auf die große Abwärtskurslücke von Anfang März (28.403 zu 28.893 Punkten) träumen. Dieses Gap ist zudem die letzte nennenswerte Barriere auf dem Weg zum bisherigen Allzeithoch (29.569 Punkten). Beim Erreichen dieses großen Ziels hilft sicherlich die negierte Topformation beim Dow Jones Transportation Index (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 5. Juni). Auch eine „V-Formation“ im Verlauf des Dow Jones auf Tagesbasis fungiert aktuell als Kurstreiber. Um den derzeitigen Erfolgspfad nicht zu verlassen, sollte das Aktienbarometer das o. g. ehemalige Barrierenbündel bei gut 26.000 Punkten nicht mehr nachhaltig unterschreiten.
Saisonaler Rückenwind – zum Zweiten
Gestern hatten wir auf eine mögliche Biotech-Sommerrally hingewiesen. Schließlich konnte der NYSE Arca Biotechnology Index seit 2000 in der Phase vom 12. Juni bis 31. Juli um durchschnittlich 4,5 % zulegen. Vor diesem Hintergrund könnte auch die Gilead-Aktie ein interessanter Tradingkandidat für die nächsten Wochen sein. Hier sticht sogar die Periode von Mitte Juni bis Mitte Juli hervor, in der der Biotechtitel in diesem Jahrtausend um durchschnittlich fast 7 % zulegte. Zu dieser saisonalen Steilvorlage gesellt sich eine spannende charttechnische Ausgangslage. Zum einen stellt die Haltezone aus diversen Hoch- und Tiefpunkten sowie der 38-Wochen-Linie bei rund 70 USD ein gutes Sprungbrett dar, zum anderen vollzieht sich die gesamte Kursaktivität der letzten 11 Wochen innerhalb der extrem volatilen Wochenkerze von Mitte März. Es liegt also eine Vielzahl von Innenstäben vor. Insgesamt bestehen gute Chancen, dass die Aktie bis zum Hochsommer das Jahreshoch der beschriebenen Märzkerze (85,97 USD) ins Visier nehmen wird. Diese Marke definiert den Auftakt zu einer wichtigen Widerstandszone, welche sich bis knapp 90 USD erstreckt und deren Überwinden die charttechnischen Perspektiven des Biotechtitels weiter verbessern würde.
Bodenbildung nimmt Gestalt an
In volatilen Marktphasen spielen strukturierte Produkte regelmäßig ihre Stärken aus. Derzeit finden Anleger im Ölsektor unverändert hohe Schwankungsbreiten. Keine Ausnahme stellt dabei der Kursverlauf von Royal Dutch Shell dar, denn der Abstand der Bollinger Bänder ist weiterhin groß. Auf solche Phasen mit enormer Volatilität folgte in der Vergangenheit oftmals eine Marktberuhigung, zumal im konkreten Fall ein 1-2-3-Tief auf Basis der Lows des Jahrtausends bei 15,27/16,53/16,68 EUR vorliegt (siehe Chart). Die Hoffnungen auf eine nachhaltige, untere Umkehr schürt derzeit der trendfolgende MACD, der auf historisch niedrigem Niveau mittlerweile ein positives Schnittmuster generiert hat. Ein erstes Erholungsziel definiert nun das Hoch von Anfang April bei 18,57 EUR. Danach steckt die 38-Wochen-Linie (akt. bei 21,59 EUR) die nächste Hürde ab. Interessanterweise lässt das Kursziel aus der zuletzt vervollständigten Flagge – gleichzeitig Teil des o. g. 1-2-3-Tiefs – perspektivisch auf einen Anlauf auf den langfristigen gleitenden Durchschnitt schließen. Aber auch ohne eine dynamische Aufwärtsreaktion bieten Anlagezertifikate aufgrund der eingangs beschriebenen hohen Volatilität derzeit attraktive Seitwärtsrenditen.
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