24.05.2016 08:00
Anzeige

DAX® - Geduld, Geduld und nochmals Geduld

Geduld, Geduld und nochmals Geduld
Mit einer Schwankungsbreite von 160 Punkten erlebte der DAX® durchaus einen nervösen Wochenauftakt. Die zuletzt mehrfach beschriebene Tradingrange zwischen gut 9.700 Punkten auf der Unter- und knapp 10.200 auf der Oberseite hat allerdings dennoch Bestand. Da im Wochenbereich zudem eine doppelte „inside week“ vorliegt, bietet sich nach wie vor eine prozyklische Positionierung im Ausbruchsfall an. Ein Ende der Lethargie ist demnach zu erwarten, wenn entweder das Widerstandsbündel aus diversen Hoch- und Tiefpunkten bei rund 10.100 Punkten, einem Fibonacci-Cluster, der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.136 Punkten) sowie dem seit April 2015 bestehende Korrekturtrend (akt. bei 10.149 Punkten) überwunden oder aber die letzten Verlaufstiefs bei 9.774/37 Punkten unterschritten werden. Da die unteren Signalmarken aktuell etwas mehr unter den „Nägeln brennen“, möchten wir noch stärker auf die Risikoseite eingehen. Ein Abgleiten unter 9.737 Punkte würde den Weg bis zu den beiden Vorgängertiefs bei 9.498/85 Punkten ebnen. Per Saldo ist von Investorenseiten weiterhin Geduld gefragt.
 
 
  DAX® (Daily)  
  chart  
 
 
 
Chartbild mit Schlagseite
Zum Bruch des Aufwärtstrends seit Dezember 2008 (akt. bei exakt 28 EUR) und der fallenden 38-Wochen-Linie (akt. bei 28,38 EUR) kommt nun auch noch der Rutsch unter das Korrekturtief vom August vergangenen Jahres bei 24,82 EUR hinzu. Aufgrund der letzten Weichenstellung muss von einem abgeschlossenen Doppeltopp – definiert durch die beiden Hochs bei 33,11 EUR und 32,49 EUR – ausgegangenen werden. In der Summe liegen alle notwendigen Bedingungen für eine nachhaltige Trendwende vor, zumal die Trendfolger MACD und Aroon die drohende Umkehr mit negativen Indikatorsignalen untermauern. Rein rechnerisch eröffnet sich aus der Höhe des beschriebenen Doppeltopps ein kalkulatorisches Abschlagspotential von knapp 8 EUR. Damit könnten die Tiefpunkte des Jahres 2014 bei 18,13/17,70 EUR durchaus wieder auf die Agenda rücken. Den Bullen hilft derzeit dagegen nur eine schnelle Rückeroberung der Nackenlinie der oberen Umkehr bei knapp 25 EUR, deren Bedeutung zusätzlich durch ein Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (25,40/95 EUR) bestätigt wird. Damit ist diese Kumulationszone als Absicherung für neue Shortpositionen prädestiniert.
 
 
  freenet (Weekly)  
  chart  
 
 
 
Mit neuem Allzeithoch
Seit dem Spätherbst 2008 hat die Nvidia-Aktie eine fulminante Rally auf das Börsenparkett gelegt. Besonders bemerkenswert ist dabei die nochmalige Beschleunigung des Aufwärtstrends im Juli vergangenen Jahres als die Kursentwicklung sowohl beim S&P 500® als auch bei den im Nasdaq vertretenen Technologiewerten volatiler wurde. Aus charttechnischer Sicht könnte die positive Entwicklung sogar noch eine Fortsetzung finden. Schließlich gelang dem Papier mit dem Spurt auf ein neues Rekordhoch (44,69 USD) eines der besten Signale der Technischen Analyse überhaupt. Der beschriebene Ausbruch auf ein neues Allzeithoch wird dabei durch die Trendfolger MACD und Aroon untermauert, die jeweils einen intakten Haussetrend signalisieren. Für ein besonderes Ausrufezeichen sorgt in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass der beschriebene Ausbruch mit einem Aufwärtsgap auf Tagesbasis (36,48 USD zu 39,00 USD) vollzogen wurde. Im „uncharted territory“ jenseits des alten Rekordlevels vom Oktober 2007 bei 39,67 USD definiert die Parallele (akt. bei 49,63 USD) zum Basisaufwärtstrend seit Ende 2008 eine der wenigen verbliebenen Anlaufmarken (siehe Chart). Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich das o. g. alte Rekordhoch bei knapp 40 USD an.
 
 
  NVIDIA Corp. (Monthly)  
  chart  
 
 
 
Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters?


 




 
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf

kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de

Quelle

Als Pionier und Innovationstreiber innerhalb der deutschen Zertifikatebranche kann HSBC bei der Emission von Anlagezertifikaten und Hebelprodukten auf mehr als 25 Jahre Erfahrung zurückschauen.

Weitere Nachrichten
HSBC
02.01.2023 07:30
Werbung   Ein turbulentes Börsenjahr 2022 liegt hinter uns. Im Gegensatz zum Gesamtjahr ging es an den Märkten letzte Woche ruhig zu. Wer als US-Staatsbürger seine Verluste aus Aktiengeschäften ...
30.12.2022 10:30
Werbung   Wer waren 2022 die größten Verlierer auf absoluter Ebene bzw. in Bezug auf die Marktkapitalisierung? Absoluter Spitzenreiter ist dabei der Tech-Gigant Apple aus dem Silicon Valley. Da ...
29.12.2022 16:30
Werbung   Die Unterföhringer setzen in Zukunft auf die eigenständige Produktion von Nachrichten und bauen dafür ein entsprechendes Studio und Team auf. Gelöst hat sich ProSiebenSat.1 nun von Wel ...