06.04.2016 08:00
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DAX® - Die nächste Abwärtskurslücke …

Die nächste Abwärtskurslücke …
… unterstreicht die zuletzt mehrfach angeführten Belastungsfaktoren (siehe Analyse zum S&P 500® unten). Doch der Reihe nach: Mit der zweiten Kurslücke binnen drei Handelstagen bei 9.733/9.661 Punkten scheinen die Bären das Zepter beim DAX® endgültig übernommen zu haben, zumal inzwischen auch die 38-Tages-Linie (akt. bei 9.633 Punkten) unterschritten wurde. Parallel dazu verfestigen sich die Toppbildung im Verlauf des RSI sowie das Ausstiegssignal seitens des MACD weiter. Als nächste Unterstützung lässt sich nun das „Draghi-Tief“ vom 10. März bei 9.498 Punkten identifizieren. Hilfreich erscheint uns aktuell auch ein Blick auf den Kursverlauf des DAX®-Future, denn hier liegt eine abgeschlossene Toppbildung vor, aus der sich ein kalkulatorisches Kursziel auf der Unterseite von rund 9.350 Punkten für den Future ergibt. Interpretiert man die Kursentwicklung seit Mitte März beim DAX® als seitliche Schiebezone, dann lässt sich aus deren Höhe zumindest ein kalkulatorisches Abschlagspotential bis rund 9.450 Punkte ableiten. Unter Risikogesichtspunkten gibt die erneute Abwärtskurslücke Anlegern die Gelegenheit, den Stopp für bestehende „Shortpositionen“ auf das Niveau der oberen Gapkante bei 9.733 Punkten nachzuziehen.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Rückschlaggefahren nehmen zu
Der S&P 500® hat das rechnerische Kursziel von knapp 2.100 Punkten – resultierend aus dem zuletzt vervollständigten Doppelboden – nahezu idealtypisch abgearbeitet. Nach der Rally um gut 250 Punkte seit dem 11. Februar nehmen jetzt allerdings die Risiken zu. Als vorrangige Belastungsfaktoren sehen wir dabei vor allem zyklische Aspekte an. Neben dem Dekaden- legt auch der US-Präsidentschaftszyklus die Ausprägung eines zyklischen Hochs per Anfang April nahe, das den Auftakt zu einer bis Ende Mai andauernden Verschnaufpause darstellt. Interessanterweise deutet der durchschnittliche Verlauf aller Wahljahre, in denen die 2. Amtszeit des US-Präsidenten endet, ein äquivalentes Ablaufmuster an. In der Summe sehen sich die amerikanischen Standardwerte aktuell also mit insgesamt drei zyklischen Bremsklötzen konfrontiert. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger den Stopp für bestehende Longengagements auf die Kumulationszone bei rund 2.020 Punkten nachziehen, zumal der MACD gerade auf „short“ gedreht hat. Auf diesem Niveau fällt das Tief vom 24. März bei 2.022 Punkten mit diversen alten Hoch- und Tiefpunkten aus der Vergangenheit und der 200-Tages-Linie (akt. bei 2.015 Punkten) zusammen.
 
 
  S&P 500® (Daily)  
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Pullback bestätigt Trendbruch
Nach dem im Januar ausgeprägten Candlestickumkehrmuster in Form eines sog. „Hammers“ auf Monatsbasis sowie dem im Februar vollzogenen Bruch des seit September 2013 bestehenden Baissetrends (akt. bei 1.204 USD) gönnte sich der Goldpreis in den letzten Wochen eine Atempause. Aus charttechnischer Sicht kam es dabei aber lediglich zu einem nahezu idealtypischen Pullback an den zuvor angeführten Abwärtstrend, der den beschriebenen Trendbruch untermauert. Per Saldo liegt damit ein weiteres Mosaiksteinchen vor, das die Ausprägung eines wichtigen Markttiefs per Anfang Dezember 2015 bei 1.046 USD nahelegt. Da auch die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon derzeit freundlich zu interpretieren sind, dürfte das Edelmetall in den nächsten Wochen das bisherige Jahreshoch bei 1.283 Punkten wieder ins Visier nehmen, ehe das Pendant vom Januar 2015 bei 1.306 USD in den Fokus rückt, das bestens mit der 90-Monats-Glättung (akt. bei 1.308 USD) harmoniert. Jenseits dieser Anlaufmarken definiert ein weiterer gleitender Durchschnitt – nämlich der der letzten 200 Wochen (akt. bei 1.330 USD) – das nächste Etappenziel. Um die vielversprechende Ausgangslage nicht zu gefährden, gilt es in Zukunft die horizontalen Unterstützungen bei rund 1.180 USD nicht mehr zu unterschreiten.
 
 
  Gold (Weekly)  
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Baissetrend + Abwärtsgap = unheilvolle Kombination
Mit dem „HSBC Trendkompass“, einer Erweiterung der „HSBC Marktbeobachtung App“, werden Anleger Woche für Woche in die Lage versetzt die 30 DAX®-Werte nach den Kriterien der relativen Stärke nach Levy (langfristig) und dem Momentum der letzten vier Wochen (kurzfristig) zu filtern. Nach der Ausdehnung auf deutsche Nebenwerte werden seit dieser Woche erstmals auch 40 US-Titel berücksichtigt. Für besonders vielversprechend halten wir den Abgleich zwischen der objektiven Auswertung anhand des Trendkompasses und dem konkreten Chartverlauf. Aktuell sticht dabei die Continental-Aktie hervor, die sich gemäß beider Kriterien in einem Baissetrend befindet und – analog zum DAX® (siehe Analyse oben) – gestern ein Abwärtsgap gerissen hat. Da damit gleichzeitig die 50-Tages-Linie unterschritten wurde und sich zuvor die längerfristige 200 Perioden-Glättung (akt. bei 190,19 EUR bzw. 203,38 EUR) als zu hohe Hürde erwiesen hat, müssen Anleger ein Wiedersehen mit dem bisherigen Jahrestief bei 175,60 EUR einkalkulieren. Dieses Level markiert den Auftakt zur entscheidenden Haltezone, die sich bis zum Tief vom September 2015 bei 171,30 EUR erstreckt und deren Unterschreiten eine große Toppbildung komplettieren würde.
 
 
  Continental (Daily)  
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Quelle

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