DAX® - Gesundes Luftholen oberhalb der 11.000er-Marke
Gesundes Luftholen oberhalb der 11.000er-Marke
Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs (11.059 Punkte) zeigte sich der DAX® gestern nur wenig verändert. Nach dem fulminanten Wochenauftakt gönnen sich die deutschen Standardwerte somit eine wohlverdiente Verschnaufpause im Bereich der 50%-Korrektur des gesamten Baisseimpulses von Februar/März (11.025 Punkte). Dieses Verhaltensmuster dürfte sich heute zunächst fortsetzen. Insgesamt werten wir das Durchatmen auf hohem Niveau allerdings als Achtungserfolg, denn damit behält der Katalysator in Form der jüngsten Korrekturflagge seine Gültigkeit (siehe Chart). Dieses Konsolidierungsmuster lässt perspektivisch auf neue Verlaufshochs oberhalb der Marke von 11.236 Punkten schließen. Das Hoch von Ende April markiert dabei den Auftakt zu einem wichtigen Barrierenbündel, welches sich über das Tief vom August 2019 (11.266 Punkte) bis zur verbliebenen Abwärtskurslücke vom 9. März (obere Gapkante bei 11.447 Punkten) erstreckt. Um den Ausbruch nicht leichtfertig zu verspielen, sollte der DAX® in Zukunft nicht mehr in den ehemaligen Korrekturtrend (akt. bei 10.702 Punkten) – und somit in die beschriebene Flagge – zurückfallen.
DAX® (Daily)

Die wichtigsten Haltemarken
Hohe Zeitebenen und langfristige Charts fördern oftmals interessante Investmentdetails zu Tage, die Anlegern bei der ausschließlichen Analyse untergeordneter Zeithorizonte verborgen bleiben. Ein gutes Beispiel dafür liefert die MTU-Aktie. Im Verlauf der Februar/März-Korrektur hat sich das Papier von 289,30 EUR auf in der Spitze unter 100 EUR gedrittelt. Seit dem Ausverkaufstief von März bei 97,76 EUR versucht das Papier nun eine Stabilisierung. Interessant ist das Niveau, auf dem diese stattfindet: Wenn Anleger die Hochs der Jahre 2010, 2011 und 2020 zu einer Trendlinie verbinden und diese bis zum Startpunkt der Rally Ende 2008 parallel verschieben, dann entsteht ein markanter Trendkanal (siehe Chart). Dessen untere Begrenzung (akt. bei 103,84 EUR) hat selbst dem jüngsten Ausverkauf standgehalten. Der unterstützende Charakter dieser Trendlinie wird zusätzlich durch das 61,8%-Fibonacci-Retracement des gesamten Hausseimpulses der letzten 12 Jahre (118,47 EUR) untermauert. Selbst langfristig orientierte Investoren sollten bei Engagements in Anlagezertifikaten aufgrund deren Relevanz die beschriebenen Unterstützungen berücksichtigen (Fortsetzung siehe unten).
MTU Aero Engines (Weekly)

Dreieck als Erholungskatalysator
Mit der Stabilisierung der letzten Wochen bestätigt die MTU-Aktie also eine wichtige Auffangzone. Begünstigt wird eine technische Aufwärtsreaktion zudem durch die Extremkonstellation bei einer Vielzahl von Indikatoren. Exemplarisch möchten wir an dieser Stelle den MACD und die Relative Stärke nach Levy hervorheben. Auf Wochenbasis haben beide Trendfolger historisch einmalig niedrige Niveaus erreicht und zeigen nun erste Stabilisierungstendenzen. Wenn Anleger die Zeitebene herunterbrechen, dann ergibt sich im Tagesbereich die Rückeroberung der 38-Tages-Linie (akt. bei 122,39 EUR) sowie der Ausbruch nach oben aus einem symmetrischen Dreieck (siehe Chart). Gleichzeitig ist der Abstand zur längerfristigen 200-Perioden-Glättung (akt. bei 219,53 EUR) weiterhin historisch hoch. Doch mittlerweile lässt sich hier eine Bodenbildung erkennen. In der Summe dürfte die MTU-Aktie in den nächsten Wochen vor einer Erholung in Richtung des Märzhochs bei 151,05 EUR stehen. Bei 172,30/181,40 EUR gilt es zudem noch eine große Abwärtskurslücke zu schließen. Die nach oben drehende 38-Tages-Linie ist als Absicherung für Trading-Longpositionen prädestiniert.
MTU Aero Engines (Daily)

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Die wichtigsten Haltemarken
Hohe Zeitebenen und langfristige Charts fördern oftmals interessante Investmentdetails zu Tage, die Anlegern bei der ausschließlichen Analyse untergeordneter Zeithorizonte verborgen bleiben. Ein gutes Beispiel dafür liefert die MTU-Aktie. Im Verlauf der Februar/März-Korrektur hat sich das Papier von 289,30 EUR auf in der Spitze unter 100 EUR gedrittelt. Seit dem Ausverkaufstief von März bei 97,76 EUR versucht das Papier nun eine Stabilisierung. Interessant ist das Niveau, auf dem diese stattfindet: Wenn Anleger die Hochs der Jahre 2010, 2011 und 2020 zu einer Trendlinie verbinden und diese bis zum Startpunkt der Rally Ende 2008 parallel verschieben, dann entsteht ein markanter Trendkanal (siehe Chart). Dessen untere Begrenzung (akt. bei 103,84 EUR) hat selbst dem jüngsten Ausverkauf standgehalten. Der unterstützende Charakter dieser Trendlinie wird zusätzlich durch das 61,8%-Fibonacci-Retracement des gesamten Hausseimpulses der letzten 12 Jahre (118,47 EUR) untermauert. Selbst langfristig orientierte Investoren sollten bei Engagements in Anlagezertifikaten aufgrund deren Relevanz die beschriebenen Unterstützungen berücksichtigen (Fortsetzung siehe unten).
Dreieck als Erholungskatalysator
Mit der Stabilisierung der letzten Wochen bestätigt die MTU-Aktie also eine wichtige Auffangzone. Begünstigt wird eine technische Aufwärtsreaktion zudem durch die Extremkonstellation bei einer Vielzahl von Indikatoren. Exemplarisch möchten wir an dieser Stelle den MACD und die Relative Stärke nach Levy hervorheben. Auf Wochenbasis haben beide Trendfolger historisch einmalig niedrige Niveaus erreicht und zeigen nun erste Stabilisierungstendenzen. Wenn Anleger die Zeitebene herunterbrechen, dann ergibt sich im Tagesbereich die Rückeroberung der 38-Tages-Linie (akt. bei 122,39 EUR) sowie der Ausbruch nach oben aus einem symmetrischen Dreieck (siehe Chart). Gleichzeitig ist der Abstand zur längerfristigen 200-Perioden-Glättung (akt. bei 219,53 EUR) weiterhin historisch hoch. Doch mittlerweile lässt sich hier eine Bodenbildung erkennen. In der Summe dürfte die MTU-Aktie in den nächsten Wochen vor einer Erholung in Richtung des Märzhochs bei 151,05 EUR stehen. Bei 172,30/181,40 EUR gilt es zudem noch eine große Abwärtskurslücke zu schließen. Die nach oben drehende 38-Tages-Linie ist als Absicherung für Trading-Longpositionen prädestiniert.
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