DAX® - Flagge als Kurstreiber
Flagge als Kurstreiber
Dank des erfolgreichen Tests der Schlüsselunterstützungen bei rund 10.300 Punkten im Verlauf der Vorwoche ist der DAX® gestern erwartet freundlich in die neue Handelswoche gestartet. Der erfolgreiche Wochenauftakt sorgt für den Bruch des kurzfristigen Korrekturtrends seit Ende April (akt. bei 10.742 Punkten). Dank dieser Entwicklung kann das jüngste Kräftesammeln als „bullishe“ Flagge interpretiert werden, welche gestern nach oben aufgelöst wurde. Für ein besonderes Ausrufezeichen sorgt dabei, dass dieser Ausbruch mit einem Aufwärtsgap bei 10.547/10.678 Punkten vollzogen wurde. Das beschriebene Konsolidierungsmuster lässt auf ein neues Verlaufshoch oberhalb der Marke von 11.236 Punkten schließen. Zusammen mit dem Tief vom August 2019 (11.266 Punkte) sowie der verbliebenen Abwärtskurslücke vom 9. März (obere Gapkante bei 11.447 Punkten) entsteht auf diesem Niveau ein markantes Barrierenbündel. Um den Ausbruch nicht zu negieren, sollten die deutschen Standardwerte zukünftig nicht mehr in den ehemaligen Korrekturtrend und somit in die beschriebene Flagge zurückfallen.
DAX® (Daily)

Erholung – Teil 2
Seit Mitte April hat die adidas-Aktie in Form einer klassischen Korrekturflagge konsolidiert. Ende letzter Woche kam es dann zu einem nicht ganz idealtypischen „morning star“, welcher zu Wochenbeginn durch ein Aufwärtsgap (200,40 EUR zu 203,30 EUR) bestätigt wurde. Dank dieser Weichenstellung gelang nicht nur die Rückeroberung der 38-Tages-Linie (akt. bei 206,39 EUR), sondern auch die „bullishe“ Auflösung des eingangs beschriebenen Konsolidierungsmusters (siehe Chart). Der Ausbruch auf der Oberseite wird dabei durch ein äquivalentes Flaggenmuster im Verlauf der Relativen Stärke (Levy) sowie ein neues MACD Einstiegssignal untermauert. Gleichzeitig notiert der zuletzt genannte Trendfolger auf Wochenbasis historisch niedrig. Unter dem Strich befindet sich das Papier also in einer vielversprechenden charttechnischen Ausgangslage. Das Hoch von Mitte April bei 229 EUR stellt dabei ein wichtiges Anlaufziel dar. Zusammen mit dem seit Januar bestehenden Abwärtstrend (akt. bei 230,07 EUR) entsteht auf diesem Niveau eine markante Kumulationszone. Um die aktuelle Steilvorlage nicht zu gefährden, gilt es in Zukunft, die gestrige Kurslücke nicht mehr zu schließen.
adidas (Daily)

Allzeithoch im Visier
Mit 1.765 USD ist der Goldpreis zu Wochenbeginn auf ein neues Verlaufshochs gesprungen. Neben diesem Stärkebeweis sorgt im Tagesbereich ein nach oben aufgelöstes Dreieck für Rückenwind. Langfristig bleibt es darüber hinaus bei dem strategischen Kurstreiber in Form einer großen Korrekturflagge (siehe Chart). Das beschriebene Konsolidierungsmuster lässt einen Anlauf auf das bisherige Allzeithoch vom September 2011 bei 1.920 USD erwarten. Auf dem Weg zu diesem Rekordlevel definieren die Hochs bei rund 1.800 USD, welche in den Jahren 2011 und 2012 regelmäßig eine Rolle gespielt haben, ein wichtiges Etappenziel. Unsere unverändert konstruktive Einschätzung des Goldpreises wird auch durch saisonale Aspekte unterstützt. Zwar stellt der typische Verlauf des Edelmetalls in US-Wahljahren insgesamt eher eine Herausforderung dar, doch der Zeitraum von Mitte Mai bis Anfang Juli ist selbst im Jahr der amerikanischen Präsidentschaftswahl ein guter. Den Stop-Loss für bestehende Goldengagements können Investoren indes auf das Hoch vom September vergangenen Jahres bei 1.557 USD nachziehen.
Gold (Monthly)

Mehrjährige Bodenbildung
Im Rahmen der März-Korrektur wurde die Pan American Silver-Aktie nochmals kräftig durchgeschüttelt. Das sehr hohe Handelsvolumen von damals spricht aber eher für eine „selling climax“, zumal letztlich eine wichtige Unterstützungszone sowie die steigende 38-Monats-Linie (akt. bei 16,57 USD) verteidigt werden konnten. Inzwischen notiert das Papier wieder deutlich oberhalb der Hochs der Jahre 2016 und 2012 bei 21,59/22,83 USD. Diese Feststellung, ist deshalb besonders bemerkenswert, weil damit eine multiple, inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation abgeschlossen ist. Definiert wird dieses große, untere Umkehrmuster durch die Tiefs der letzten Jahre (siehe Chart). Vor diesem Hintergrund dürfte das zyklische Hoch bei 26,20 USD nur eine Durchgangsstation auf dem Weg nach Norden darstellen. Vielmehr ergibt sich aus der beschriebenen Trendwende ein langfristiges Anschlusspotential von rund 16 USD, so dass perspektivisch sogar die Hochpunkte aus den Jahren 2010 und 2011 bei gut 40 USD wieder in Schlagdistanz rücken dürften. Als engmaschige Absicherung bietet sich die o. g. Ausbruchsmarke bei 21,59 USD an, womit gleichzeitig ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis gewährleistet ist.
Pan American Silver (Monthly)

