27.04.2017 08:00
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DAX® - Gesundes Durchatmen

Gesundes Durchatmen
Seit dem Freudensprung vom Wochenauftakt gönnt sich der DAX® eine kleine Verschnaufpause. Festmachen lässt sich diese Aussage an den kleinen Kerzen und den kleinen Körpern der letzten beiden Handelstage, an denen jeweils weniger als 50 Punkte zwischen Tageshoch und -tief lagen. Unter dem Strich werten wir ein Luftholen auf höchstem Niveau allerdings als konstruktives Zeichen, zumal der DAX® auch gestern einen neuen Rekordstand (12.486 Punkte) verbuchen konnte. Aus der 138,2%- bzw. der 161,8%-Fibonacci-Projektion der Korrektur seit Anfang April lassen sich im „uncharted territory“ zwei der wenigen verbliebenen Widerstände ableiten (12.541 bzw. 12.644 Punkte). Beim Thema noch vorhandene Barrieren auf der Oberseite sollten Anleger die Parallele zum Aufwärtstrend seit Februar beachten, die wir über die Hochpunkte vom Mai 2016 und Januar 2017 gezogen haben (siehe Chart). In Form dieser Trendlinie entsteht dann eine weitere Hürde bei 12.517 Punkten. Auf der Unterseite dienen dagegen die alten Ausbruchsmarken bei 12.391/376 Punkten als erster Auffangbereich. Noch wichtiger ist aus unserer Sicht das jüngste Aufwärtsgap (12.289 zu 12.091 Punkte), in das inzwischen auch die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.114 Punkten) fällt.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Neues Jahreshoch
Seit Ende Dezember 2016 bewegte sich der Stoxx Europe 600® Banks in einer seitlichen Schiebezone zwischen 168 und 182 Punkten. Die Bedeutung der zuletzt genannten Marke wird zusätzlich durch die 38-Monats-Linie (akt. bei 181 Punkten) untermauert. Zu Wochenbeginn wurde nun das beschriebene Widerstandsbündel übersprungen, was aus charttechnischer Sicht auf den Abschluss des beschriebenen Konsolidierungsmusters und die Wiederaufnahme der Haussetendenz des 2. Halbjahrs 2016 schließen lässt. Rückenwind kommt dabei von Seiten des Aroon-Indikators, der den Ausbruch auf der Oberseite mit einem neuen Kaufsignal begleitet hat und damit in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) mittlerweile „long“ positioniert ist. Aus der Höhe der Tradingrange ergibt sich ein rechnerisches Anschlusspotential bis knapp 200 Punkte, welches gut mit den Hochs des letzten Quartals 2016 harmoniert. Danach definieren die Hochpunkte von 2014 bei 209/10 Punkten die nächsten Widerstände. Um die Gefahr eines Fehlausbruchs auf der Oberseite gar nicht erst aufkommen zu lassen, sollte der Bankenindex in Zukunft nicht mehr in die eingangs erwähnte Schiebezone zurückfallen.
 
 
  STOXX® Europe 600 Banks (Weekly)  
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Ultimativer „Deckel“ gelüftet
Konstellationen, in denen die Börsenampel sowohl auf Sektor- als auch auf Einzeltitelebene auf "grün" steht, wissen Techniker ganz besonders zu schätzen. Deshalb sollten technisch motivierte Investoren derzeit die BNP-Aktie nicht aus den Augen verlieren. Zu den günstigen Branchenaussichten (siehe oben) gesellt sich hier nämlich das Lüften des ultimativen charttechnischen "Deckels" bei gut 60 EUR. Seit mehr als sieben Jahren verließ die Marktteilnehmer in schöner Regelmäßigkeit auf diesem Niveau der Mut (siehe Chart). Durch die Brille des technischen Analysten betrachtet, scheint auch die Finanzmarktkrise endgültig verarbeitet zu sein, denn dank des jüngsten Freudensprungs wurde gleichzeitig die Bodenbildung der letzten Jahre vervollständigt. Für ein besonderes Ausrufezeichen sorgt in diesem Zusammenhang, dass die positive Weichenstellung mit einem Aufwärtsgap vollzogen wurde und die technischen Indikatoren (MACD, Aroon) den Ausbruch mit neuen Einstiegssignalen untermauern. Die Hochs bei gut 70 EUR stecken nun die nächsten Barrieren ab, ehe danach sogar die Marke von 77 EUR (Hoch vom Dezember 2007) auf die Agenda rückt. Als Absicherung bietet sich die untere Gapkante (62,28 EUR) der jüngsten Aufwärtskurslücke an.
 
 
  BNP Paribas (Weekly)  
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