| Geglückter Wochenauftakt |
| Der DAX® konnte zum Wochenauftakt an die Zugewinne vom Freitag anknüpfen und mit einem Aufwärtsgap (9.834 zu 9.936 Punkte) die zuletzt mehrfach diskutierte Signalzone bei rund 9.900 Punkten überwinden. Dank dieser Weichenstellung gilt nun die inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation – definiert durch die Tiefpunkte bei 9.315/8.699/9.498 Punkten – als abgeschlossen. Rein rechnerisch eröffnet sich damit ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 1.200 Punkten, wobei die massive Widerstandszone aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.442 Punkten), dem Baissetrend seit April 2015 (akt. bei 10.479 Punkten) sowie der Abwärtskurslücke vom ersten Handelstag des Jahres bei 10.486/743 Punkten ein wichtiges Zwischenziel definiert. Der diskutierte charttechnische Befreiungsschlag wird durch verschiedene Indikatoren (z. B. MACD, RSI) untermauert, die jeweils freundlich zu interpretieren sind. Um die beschriebene Steilvorlage nicht zu gefährden, gilt es unter Tradinggesichtspunkten das gestrige Aufwärtsgap nicht mehr zu schließen. Durch den strategischen Blickwinkel betrachtet, darf der DAX® dagegen nicht mehr unter die nach oben drehende 38-Tages-Linie (akt. bei 9.498 Punkten) zurückfallen. |
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DAX® (Daily) |
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| Wichtiger Kreuzwiderstand als Durchgangsstation |
| Aufgrund des abgeschlossenen Doppelbodens hatten sich zuletzt die Perspektiven des S&P 500® deutlich aufgehellt (siehe „Daily Trading“ vom 7. März). Rein rechnerisch lässt sich daraus ein Kursziel von knapp 2.100 Punkten ableiten. Auf dem Weg in diese Region haben die amerikanischen Standardwerte mit dem Korrekturtrend seit Anfang Dezember (akt. bei 2.019 Punkten), den verschiedenen Hochs und Tiefs bei 2.020 Punkten sowie der 200-Tages-Linie (akt. ebenfalls bei 2.020 Punkten) wichtige Hürden unmittelbar vor der Brust. Mit anderen Worten: Ein Sprung über die angeführten Hürden dürfte sich als erneuter Katalysator für das US-Aktienbarometer erweisen, zumal die Trendfolger MACD und Aroon „long“ positioniert sind. Gelingt die positive Weichenstellung, sollte der S&P 500® den schwachen Jahresauftakt endgültig vergessen machen, indem die Kurslücke vom ersten Handelstag des Jahres (2.038 zu 2.044 Punkten) geschlossen wird. Eine zusätzliche Unterstützung liefern die aktuellen CoT-Daten: Die „Spekulanten“ derzeit so stark „short“ positioniert wie zuletzt im Oktober 2015 als die US-Standardwerte in der Folge um gut 200 Punkte zulegen konnten. Als Absicherung bietet sich weiter die Nackenlinie des eingangs erwähnten Doppelbodens bei 1.950 Punkten an. |
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S&P 500® (Daily) |
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| Ein kleiner Zündfunke fehlt noch |
| Die Peugeot-Aktie hat zuletzt die Nackenzone einer großen, inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation knapp unterhalb der Marke von 12 EUR zwei Mal einer Belastungsprobe unterzogen. Der letzte Stresstest Mitte Februar brachte sogar die Bestätigung des Aufwärtstrends seit November 2012 (akt. bei 13,10 EUR). Per Saldo steigen damit die Chancen, dass die Atempause seit Sommer vergangenen Jahres letztlich als (aufwärtstrend-)bestätigende Flagge interpretiert werden kann (siehe Chart). Ein wesentlicher Katalysator in diesem Szenario wäre ein Spurt über die Kombination aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 15,56 EUR) und dem Korrekturtrend seit Juli 2015 (akt. bei 15,70 EUR), der gleichzeitig als obere Flaggenbegrenzung fungiert. Im Erfolgsfall winkt zunächst ein Spurt über das Hoch vom Dezember 2015 bei 17,13 EUR, wodurch gleichzeitig ein Doppelboden vervollständigt wäre, ehe im zweiten Schritt sogar ein Wiedersehen mit dem Mehrjahreshoch vom Mai 2015 bei 19,71 EUR auf die Agenda rückt. Rückenwind erhält der Autotitel dabei durch das jüngste MACD-Kaufsignal. Um die gute Ausgangslage nicht zu gefährden, darf die Peugeot-Aktie in Zukunft nicht mehr unter den o. g. Haussetrend zurückfallen. |
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Peugeot (Weekly) |
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