DAX® - Erfolgreicher Test der Schlüsselunterstützungen
Erfolgreicher Test der Schlüsselunterstützungen
Trotz der Erholung vom vergangenen Freitag steht auf Wochenbasis ein negatives Candlestickmuster in Form eines „bearish engulfing“ zu Buche. Diese Candlestickformation unterstreicht die charttechnische Notwendigkeit, die viel zitierte Bastion bei rund 10.300 Punkten unbedingt zu verteidigen. Im Schnelldurchlauf nochmals die wichtigsten Marken, aus denen sich die hier bestehende Kumulationsunterstützung speist: Fibonacci-Level (10.372 Punkte), Jahrestief von 2018 (10.279 Punkte), Tiefs von Mitte April bei rund 10.250 Punkten sowie Haltezone auf Point & Figure-Basis. Eine Schlüsselrolle nimmt allerdings auch der am vergangenen Donnerstag ausgebildete „Hammer“ ein. Dieses Umkehrmuster unterstreicht die Bedeutung der o. g. Bastion, zumal das Pattern auf Basis der 50-Tages-Linie bzw. dem Erholungstrend seit Mitte März (akt. bei 10.217/10.205 Punkten) ausgeprägt wurde. In der Summe sehen wir weitere Erholungschancen in Richtung der Kurslücke vom 13. Mai bei 10.698/10.773 Punkten. Rückenwind kommt weiter von den CoT-Daten: Beim S&P 500® haben die Kleinspekulanten ihre Shortpositionen weiter ausgebaut und sind damit so stark „short“ engagiert wie zuletzt während der Finanzmarktkrise!
DAX® (Daily)

Fehlausbruch als Kurstreiber
In der vergangenen Woche hatten wir auf die unterschiedliche Entwicklung zwischen dem Gold- und dem Silberpreis im bisherigen Jahresverlauf 2020 hingewiesen. In der Konsequenz war das Gold/Silber-Ratio auf einen historischen Hochstand von 112 angestiegen. Gleichzeitig notierte das Verhältnis zwischen beiden Edelmetallen in überkauftem Terrain. Deshalb definierten wir einen Rückfall in den Aufwärtstrendkanal (obere Begrenzung akt. bei 109) als wichtigen Signalgeber. Diese Weichenstellung wurde inzwischen vollzogen, so dass die lange Phase der Underperformance des Silberpreises im Vergleich zum „großen Bruder“ mindestens pausieren, wenn nicht gar zu Ende gegangen sein dürfte. Aufgrund dieser Steilvorlage setzen wir uns heute intensiv mit den charttechnischen Silber-Perspektiven auseinander. Aus Sicht des Wochencharts kann der temporäre Rutsch unter die Tiefs der letzten Jahre bei rund 14 USD – inklusive eines Ausverkaufstiefs bei 11,62 USD – letztlich als Fehlausbruch auf der Unterseite interpretiert werden (siehe Chart). „False breaks are followed by fast moves“, lautet eine alte Tradingweisheit, welche fortan einen wichtigen Kurstreiber darstellt (Fortsetzung siehe unten).
Silber (Weekly)

V-Umkehr: Kurstreiber Nummer 2
Einen zweiten Katalysator stellt die V-förmige Umkehr der letzten Wochen dar, aus deren Höhe sich ein Anschlusspotential von gut 4 US-Dollar ergibt. Das Kursziel aus diesem Trendwendemuster lässt perspektivisch ein Wiedersehen mit dem Jahreshoch von 2019 bei 19,64 USD erwarten. Wichtige Durchgangsstationen auf dem Weg in diese Region definieren die gleitenden Durchschnitte der letzten 200 Tage (16,92 USD) sowie der Abwärtstrend seit September vergangenen Jahres (18,02 USD). Der Quartalschart des Silberpreises unterstreicht, dass es bei knapp 20 USD aus charttechnischer Sicht richtig spannend wird. Doch der Reihe nach: Im Langfristchart schlägt sich das beschriebene „false break“ in einem Pullback an den ehemaligen Baissetrend seit dem zyklischen Hochstand von 2011 nieder. Bei einem Ausschöpfen des diskutierten Kurspotentials gewinnt aber vor allem das Szenario einer langfristigen Bodenbildung deutlich an Konturen. Um diese abzuschließen, ist ein Spurt über die Hochs der letzten Jahre bei 19,64/21,11 USD nötig (siehe Chart). Ein letztes Proargument liefert der trendfolgende MACD, welcher sowohl auf Wochen- als auch auf Quartalsbasis aktuell neue Einstiegssignale generiert.
