DAX® - Gewinnmitnahmen zum Wochenende?
Gewinnmitnahmen zum Wochenende?
Der DAX® lässt sich derzeit nicht stoppen. Schließlich gelang den deutschen Standardwerten erneut – wie an jedem Handelstag im bisherigen Wochenverlauf – ein neues Verlaufshoch (11.813 Punkte). Per Schlusskurs hat das Aktienbarometer damit die horizontalen Hürden zwischen 11.600 und 11.700 Punkten sowie die 61,8%-Fibonacci-Korrektur des Kursrückschlags von Februar/März (11.679 Punkte) hinter sich gelassen. Danach bildet der „doppelte Durchschnitt“ die nächste Widerstandszone. Zur Erinnerung: Beim DAX® liegt derzeit die ungewöhnliche Konstellation vor, dass sowohl die Glättungslinie der letzten 200 Tage als auch der Durchschnitt der letzten 200 Wochen bei gut 12.000 Punkten verlaufen. Ein bisschen Luft nach oben besteht also noch, doch der „doppelte Durchschnitt“ stellt ein massives „charttechnisches Brett“ dar. Vor diesem Hintergrund sollte heute einsetzende Gewinnmitnahmen Anleger nicht überraschen. Auf der Unterseite definiert dabei das jüngste Aufwärtsgap bei 11.430/11.391 Punkten eine erste Unterstützung. Unter Risikogesichtspunkten bietet sich allerdings auch der Blick auf den S&P 500® an: Ein erneuter Rückfall unter die 200-Tages-Linie bzw. ein nachhaltiges Rebreak der 3.000er-Marke würde die Perspektiven deutlich eintrüben.
DAX® (Daily)

Ausbruch + Allzeithoch per Monatsultimo?
Zweieinhalb Jahre seitwärts sind genug! So lässt sich die aktuelle Ausgangslage des NYSE Arca Biotechnology Index derzeit treffend zusammenfassen. Die Kombination aus der 38-Monats-Linie (akt. bei 4.598 Punkten), dem Aufwärtstrend seit Februar 2016 (akt. bei 4.365 Punkten) und einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (4.337/4.265 Punkten) hat das Branchenbarometer zuletzt als Sprungbrett nach oben genutzt. Doch jetzt steht der Index vor einer noch wichtigeren Weichenstellung: So könnte der Sprung über das bisherige Allzeithoch bei 5.425 Punkten endgültig gelingen. Ein solcher Befreiungsschlag – per Monatsschlusskurs – hätte den Charme, dass damit gleichzeitig die Schiebezone der letzten Jahre zwischen rund 3.800 Punkten und 5.400 Punkten nach oben aufgelöst wäre. Rein rechnerisch lässt sich das Anschlusspotential aus diesem Konsolidierungsmuster also auf rund 1.600 Punkte taxieren. Der alte Aufwärtstrend seit November 2008 (akt. bei 6.419 Punkten) definiert dabei ein nennenswertes Etappenziel. Rückenwind kommt vom jüngsten MACD-Kaufsignal sowie von der Bodenbildung im Verlauf des RSI. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich das 2019er-Hoch bei 5.265 Punkten an.
NYSE Arca Biotechnology (Monthly)

Kerzen machen Mut
Mit Blick auf den nahenden Monatsultimo erscheint die Analyse hoher Zeitebenen besonders sinnvoll. Ein gutes Beispiel dieser Vorgehensweise stellt das Währungspaar EUR/USD dar, denn hier liefert der Monatschart aktuell einige interessante Erkenntnisse. Doch der Reihe nach: Zunächst befindet sich der Euro im Vergleich zum Greenback unverändert in einem intakten Abwärtstrendkanal. Doch das Märztief bei 1,0635 USD markiert möglicherweise einen wichtigen zyklischen Tiefpunkt. Einen Fingerzeig in diese Richtung liefern die markanten Lunten der letzten vier Monate (siehe Chart). Das Lösen von den jeweiligen Monatstiefkursen signalisiert also, dass der Euro im Bereich der Marke von rund 1,07 USD gut unterstützt ist. Auf der Oberseite fallen darüber hinaus die fast deckungsgleichen Hochs der letzten beiden Monatskerzen ins Auge. Im Zusammenspiel mit den bereits erwähnten markanten Lunten entstehen mögliche „Hammer“-Umkehrmuster. Da ein nachhaltiger Spurt über die Marke von 1,1040 USD diese Kerzenformationen nach oben auflösen würde, entsteht im Erfolgsfall ein neues EUR-Kaufsignal (Fortsetzung siehe unten).
