| Erfolgsserie gerissen |
| Der Start in die neue Handelswoche sorgt beim DAX® für zwei verschiedene Botschaften.
Zum einen blieben Anschlusskäufe nach einem erneuten Rekordhoch (12.762 Punkte) aus.
Im Gegenteil: Es kam sogar zu kleineren Gewinnmitnahmen. In der Konsequenz bedeutet
diese Entwicklung, dass gestern eine Serie von 12 weißen Tageskerzen in Folge zu Ende
ging. Dennoch – und das ist der gute Teil der Nachricht – ist der laufende Aufwärtsimpuls
absolut intakt. Im „uncharted territory“ definiert die runde 13.000er-Marke eines
der wenigen verbliebenen Anlaufziele. Knapp darüber verläuft die Parallele (auf Wochenbasis
akt. bei 13.189 Punkte) zum steilen Haussetrend seit Ende Juni 2016. Auf der Unterseite
definiert indes die Parallelverschiebung des Aufwärtstrends seit Februar – eingezeichnet
über die Hochpunkte vom Mai 2016, Januar 2017 sowie April 2017 – eine erste Unterstützung
für die deutschen Standardwerte, welche aktuell bei 12.587 Punkten verläuft. Für noch
wichtiger halten wir aus charttechnischer Sicht allerdings die alten charttechnischen
Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten. |
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DAX® (Daily) |
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| Trendlinie unverändert von Relevanz |
| Regelmäßige Leser des „Daily Tradings“ wissen, dass wir für das 1. Halbjahr 2017 beim
Euro Stoxx 50® einen Test des seit Beginn des Jahrtausends dominierenden Baissetrends
(akt. bei 3.540 Punkten) in Aussicht gestellt hatten. Mittlerweile ist der Basisabwärtstrend
Geschichte, was die gute charttechnische Ausgangslage der europäischen Standardwerte
unterstreicht. Dazu passt auch das positive Schnittmuster, welches zuletzt die 38-
und die 200-Wochen-Linie (akt. bei 3.244 bzw. 3.188 Punkten) geliefert haben. Darüber
hinaus ist der trendfolgende MACD in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche,
Monat) derzeit „long“ positioniert. Das Hoch vom Sommer 2015 (3.714 Punkten) sowie
das Mehrjahreshoch vom Frühjahr des gleichen Jahres (3.836 Punkte) definieren nun
die nächsten Hürden, wobei vor allem die zuletzt genannte Marke in der Vergangenheit
bereits des Öfteren ihre Relevanz unter Beweis gestellt hat. Um einen „false break“
auf der Oberseite – wie vor zwei Jahren – zu vermeiden, sollte das Aktienbarometer
in Zukunft nicht mehr unter die ehemalige Basisabwärtstrendlinie zurückfallen, zumal
der RSI mittlerweile deutlich im überkauften Terrain notiert. |
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EURO STOXX 50® (Weekly) |
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| Markante Wochenkerze als Leitplanke |
| Eine schwankungsintensive Woche liegt hinter der Tesla-Aktie. Während das Papier zunächst
ein neues Rekordhoch (327,58 USD) verbuchen konnte, kam es danach zu Gewinnmitnahmen.
Das dadurch entstehende Verlaufstief (291 USD) sorgt im Zusammenspiel mit der anschließenden
Erholung für die Ausprägung einer sog. „high wave“-Kerze, d. h. einem kleinen Kerzenkörper
steht ein markanter oberer und unterer Schatten gegenüber (siehe Chart). Da das Hoch
der vergangenen Woche zudem höher bzw. das Tief niedriger als die Pendants der letzten
drei Wochen lagen, entsteht gleichzeitig eine „outside week“. Dieses Candlestickmuster
können Anleger prozyklisch interpretieren. Sprich ein neues Allzeithoch jenseits der
Marke von knapp 328 USD dürfte den Grundstein für eine Fortsetzung der jüngsten Rally
legen. Mit Blick auf den heißgelaufenen RSI-Wert gewinnt allerdings besonders das
Stoppmanagement an Bedeutung. Prädestiniert zur Absicherung auf der Unterseite ist
dabei das Tief der jüngsten Wochenkerze, welches fast punktgenau mit den letzten Verlaufshochs
(291,40/287,39/286,63 USD) – und damit der oberen Begrenzung der alten Tradingrange
– zusammenfällt. |
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Tesla (Weekly) |
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