Silber (Quarterly)

Langfristige Bodenbildung vollzogen
Vor dem Hintergrund der beschriebenen Silber-Perspektiven sind Minentitel derzeit logischerweise ebenfalls einen Blick wert. Besonders vielversprechend finden wir die Ausgangslage bei der Agnico Eagle-Aktie. Zunächst kam es hier im Februar/März nochmals zu einem schmerzhaften Rücksetzer. Doch letztlich hat dieser Pullback lediglich die Kreuzunterstützung aus zwei unterschiedlichen Trendlinien bestätigt. Seit dem zyklischen Tief bei 31,01 USD strebt der Titel dynamisch nach Norden und hat dabei sogar den Korrekturtrend seit August 2019 (akt. bei 62,31 USD) überwunden. Letzteres sorgt gleichzeitig für den Abschluss der großen Bodenbildung der letzten Jahre (siehe Chart). Das langfristige Kurspotential von fast 40 USD – abgeleitet aus der strategischen, unteren Umkehr – lässt sogar auf ein Wiedersehen mit dem Allzeithoch aus dem Jahr 2011 bei 88,20 USD schließen. Rückenwind liefert auch der Faktor „Saisonalität“: Unter saisonalen Aspekten befindet sich der Minentitel in der, bis September anhaltenden, besten Phase des Jahres. Um die Gefahr eines Fehlausbruchs gar nicht erst aufkommen zu lassen, bietet sich das Hoch von 2016 bei 60,10 USD als Stop-Loss auf der Unterseite an.
Agnico-Eagle Mines (Monthly)

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Trotz der Erholung vom vergangenen Freitag steht auf Wochenbasis ein negatives Candlestickmuster in Form eines „bearish engulfing“ zu Buche. Diese Candlestickformation unterstreicht die charttechnische Notwendigkeit, die viel zitierte Bastion bei rund 10.300 Punkten unbedingt zu verteidigen. Im Schnelldurchlauf nochmals die wichtigsten Marken, aus denen sich die hier bestehende Kumulationsunterstützung speist: Fibonacci-Level (10.372 Punkte), Jahrestief von 2018 (10.279 Punkte), Tiefs von Mitte April bei rund 10.250 Punkten sowie Haltezone auf Point & Figure-Basis. Eine Schlüsselrolle nimmt allerdings auch der am vergangenen Donnerstag ausgebildete „Hammer“ ein. Dieses Umkehrmuster unterstreicht die Bedeutung der o. g. Bastion, zumal das Pattern auf Basis der 50-Tages-Linie bzw. dem Erholungstrend seit Mitte März (akt. bei 10.217/10.205 Punkten) ausgeprägt wurde. In der Summe sehen wir weitere Erholungschancen in Richtung der Kurslücke vom 13. Mai bei 10.698/10.773 Punkten. Rückenwind kommt weiter von den CoT-Daten: Beim S&P 500® haben die Kleinspekulanten ihre Shortpositionen weiter ausgebaut und sind damit so stark „short“ engagiert wie zuletzt während der Finanzmarktkrise!
