DAX® - Gap closing auf der Agenda
Gap closing auf der Agenda
Aus dem starken Schlussspurt der vergangenen Woche sowie der zuletzt nach oben aufgelösten Flagge kann der DAX® weiter Kapital schlagen. Unsere „Forderung“ nach einem neuen Verlaufshoch (11.391 Punkte) haben die deutschen Standardwerte dabei gestern auch ohne Beteiligung der amerikanischen Aktienmärkte erfüllt. Bis zur oberen Gapkante der Kurslücke vom 9. März (11.447 Punkte) hat unser heimisches Aktienbarometer noch ein bisschen Platz. Dieses „gap closing“ wird heute zu einem realistischen Szenario. Danach stecken die horizontalen Hürden zwischen 11.600 und 11.700 Punkten die nächste Widerstandszone ab. In dieses Kursband fällt auch das 61,8%-Fibonacci-Retracement der gesamten Februar/März-Korrektur (11.679 Punkte). Dank des neuen Verlaufshochs verfestigt sich zudem das zuletzt vielfach diskutierte MACD-Kaufsignal auf Wochenbasis auf historisch niedrigem Niveau. Um nicht allzu sorglos zu agieren, geht unser Blick zum Ende der heutigen Analyse zudem noch auf die Unterseite. Eine erste Unterstützungszone bilden die alten Verlaufshochs bei 11.246/36 Punkten. Als Absicherung vor neuen Kursturbulenzen bietet sich allerdings vor allem das „swing low“ vom vergangenen Freitag bei 10.867 Punkten an.
DAX® (Daily)

Auf zu neuen Höhen
Nach dem scharfen Kursrücksetzer von Februar/März fand die Bechtle-Aktie schnell in die Erfolgsspur zurück. Der Pfad ist dabei derart erfolgreich, dass nicht nur ein neues Allzeithoch (159,30 EUR) zu Buche steht, sondern sich das Papier auch stabil über dem alten Rekordlevel von Februar bei 149,00 EUR hält. Vor diesem Hintergrund liegt weiter eines der besten Signale der Technischen Analyse vor. Gleichzeitig kann die Kursentwicklung der letzten drei Monate als „V-Muster“ interpretiert werden (siehe Chart). Aus der Höhe dieser Formation ergibt sich ein rechnerisches Anschlusspotential bis rund 200 EUR. Auf dem Weg in diese Kursregion definieren zwei Fibonacci-Projektionen – abgeleitet aus dem jüngsten Abwärtsimpuls – bei 175,61 EUR bzw. 192,04 EUR wichtige Etappenziele. Rückenwind kommt aktuell von einer Vielzahl von Indikatoren. Die hohe Relative Stärke (Levy) sowie ein frisches MACD-Kaufsignal untermauern den Ausbruch auf der Oberseite. Um das Risiko eines Fehlausbruchs gar nicht erst aufkommen zu lassen, können Anleger den Stop-Loss für bestehende Engagements auf das Niveau des alten Allzeithochs vom Februar bei 149 EUR nachziehen.
Bechtle (Weekly)

Mind the Gap!
Unter diesem Motto haben wir an dieser Stelle in den letzten Jahren immer wieder auf die Bedeutung der Kurslücken beim DAX® hingewiesen (siehe unter anderem „HSBC Daily Trading“ vom 14. Januar 2020). So stammt die Wertentwicklung der deutschen Standardwerte seit Mitte der 1990er Jahre ausschließlich aus den „overnight Gaps“. Mit anderen Worten: Ein Anleger, welcher an jedem Handelstag der letzten 25 Jahre eine intraday-Longposition – also von der Eröffnung bis zum Schlusskurs – eingegangen wäre, hätte trotz des zugrunde liegenden Bullenmarktes Kursverluste hinnehmen müssen. Die Kurslücken sind aber nicht nur eine wichtige Performancequelle, sie reduzieren auch das Risiko. Durch Engagements ausschließlich über Nacht hätten sich die Drawdowns während der letzten beiden Baissephasen nach dem Platzen der Technologieblase 2000 bis 2003 sowie zur Finanzmarktkrise 2008/09 im Vergleich zum DAX®-Engagement um 50 % verringern lassen. Die beschriebene Stressresistenz unserer „Gap-Strategie“ wollen wir anhand der Performance im Verlauf der aktuellen Corona-Krise überprüfen. Hierzu haben wir die DAX®-Daten seit Jahresbeginn herangezogen (Fortsetzung siehe unten).