EUR/USD (Monthly)

200-Tages-Linie als Taktgeber
Im Rahmen unseres analytischen Ansatzes verknüpfen wir oftmals verschiedene Zeitebenen miteinander. Diese Herangehensweise ist auch beim Währungspaar EUR/USD sinnvoll. Anhand des langfristigen Monatscharts hatten wir die Marke von 1,1040 USD als EUR-Buy-Trigger herausgearbeitet (siehe oben). Der Kursverlauf auf Tagesbasis unterstreicht die Bedeutung des angeführten Signalgebers. Schließlich gelang dem Euro zum US-Dollar gestern die Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 1,1010 USD) sowie der Sprung über die Nackenlinie einer kleinen Bodenbildung (ebenfalls bei gut 1,10 USD; siehe Chart). Zwei unterschiedliche Zeitebenen signalisieren also aktuell Rückenwind für die europäische Einheitswährung. Aus der Höhe der unteren Umkehr ergibt sich ein rechnerisches Anschlusspotential von gut 2,5 US-Cents – ausreichend, um die nächste Widerstandszone aus diversen horizontalen Hürden bei rund 1,12 USD sowie einem Fibonacci-Bündel aus zwei unterschiedlichen Retracements (1,1165/1,1222 USD) ins Visier zu nehmen. Danach markiert das Märzhoch bei knapp 1,15 USD den Auftakt zu einer massiven Widerstandszone. Um die aktuelle Erholungsperspektive nicht zu verspielen, sollte der Euro nicht mehr unter das Schlüsselevel von 1,10 USD zurückfallen.
EUR/USD (Daily)

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Der DAX® lässt sich derzeit nicht stoppen. Schließlich gelang den deutschen Standardwerten erneut – wie an jedem Handelstag im bisherigen Wochenverlauf – ein neues Verlaufshoch (11.813 Punkte). Per Schlusskurs hat das Aktienbarometer damit die horizontalen Hürden zwischen 11.600 und 11.700 Punkten sowie die 61,8%-Fibonacci-Korrektur des Kursrückschlags von Februar/März (11.679 Punkte) hinter sich gelassen. Danach bildet der „doppelte Durchschnitt“ die nächste Widerstandszone. Zur Erinnerung: Beim DAX® liegt derzeit die ungewöhnliche Konstellation vor, dass sowohl die Glättungslinie der letzten 200 Tage als auch der Durchschnitt der letzten 200 Wochen bei gut 12.000 Punkten verlaufen. Ein bisschen Luft nach oben besteht also noch, doch der „doppelte Durchschnitt“ stellt ein massives „charttechnisches Brett“ dar. Vor diesem Hintergrund sollte heute einsetzende Gewinnmitnahmen Anleger nicht überraschen. Auf der Unterseite definiert dabei das jüngste Aufwärtsgap bei 11.430/11.391 Punkten eine erste Unterstützung. Unter Risikogesichtspunkten bietet sich allerdings auch der Blick auf den S&P 500® an: Ein erneuter Rückfall unter die 200-Tages-Linie bzw. ein nachhaltiges Rebreak der 3.000er-Marke würde die Perspektiven deutlich eintrüben.
Ausbruch + Allzeithoch per Monatsultimo?
