| Geringe Vola – hohe Vola? |
| Der DAX® startete gestern schwächer in die neue Börsenwoche. Im Vergleich zum Eröffnungskurs von 11.545 Punkten gab es allerdings eine absolute Punktlandung zum Börsenschluss, was einen idealtypischen „doji“ zur Folge hat. In der Konsequenz ergeben sich kaum neue Impulse. Auf der Unterseite sollten Anleger ihr Hauptaugenmerk unverändert auf die Haltezone aus dem Hoch vom November 2015 bei 11.431 Punkten, dem Tief der Vorwoche bei 11.425 Punkten sowie den Tiefs von Ende 2016 bei rund 11.400 Punkten legen. Ein Bruch dieser Bastion würde den technischen Perspektiven des Aktienbarometers doch einen deutlichen Dämpfer versetzen, zumal die 38-Tages-Linie (akt. bei 11.355 Punkten) in zwei Tagen den unterstützenden Charakter des angeführten Auffangbereichs unterstreichen wird. Auf der Oberseite müsste der DAX® dagegen die jüngsten beiden Verlaufshochs bei 11.645/92 Punkten hinter sich lassen, um die Lethargie der letzten Tage zu überwinden. „Lethargie“ ist ein gutes Stichwort: Für den S&P 500® ging gestern der 73. Handelstag in Serie ohne einen Abschlag von mindestens 1 % zu Ende. Beim DAX® haben sich gleichzeitig die Bollinger Bänder stark zusammengezogen. Das ist der ideale Nährboden für ein Mehr an Volatilität. |
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DAX® (Daily) |
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