DAX® (Daily)

Mind the Gap! – Teil 2
Die blaue Linie zeigt die Kursentwicklung des DAX® im bisherigen Jahresverlauf. Trotz der Erholung seit Mitte März notieren die deutschen Standardwerte weiter deutlich zweistellig im Minus. Grau ist dagegen die Performance einer „intraday-Investition“ an jedem Handelstag des Jahres 2020 dargestellt. Zu guter Letzt spiegelt der orangene Verlauf die Rendite der „Gap-Strategie“ wider. Der nebenstehende Chart fördert einige interessante Details zu Tage: So kann die Übernacht-Investition selbst in der freundlichen Marktphase bis Mitte Februar mit der DAX®-Entwicklung Schritt halten. Darüber hinaus hätten sich die zwischenzeitlichen Verluste im Vergleich zu den deutschen Standardwerten auch in der aktuellen Krise tatsächlich in etwa halbieren lassen. Trotz einiger Abwärtskurslücken von einem Handelstag zum nächsten lässt sich also erneut eine nachhaltige Risikoreduktion feststellen. Darüber hinaus schlägt die „Gap-Systematik“ auch 2020 das „Tagesverlauf-Engagement“ vom Eröffnungs- bis zum Schlusskurs. Die lehrbuchmäßig zu erwartende Prämie für das Eingehen von Übernachtrisiken – es gibt sie offensichtlich noch immer!
DAX® (Daily)

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Aus dem starken Schlussspurt der vergangenen Woche sowie der zuletzt nach oben aufgelösten Flagge kann der DAX® weiter Kapital schlagen. Unsere „Forderung“ nach einem neuen Verlaufshoch (11.391 Punkte) haben die deutschen Standardwerte dabei gestern auch ohne Beteiligung der amerikanischen Aktienmärkte erfüllt. Bis zur oberen Gapkante der Kurslücke vom 9. März (11.447 Punkte) hat unser heimisches Aktienbarometer noch ein bisschen Platz. Dieses „gap closing“ wird heute zu einem realistischen Szenario. Danach stecken die horizontalen Hürden zwischen 11.600 und 11.700 Punkten die nächste Widerstandszone ab. In dieses Kursband fällt auch das 61,8%-Fibonacci-Retracement der gesamten Februar/März-Korrektur (11.679 Punkte). Dank des neuen Verlaufshochs verfestigt sich zudem das zuletzt vielfach diskutierte MACD-Kaufsignal auf Wochenbasis auf historisch niedrigem Niveau. Um nicht allzu sorglos zu agieren, geht unser Blick zum Ende der heutigen Analyse zudem noch auf die Unterseite. Eine erste Unterstützungszone bilden die alten Verlaufshochs bei 11.246/36 Punkten. Als Absicherung vor neuen Kursturbulenzen bietet sich allerdings vor allem das „swing low“ vom vergangenen Freitag bei 10.867 Punkten an.