Zweieinhalb Jahre seitwärts sind genug! So lässt sich die aktuelle Ausgangslage des NYSE Arca Biotechnology Index derzeit treffend zusammenfassen. Die Kombination aus der 38-Monats-Linie (akt. bei 4.598 Punkten), dem Aufwärtstrend seit Februar 2016 (akt. bei 4.365 Punkten) und einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (4.337/4.265 Punkten) hat das Branchenbarometer zuletzt als Sprungbrett nach oben genutzt. Doch jetzt steht der Index vor einer noch wichtigeren Weichenstellung: So könnte der Sprung über das bisherige Allzeithoch bei 5.425 Punkten endgültig gelingen. Ein solcher Befreiungsschlag – per Monatsschlusskurs – hätte den Charme, dass damit gleichzeitig die Schiebezone der letzten Jahre zwischen rund 3.800 Punkten und 5.400 Punkten nach oben aufgelöst wäre. Rein rechnerisch lässt sich das Anschlusspotential aus diesem Konsolidierungsmuster also auf rund 1.600 Punkte taxieren. Der alte Aufwärtstrend seit November 2008 (akt. bei 6.419 Punkten) definiert dabei ein nennenswertes Etappenziel. Rückenwind kommt vom jüngsten MACD-Kaufsignal sowie von der Bodenbildung im Verlauf des RSI. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich das 2019er-Hoch bei 5.265 Punkten an.
Kerzen machen Mut
Mit Blick auf den nahenden Monatsultimo erscheint die Analyse hoher Zeitebenen besonders sinnvoll. Ein gutes Beispiel dieser Vorgehensweise stellt das Währungspaar EUR/USD dar, denn hier liefert der Monatschart aktuell einige interessante Erkenntnisse. Doch der Reihe nach: Zunächst befindet sich der Euro im Vergleich zum Greenback unverändert in einem intakten Abwärtstrendkanal. Doch das Märztief bei 1,0635 USD markiert möglicherweise einen wichtigen zyklischen Tiefpunkt. Einen Fingerzeig in diese Richtung liefern die markanten Lunten der letzten vier Monate (siehe Chart). Das Lösen von den jeweiligen Monatstiefkursen signalisiert also, dass der Euro im Bereich der Marke von rund 1,07 USD gut unterstützt ist. Auf der Oberseite fallen darüber hinaus die fast deckungsgleichen Hochs der letzten beiden Monatskerzen ins Auge. Im Zusammenspiel mit den bereits erwähnten markanten Lunten entstehen mögliche „Hammer“-Umkehrmuster. Da ein nachhaltiger Spurt über die Marke von 1,1040 USD diese Kerzenformationen nach oben auflösen würde, entsteht im Erfolgsfall ein neues EUR-Kaufsignal (Fortsetzung siehe unten).
200-Tages-Linie als Taktgeber
Im Rahmen unseres analytischen Ansatzes verknüpfen wir oftmals verschiedene Zeitebenen miteinander. Diese Herangehensweise ist auch beim Währungspaar EUR/USD sinnvoll. Anhand des langfristigen Monatscharts hatten wir die Marke von 1,1040 USD als EUR-Buy-Trigger herausgearbeitet (siehe oben). Der Kursverlauf auf Tagesbasis unterstreicht die Bedeutung des angeführten Signalgebers. Schließlich gelang dem Euro zum US-Dollar gestern die Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 1,1010 USD) sowie der Sprung über die Nackenlinie einer kleinen Bodenbildung (ebenfalls bei gut 1,10 USD; siehe Chart). Zwei unterschiedliche Zeitebenen signalisieren also aktuell Rückenwind für die europäische Einheitswährung. Aus der Höhe der unteren Umkehr ergibt sich ein rechnerisches Anschlusspotential von gut 2,5 US-Cents – ausreichend, um die nächste Widerstandszone aus diversen horizontalen Hürden bei rund 1,12 USD sowie einem Fibonacci-Bündel aus zwei unterschiedlichen Retracements (1,1165/1,1222 USD) ins Visier zu nehmen. Danach markiert das Märzhoch bei knapp 1,15 USD den Auftakt zu einer massiven Widerstandszone. Um die aktuelle Erholungsperspektive nicht zu verspielen, sollte der Euro nicht mehr unter das Schlüsselevel von 1,10 USD zurückfallen.
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