Fehlausbruch als Kurstreiber
In der vergangenen Woche hatten wir auf die unterschiedliche Entwicklung zwischen dem Gold- und dem Silberpreis im bisherigen Jahresverlauf 2020 hingewiesen. In der Konsequenz war das Gold/Silber-Ratio auf einen historischen Hochstand von 112 angestiegen. Gleichzeitig notierte das Verhältnis zwischen beiden Edelmetallen in überkauftem Terrain. Deshalb definierten wir einen Rückfall in den Aufwärtstrendkanal (obere Begrenzung akt. bei 109) als wichtigen Signalgeber. Diese Weichenstellung wurde inzwischen vollzogen, so dass die lange Phase der Underperformance des Silberpreises im Vergleich zum „großen Bruder“ mindestens pausieren, wenn nicht gar zu Ende gegangen sein dürfte. Aufgrund dieser Steilvorlage setzen wir uns heute intensiv mit den charttechnischen Silber-Perspektiven auseinander. Aus Sicht des Wochencharts kann der temporäre Rutsch unter die Tiefs der letzten Jahre bei rund 14 USD – inklusive eines Ausverkaufstiefs bei 11,62 USD – letztlich als Fehlausbruch auf der Unterseite interpretiert werden (siehe Chart). „False breaks are followed by fast moves“, lautet eine alte Tradingweisheit, welche fortan einen wichtigen Kurstreiber darstellt (Fortsetzung siehe unten).
V-Umkehr: Kurstreiber Nummer 2
Einen zweiten Katalysator stellt die V-förmige Umkehr der letzten Wochen dar, aus deren Höhe sich ein Anschlusspotential von gut 4 US-Dollar ergibt. Das Kursziel aus diesem Trendwendemuster lässt perspektivisch ein Wiedersehen mit dem Jahreshoch von 2019 bei 19,64 USD erwarten. Wichtige Durchgangsstationen auf dem Weg in diese Region definieren die gleitenden Durchschnitte der letzten 200 Tage (16,92 USD) sowie der Abwärtstrend seit September vergangenen Jahres (18,02 USD). Der Quartalschart des Silberpreises unterstreicht, dass es bei knapp 20 USD aus charttechnischer Sicht richtig spannend wird. Doch der Reihe nach: Im Langfristchart schlägt sich das beschriebene „false break“ in einem Pullback an den ehemaligen Baissetrend seit dem zyklischen Hochstand von 2011 nieder. Bei einem Ausschöpfen des diskutierten Kurspotentials gewinnt aber vor allem das Szenario einer langfristigen Bodenbildung deutlich an Konturen. Um diese abzuschließen, ist ein Spurt über die Hochs der letzten Jahre bei 19,64/21,11 USD nötig (siehe Chart). Ein letztes Proargument liefert der trendfolgende MACD, welcher sowohl auf Wochen- als auch auf Quartalsbasis aktuell neue Einstiegssignale generiert.
Langfristige Bodenbildung vollzogen
Vor dem Hintergrund der beschriebenen Silber-Perspektiven sind Minentitel derzeit logischerweise ebenfalls einen Blick wert. Besonders vielversprechend finden wir die Ausgangslage bei der Agnico Eagle-Aktie. Zunächst kam es hier im Februar/März nochmals zu einem schmerzhaften Rücksetzer. Doch letztlich hat dieser Pullback lediglich die Kreuzunterstützung aus zwei unterschiedlichen Trendlinien bestätigt. Seit dem zyklischen Tief bei 31,01 USD strebt der Titel dynamisch nach Norden und hat dabei sogar den Korrekturtrend seit August 2019 (akt. bei 62,31 USD) überwunden. Letzteres sorgt gleichzeitig für den Abschluss der großen Bodenbildung der letzten Jahre (siehe Chart). Das langfristige Kurspotential von fast 40 USD – abgeleitet aus der strategischen, unteren Umkehr – lässt sogar auf ein Wiedersehen mit dem Allzeithoch aus dem Jahr 2011 bei 88,20 USD schließen. Rückenwind liefert auch der Faktor „Saisonalität“: Unter saisonalen Aspekten befindet sich der Minentitel in der, bis September anhaltenden, besten Phase des Jahres. Um die Gefahr eines Fehlausbruchs gar nicht erst aufkommen zu lassen, bietet sich das Hoch von 2016 bei 60,10 USD als Stop-Loss auf der Unterseite an.
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