Auf zu neuen Höhen
Nach dem scharfen Kursrücksetzer von Februar/März fand die Bechtle-Aktie schnell in die Erfolgsspur zurück. Der Pfad ist dabei derart erfolgreich, dass nicht nur ein neues Allzeithoch (159,30 EUR) zu Buche steht, sondern sich das Papier auch stabil über dem alten Rekordlevel von Februar bei 149,00 EUR hält. Vor diesem Hintergrund liegt weiter eines der besten Signale der Technischen Analyse vor. Gleichzeitig kann die Kursentwicklung der letzten drei Monate als „V-Muster“ interpretiert werden (siehe Chart). Aus der Höhe dieser Formation ergibt sich ein rechnerisches Anschlusspotential bis rund 200 EUR. Auf dem Weg in diese Kursregion definieren zwei Fibonacci-Projektionen – abgeleitet aus dem jüngsten Abwärtsimpuls – bei 175,61 EUR bzw. 192,04 EUR wichtige Etappenziele. Rückenwind kommt aktuell von einer Vielzahl von Indikatoren. Die hohe Relative Stärke (Levy) sowie ein frisches MACD-Kaufsignal untermauern den Ausbruch auf der Oberseite. Um das Risiko eines Fehlausbruchs gar nicht erst aufkommen zu lassen, können Anleger den Stop-Loss für bestehende Engagements auf das Niveau des alten Allzeithochs vom Februar bei 149 EUR nachziehen.
Mind the Gap!
Unter diesem Motto haben wir an dieser Stelle in den letzten Jahren immer wieder auf die Bedeutung der Kurslücken beim DAX® hingewiesen (siehe unter anderem „HSBC Daily Trading“ vom 14. Januar 2020). So stammt die Wertentwicklung der deutschen Standardwerte seit Mitte der 1990er Jahre ausschließlich aus den „overnight Gaps“. Mit anderen Worten: Ein Anleger, welcher an jedem Handelstag der letzten 25 Jahre eine intraday-Longposition – also von der Eröffnung bis zum Schlusskurs – eingegangen wäre, hätte trotz des zugrunde liegenden Bullenmarktes Kursverluste hinnehmen müssen. Die Kurslücken sind aber nicht nur eine wichtige Performancequelle, sie reduzieren auch das Risiko. Durch Engagements ausschließlich über Nacht hätten sich die Drawdowns während der letzten beiden Baissephasen nach dem Platzen der Technologieblase 2000 bis 2003 sowie zur Finanzmarktkrise 2008/09 im Vergleich zum DAX®-Engagement um 50 % verringern lassen. Die beschriebene Stressresistenz unserer „Gap-Strategie“ wollen wir anhand der Performance im Verlauf der aktuellen Corona-Krise überprüfen. Hierzu haben wir die DAX®-Daten seit Jahresbeginn herangezogen (Fortsetzung siehe unten).
Mind the Gap! – Teil 2
Die blaue Linie zeigt die Kursentwicklung des DAX® im bisherigen Jahresverlauf. Trotz der Erholung seit Mitte März notieren die deutschen Standardwerte weiter deutlich zweistellig im Minus. Grau ist dagegen die Performance einer „intraday-Investition“ an jedem Handelstag des Jahres 2020 dargestellt. Zu guter Letzt spiegelt der orangene Verlauf die Rendite der „Gap-Strategie“ wider. Der nebenstehende Chart fördert einige interessante Details zu Tage: So kann die Übernacht-Investition selbst in der freundlichen Marktphase bis Mitte Februar mit der DAX®-Entwicklung Schritt halten. Darüber hinaus hätten sich die zwischenzeitlichen Verluste im Vergleich zu den deutschen Standardwerten auch in der aktuellen Krise tatsächlich in etwa halbieren lassen. Trotz einiger Abwärtskurslücken von einem Handelstag zum nächsten lässt sich also erneut eine nachhaltige Risikoreduktion feststellen. Darüber hinaus schlägt die „Gap-Systematik“ auch 2020 das „Tagesverlauf-Engagement“ vom Eröffnungs- bis zum Schlusskurs. Die lehrbuchmäßig zu erwartende Prämie für das Eingehen von Übernachtrisiken – es gibt sie offensichtlich noch immer!
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