| Fällt die 10.400er Haltezone? |
| Gemessen am Eröffnungskurs von 10.410 Punkten zeigte der DAX® gestern großen Veränderungen mehr. Dieses Kursverhalten unterstreicht nochmals die Bedeutung der zuletzt immer wieder ins Feld geführten Schlüsselhaltezone bei rund 10.400 Punkten. Auf diesem Level bildet der ehemalige Baissetrend seit April 2015 (akt. bei 10.390 Punkten) in Kombination mit den Hochs von April, Mai und Juni bei 10.474/365/341 Punkten einen charttechnisch extrem wichtigen Rückzugsbereich. Der Druck auf die angeführte Bastion spiegelt sich auch im jüngsten „bullish failure“ des trendfolgenden MACD, in der im Verlauf des RSI vorliegenden Toppbildung sowie in der (bisher) offengebliebenen Abwärtskurslücke vom Wochenbeginn (obere Gapkante bei 10.539 Punkten) wider (siehe Chart). Vor diesem Hintergrund dient ein Abgleiten unter die angeführte Haltezone als Signalgeber für einen weiteren Abverkauf in Richtung der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.035 Punkten). Unter dem Strich geht der jüngste „Tanz auf dem Vulkan“ für den DAX® also in die nächste Runde. Einzig ein schnelles Schließen der o. g. Kurslücke würde die charttechnisch kritische Lage etwas entschärfen. |
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DAX® (Daily)
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| Ein Dauerbrenner … |
| … nimmt wieder Fahrt auf! Mit dieser Aussage lassen sich die Perspektiven der Fresenius-Aktie zusammenfassen. Doch der Reihe nach: Im Rahmen des seit dem Frühjahr 2009 bestehenden Aufwärtstrendkanals (Begrenzungen akt. bei 58,13 EUR bzw. 96,77 EUR) hatte das Papier zuletzt eine klassische Flagge ausgeprägt. Mit dem Spurt über den kurzfristigen Korrekturtrend (akt. bei 67,03 EUR) wurde nun das beschriebene Konsolidierungsmuster nach oben aufgelöst. Damit sollte nun wieder neues Aufwärtsmomentum entstehen, zumal der Titel einer von lediglich noch zwei DAX®-Werten ist, die sich derzeit gemäß des HSBC Trendkompass noch in einem Haussetrend befinden. Als Lohn der Mühen winken nachhaltig neue Rekordstände jenseits der Marken von 70,00/71,44 EUR. Auf der Indikatorenseite möchten wir das frische MACD- Einstiegssignal sowie den Bruch des im Verlauf des RSI bestehenden Baissetrends hervorheben. Beide Weichenstellungen bestätigen die „bullishe“ Auflösung der angeführten Korrekturflagge. Im „uncharted territory“ definiert die 138,2%-Fibonacci-Projektion der Korrektur von November 2015 bis Februar 2016 (76,73 EUR) eine der wenigen verbliebenen Widerstände. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich der beschriebene ehemalige Korrekturtrend an. |
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Fresenius (Weekly)
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| Kumulationspunkt hoch drei! |
| Seit April 2015 befindet sich die Bayer-Aktie im Korrekturmodus. Auf der Habenseite kann allerdings verbucht werden, dass der im Jahr 2003 etablierte Basisaufwärtstrend (akt. bei 77,28 EUR) bisher nicht ernsthaft in Gefahr geriet. Regelmäßige Leser des „Daily Tradings“ wissen, dass wir Kumulationspunkten aus verschiedenen technischen Marken im Rahmen unserer Analysen eine besondere Bedeutung beimessen. Mit einem solchen Kumulationspunkt sieht sich aktuell die Bayer-Aktie konfrontiert: Schließlich bildet der steile Abwärtstrend seit November 2015 (akt. bei 98,40 EUR) im Zusammenspiel mit der fallenden 200-Tages-Linie (akt. bei 98,89 EUR) sowie dem Augusthoch bei 99,28 EUR ein markantes Widerstandsbündel. Gelingt dem Papier der Sprung über die angeführten Hürden, winkt perspektivisch ein Anlauf auf den eingangs beschriebenen Korrekturtrend (akt. bei 111,40 EUR). Dieses Anlaufziel harmoniert gut mit dem rechnerischen Anschlusspotential, wenn Anleger den äquivalenten Bewegungsimpuls wie vom Mai bis zum o. g. Augusthoch unterstellen („measured move“). Im Ausbruchsfall bietet sich das jüngste „swing low“ bei 92,43 EUR als Absicherung auf der Unterseite an. |
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Bayer (Daily)
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