| Erstmals über der Marke von 12.500 Punkten |
| An den Freudensprung zu Beginn der vergangenen Woche schlossen sich mittlerweile fünf
Kerzen mit kleinen Kerzenköpern an. Unter dem Strich werten wir dieses „stabil auf
höchstem Niveau“ als ein sehr konstruktives Zeichen, was gestern dann im späten Handel
zusätzlich durch ein neues Allzeithoch (12.511 Punkte) unterstrichen wurde. Da das
Aktienbarometer nahezu auf Tageshoch aus dem Handel ging, winkt dem DAX® heute möglicherweise
der unmittelbare Ausbau des bisherigen Rekordlevels. Im „uncharted territory“ definiert
die Parallele (akt. bei 12.547 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Februar eine der wenigen
verbliebenen Hürden auf der Oberseite. Zusammen mit der 138,2%-Fibonacci-Projektion
der Aprilkorrektur (12.541 Punkte) entsteht hier sogar ein wichtiges Anlaufziel. Danach
steckt das 161,8 %-Pendant (12.644 Punkte) den nächsten Widerstand ab. Auf der Unterseite
markiert indes das ehemalige Allzeithoch vom April 2015 bei 12.391 Punkten eine erste
Unterstützung. Aus charttechnischer Sicht wesentlich wichtiger ist allerdings die
Bastion aus dem jüngsten Aufwärtsgap (12.289 zu 12.091 Punkte) sowie der 38-Tages-Linie
(akt. bei 12.149 Punkten). |
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DAX® (Daily) |
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| Charttechnisch zwischen den Welten |
| Eine „Rettung in letzter Sekunde“ gelang dem Euro jüngst zum britischen Pfund. So
testete die Einheitswährung zuvor intensiv die entscheidende horizontale Haltezone
aus den Tiefs vom September und Dezember 2016 bei 0,8328/02 GBP. Ein Rutsch unter
diese Marken hätte weitreichende Folgen gehabt, schließlich wäre dann eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation
vervollständigt gewesen, die ein Abschlagspotential von mehr als acht Pence freigesetzt
hätte. Unter dem Strich konnte damit das Schlimmste also verhindert werden. Wirklich
zurück in der Spur sind die EUR-Bullen allerdings erst, wenn eine Rückkehr in den
Aufwärtstrend seit Ende 2015 (akt. bei 0,8583 GBP) gelingt. Dieses Hindernis wird
zusätzlich durch alle drei von uns betrachteten Glättungslinien (38-, 90- und 200-Tages-Linie
akt. bei 0,8552/63/94 GBP) verstärkt und stellt somit eine „harte Nuss“ dar. Gelingt
es diese zu knacken, winkt im Anschluss ein Wiedersehen mit den zyklischen Hochs vom
März (0,8788 GBP) und vom Januar 2017 (0,8853 GBP). Zwischen den beiden angeführten
großen Leitplanken befindet sich der Euro zur britischen Valuta aber im charttechnischen
Niemandsland. |
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EUR/GBP (Daily) |
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| Neues Rekordhoch! |
| „Raus aus der Konsolidierung“ titelten wir am 3. April in Bezug auf die Nemetschek-Aktie.
In der Zwischenzeit hat das Papier den erfolgreichen Test des langfristigen Haussetrends
seit August 2012 (akt. bei 51,63 EUR) sowie die seinerzeit beschriebene „bullishe“
Auflösung einer klassischen Korrekturflagge in ein neues Allzeithoch ummünzen können.
Mit dem Sprung über den alten Rekordstand von Oktober 2016 bei 59,50 EUR entsteht
eines der besten Signale der Technischen Analyse überhaupt. Da darüber hinaus der
trendfolgende MACD in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) „long“
positioniert ist, können Anleger unverändert von einem intakten Haussetrend ausgehen.
Im „uncharted territory“ jenseits des alten Rekordstandes lassen sich die nächsten
Anlaufziele in Form der 138,2%- bzw. der 161,8%-Fibonacci-Projektion des Korrekturimpulses
von Oktober 2016 bis Anfang Februar 2017 (64,27 EUR bzw. 67,21 EUR) ableiten. Um die
Gefahr eines Fehlausbruchs auf der Oberseite gar nicht erst aufkommen zu lassen, kann
der Stopp für bestehende Engagements auf das Niveau des alten Rekordlevels bei 59,50
EUR nachgezogen werden. |
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Nemetschek (Weekly) |
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