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Dank des erfolgreichen Tests der Schlüsselunterstützungen bei rund 10.300 Punkten im Verlauf der Vorwoche ist der DAX® gestern erwartet freundlich in die neue Handelswoche gestartet. Der erfolgreiche Wochenauftakt sorgt für den Bruch des kurzfristigen Korrekturtrends seit Ende April (akt. bei 10.742 Punkten). Dank dieser Entwicklung kann das jüngste Kräftesammeln als „bullishe“ Flagge interpretiert werden, welche gestern nach oben aufgelöst wurde. Für ein besonderes Ausrufezeichen sorgt dabei, dass dieser Ausbruch mit einem Aufwärtsgap bei 10.547/10.678 Punkten vollzogen wurde. Das beschriebene Konsolidierungsmuster lässt auf ein neues Verlaufshoch oberhalb der Marke von 11.236 Punkten schließen. Zusammen mit dem Tief vom August 2019 (11.266 Punkte) sowie der verbliebenen Abwärtskurslücke vom 9. März (obere Gapkante bei 11.447 Punkten) entsteht auf diesem Niveau ein markantes Barrierenbündel. Um den Ausbruch nicht zu negieren, sollten die deutschen Standardwerte zukünftig nicht mehr in den ehemaligen Korrekturtrend und somit in die beschriebene Flagge zurückfallen.
Erholung – Teil 2
Seit Mitte April hat die adidas-Aktie in Form einer klassischen Korrekturflagge konsolidiert. Ende letzter Woche kam es dann zu einem nicht ganz idealtypischen „morning star“, welcher zu Wochenbeginn durch ein Aufwärtsgap (200,40 EUR zu 203,30 EUR) bestätigt wurde. Dank dieser Weichenstellung gelang nicht nur die Rückeroberung der 38-Tages-Linie (akt. bei 206,39 EUR), sondern auch die „bullishe“ Auflösung des eingangs beschriebenen Konsolidierungsmusters (siehe Chart). Der Ausbruch auf der Oberseite wird dabei durch ein äquivalentes Flaggenmuster im Verlauf der Relativen Stärke (Levy) sowie ein neues MACD Einstiegssignal untermauert. Gleichzeitig notiert der zuletzt genannte Trendfolger auf Wochenbasis historisch niedrig. Unter dem Strich befindet sich das Papier also in einer vielversprechenden charttechnischen Ausgangslage. Das Hoch von Mitte April bei 229 EUR stellt dabei ein wichtiges Anlaufziel dar. Zusammen mit dem seit Januar bestehenden Abwärtstrend (akt. bei 230,07 EUR) entsteht auf diesem Niveau eine markante Kumulationszone. Um die aktuelle Steilvorlage nicht zu gefährden, gilt es in Zukunft, die gestrige Kurslücke nicht mehr zu schließen.
Allzeithoch im Visier
Mit 1.765 USD ist der Goldpreis zu Wochenbeginn auf ein neues Verlaufshochs gesprungen. Neben diesem Stärkebeweis sorgt im Tagesbereich ein nach oben aufgelöstes Dreieck für Rückenwind. Langfristig bleibt es darüber hinaus bei dem strategischen Kurstreiber in Form einer großen Korrekturflagge (siehe Chart). Das beschriebene Konsolidierungsmuster lässt einen Anlauf auf das bisherige Allzeithoch vom September 2011 bei 1.920 USD erwarten. Auf dem Weg zu diesem Rekordlevel definieren die Hochs bei rund 1.800 USD, welche in den Jahren 2011 und 2012 regelmäßig eine Rolle gespielt haben, ein wichtiges Etappenziel. Unsere unverändert konstruktive Einschätzung des Goldpreises wird auch durch saisonale Aspekte unterstützt. Zwar stellt der typische Verlauf des Edelmetalls in US-Wahljahren insgesamt eher eine Herausforderung dar, doch der Zeitraum von Mitte Mai bis Anfang Juli ist selbst im Jahr der amerikanischen Präsidentschaftswahl ein guter. Den Stop-Loss für bestehende Goldengagements können Investoren indes auf das Hoch vom September vergangenen Jahres bei 1.557 USD nachziehen.
Mehrjährige Bodenbildung
Im Rahmen der März-Korrektur wurde die Pan American Silver-Aktie nochmals kräftig durchgeschüttelt. Das sehr hohe Handelsvolumen von damals spricht aber eher für eine „selling climax“, zumal letztlich eine wichtige Unterstützungszone sowie die steigende 38-Monats-Linie (akt. bei 16,57 USD) verteidigt werden konnten. Inzwischen notiert das Papier wieder deutlich oberhalb der Hochs der Jahre 2016 und 2012 bei 21,59/22,83 USD. Diese Feststellung, ist deshalb besonders bemerkenswert, weil damit eine multiple, inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation abgeschlossen ist. Definiert wird dieses große, untere Umkehrmuster durch die Tiefs der letzten Jahre (siehe Chart). Vor diesem Hintergrund dürfte das zyklische Hoch bei 26,20 USD nur eine Durchgangsstation auf dem Weg nach Norden darstellen. Vielmehr ergibt sich aus der beschriebenen Trendwende ein langfristiges Anschlusspotential von rund 16 USD, so dass perspektivisch sogar die Hochpunkte aus den Jahren 2010 und 2011 bei gut 40 USD wieder in Schlagdistanz rücken dürften. Als engmaschige Absicherung bietet sich die o. g. Ausbruchsmarke bei 21,59 USD an, womit gleichzeitig ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis gewährleistet ist.
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