31.08.2016 08:00
Anzeige

DAX® - Gibt das Gap die Initialzündung?

Gibt das Gap die Initialzündung?
Für den DAX® tat sich am gestern ein Silberstreif am Horizont auf, denn das Aktienbarometer startete den Handelstag mit einem Aufwärtsgap (10.567 zu 10.588 Punkte). Charttechnisch könnte dieser „Mut zur Lücke“ der deutschen Standardwerte die Seitwärtsbewegung seit Mitte August beenden und einen Angriff auf das Hoch vom 15. August (10.802 Punkte) einläuten – dieser sollte dabei unbedingt erfolgreich sein, damit sich das Blatt zum Guten wendet. Die technischen Indikatoren (MACD und Stochastik) setzen derweil im Tagesbereich noch ein Fragezeichen hinter den Erfolg und weisen jeweils Verkaufssignale aus. Allerdings nähert sich der Stochastik seiner Trigger-Linie bereits von unten und im Wochenbereich geben die Indikatoren bereist grünes Licht, was die Perspektiven für diesen dringend benötigten Zündfunken aufhellt. Gelingt der Sprung, wäre das Hoch vom November 2015 (11.431 Punkte) das nächste Anlaufziel. Auf der Unterseite gilt es hingegen weiter, die massive Unterstützungszone nicht zu unterschreiten, die durch die Hochpunkte von April, Mai und Juni (10.474/365/341 Punkte), den alten Abwärtstrend seit April 2015 (akt. bei 10.445 Punkten) und die untere Gapkante vom 5. August (10.374 Punkte) gebildet wird.
 
 
  DAX® (Daily)  
  chart  
 
 
 
Noch nicht aus der Gefahrenzone
Die VW-Aktie befindet sich seit Oktober 2015 in einem Aufwärtstrend, welcher im Juli bereits ernsthaft auf die Probe gestellt, letztlich aber erfolgreich verteidigt wurde. Doch die Bullen dürfen derzeit nicht zu laut jubeln. Denn die Aktie befindet sich momentan wieder im Bereich der angeführten Trendlinie und damit an einer entscheidenden Haltezone. Neben dem o. g. Aufwärtstrend (akt. bei 127,93 EUR) verläuft auch der kurzfristige Aufwärtstrend seit Juli 2016 (akt. bei 127,90 EUR) nur knapp unterhalb der aktuellen Notierungen. Dies gilt auch für die 38-Tages- und 200-Tages-Linie (akt. bei 129,75/23 EUR). Muss der Bereich zwischen rund 128 EUR und 130 EUR preisgegeben werden, dürfte das Augusttief bei 124,35 EUR nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zum Tief von Anfang Juli bei 116,85 EUR darstellen. Auch ein Wiedersehen mit dem bisherigen Jahrestief vom Februar bei 106,65 EUR ist dann nicht ausgeschlossen. Um einen neuen Kursimpuls auf der Oberseite auszulösen, müsste zunächst das Hoch von Ende Juli bei 137,50 EUR überwunden werden, bevor das Jahreshoch von Ende Mai bei 143 EUR wieder ins Visier rückt. Bei den technischen Indikatoren fallen die eng beieinander liegenden Bollinger Bänder ins Auge, was auf starke Bewegungen bei einem entsprechenden Kursimpuls hindeutet.
 
 
  Volkswagen (Daily)  
  chart  
 
 
 
Gelingt die Stabilisierung?
Seit Dezember 2014 sieht sich der Euro gegenüber dem japanischen Yen einem Abwärtsimpuls ausgesetzt. Zuletzt hatte sich dieser sogar noch verstärkt. Dabei wurde Ende Juni die Parallele (akt. bei 108,78 JPY) zum Baissetrend seit Ende 2014 ernsthaft getestet. Ein nachhaltiges Unterschreiten dieser Trendlinie würde den Weg in Richtung zweistelliger Notierungen freimachen. Ein erster Stabilisierungsversuch im Bereich des Hochs vom März 2012 bei gut 111 JPY geriet recht schnell wieder unter Druck. Derzeit nimmt die Einheitswährung einen zweiten Anlauf. Mut macht dabei, dass der Stochastik jüngst an seiner Triggerlinie nach oben abgeprallt ist und der MACD ein frisches Einstiegssignal generiert hat. Um das technisch angeschlagene Bild jedoch nachhaltig zu verbessern, müsste die Kombination aus der fallenden 38-Wochen-Linie (akt. bei 122,21 JPY), dem Aprilhoch von 2011 (123,32 JPY) und dem o. g. übergeordneten Abwärtstrend (akt. bei 124,81 JPY) überwunden werden. Erst dann kann Entwarnung gegeben werden, und ein Wiedersehen mit der 200-Wochen-Linie (akt. bei 131,40 JPY) rückt in Reichweite. Scheitert der erneute Erholungsversuch, drohen deutlich niedrigere Notierungen.
 
 
  EUR/JPY (Weekly)  
  chart  
 
 
 
Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters?


 




 
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf

kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de

Quelle

Als Pionier und Innovationstreiber innerhalb der deutschen Zertifikatebranche kann HSBC bei der Emission von Anlagezertifikaten und Hebelprodukten auf mehr als 25 Jahre Erfahrung zurückschauen.

Weitere Nachrichten
HSBC
02.01.2023 07:30
Werbung   Ein turbulentes Börsenjahr 2022 liegt hinter uns. Im Gegensatz zum Gesamtjahr ging es an den Märkten letzte Woche ruhig zu. Wer als US-Staatsbürger seine Verluste aus Aktiengeschäften ...
30.12.2022 10:30
Werbung   Wer waren 2022 die größten Verlierer auf absoluter Ebene bzw. in Bezug auf die Marktkapitalisierung? Absoluter Spitzenreiter ist dabei der Tech-Gigant Apple aus dem Silicon Valley. Da ...
29.12.2022 16:30
Werbung   Die Unterföhringer setzen in Zukunft auf die eigenständige Produktion von Nachrichten und bauen dafür ein entsprechendes Studio und Team auf. Gelöst hat sich ProSiebenSat.1 nun von Wel ...