DAX: Griechenland und Notenbanken sorgen für Impulse
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DAX: Griechenland und Notenbanken sorgen für Impulse Nach dem Linksruck in Griechenland dürften die kommenden Tage und Wochen für die Eurozone spannend werden. Nach dem Sieg seiner Syriza-Partei signalisiert Alexis Tsipras zwar Gesprächsbereitschaft für eine "gerechte und praktikable Lösung". Es werde daher keinen katastrophalen Streit geben, so Tsipras weiter, der auch beteuerte, den Euro behalten zu wollen. Doch, ob es Streit geben wird, wird maßgeblich davon abhängen, was Tsipras unter einer gerechten und praktikablen Lösung versteht. Als relativ sicher gilt, dass die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihrer extrem lockeren Geldpolitik den wirtschaftlich schwächeren Mitgliedern im Euroraum entgegenkommt. Das gab auch dem DAX entsprechend positive Impulse, der zuletzt von einem Rekordhoch zum nächsten stürmte. Wer daher über ein DAX-Investment nachdenkt, derzeit aber nicht auf einen barrierebedingten Teilschutz verzichten möchte, könnte unter Umständen das UBS Bonus Zertifikat (WKN US6AJJ) interessant finden. Dieses weist aktuell eine theoretisch-finanzmathematische Knock-Out-Wahrscheinlichkeit von 25,3 Prozent auf. (Stand: 26.01.2015)* Die Notenbanken standen vergangene Woche im Mittelpunkt des Marktgeschehens. Einerseits hob die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Untergrenze von 1,20 im EUR/CHF-Gefüge auf. Andererseits konkretisierte die Europäische Zentralbank (EZB) ihre kontrovers betrachteten Pläne für den Ankauf von Staatsanleihen. Für die deutsche Wirtschaft sind beide Entscheidungen zunächst einmal gute Nachrichten. Doch die Frage ist, wie es nun weitergeht. Bundeskanzlerin Angela Merkel meinte vergangene Woche auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass die Entscheidung der EZB nicht davon ablenken dürfe, dass die eigentlichen Wachstumsimpulse durch vernünftige Rahmenbedingungen der Politik gesetzt werden müssen. Dafür benötige es politische Kontinuität, so Merkel. Ob diese im Euroraum gegeben ist, darf nach dem Wahlausgang in Griechenland allerdings zumindest hinterfragt werden. (Stand: 26.01.2015)* Im Sommer 2012 hatte Mario Draghi versichert, dass die EZB alles in ihrer Macht stehende unternehmen werde, um den Euro zu retten. Nun scheint er Wort halten zu wollen. Am vergangenen Donnerstag – und damit kurz vor der oftmals als Schicksalsentscheidung für den Euroraum bezeichneten Wahl in Griechenland – legte der EZB-Präsident seine Pläne für den Ankauf von Staatanleihen im Gegenwert von mehr als einer Billion Euro vor. Denn ab März 2015 will die EZB Anleihen von Euro-Mitgliedsstaaten im Volumen von monatlich 60 Milliarden Euro aufkaufen. Das umstrittene Programm soll mindestens bis September 2016 laufen, kann aber bei Bedarf verlängert werden. Ziel der neuerlichen Maßnahme ist, die Konjunktur im Euroraum anzukurbeln und die Inflation in die Nähe der angestrebten zwei Prozent zu hieven. Ob die Liquiditätsspritze in der Realwirtschaft angeschlagener Ökonomien ankommt und dort die gewünschte Wirkung erzielt, muss abgewartet werden. (Stand: 26.01.2015)* Fest steht allerdings, dass die Zentralbanken nach wie vor massiv ins Wirtschaftsgeschehen eingreifen und teilweise die Marktpreise bestimmen. Aus Sicht von Andreas Höfert, Chefökonom bei UBS Wealth Management, beweist die SNB mit der Aufhebung der bisherigen Euro-Untergrenze von 1,20 Franken, dass es für die allgemein empfundene Allmacht der Zentralbanken Grenzen gibt. Höfert kritisiert in der Wochenvorschau den Zeitpunkt kurz vor einer EZB-Sitzung und vor der richtungsweisenden Wahl in Griechenland. Der plötzliche Schwenk der SNB trotz der aktuell aufbrechenden politischen Unsicherheiten im Euroraum deute daher darauf hin, dass die SNB unter Druck gehandelt habe. Das wertet der UBS-Analyst als kritisches Signal. Als Lektion daraus fragt sich Höfert, was es denn nun wirklich heiße, wenn Mario Draghi sagt, alles zu tun, um den Euro zu retten. (Stand: 26.01.2015)* Der deutschen Exportwirtschaft kommen zusätzliche Liquidität sowie die Abwertung des Euro gegenüber Franken und US-Dollar grundsätzlich nicht ungelegen. Schließlich verbessert sich dadurch die internationale Wettbewerbsfähigkeit von im Euroraum hergestellten Gütern. Wer daher in den DAX investieren möchte, dabei aber angesichts schon recht hoher Notierungen und der politischen Unwägbarkeiten im Euroraum nicht auf einen barrierebedingten Teilschutz gegen begrenzte Kursverluste verzichten möchte, könnte das UBS Bonus Zertifikat (WKN US6AJJ) interessant finden, das sich auf den DAX im Bezugsverhältnis 100:1 bezieht. Wenn der DAX während der Laufzeit niemals die Barriere bei 8.250 Punkten verletzt, wird das Bonus Zertifikat mindestens zum Bonus Level von 11.000 Punkten beziehungsweise - bereinigt um das Bezugsverhältnis - zu 110 Euro getilgt. Das entspricht ungefähr dem heutigen Kaufpreis (Brief), so dass sich ein Teilschutz ergibt. Rutscht der DAX allerdings einmal von seinem aktuellen Kursniveau von 10.655 Punkten auf oder unter die Barriere von 8.250 Zählern, entfällt die Mindesttilgung entsprechend des Bonus Levels am Laufzeitende, so dass dann Verluste auf das eingesetzte Kapital wahrscheinlich sind. Um das Risiko eines solchen Barrierebruchs besser einschätzen zu können, weisen wir seit Neuestem auf der Produktdetailseite der UBS KeyInvest Webseite die theoretische Knock-Out-Wahrscheinlichkeit aus, die beim vorliegenden UBS Bonus Zertifikat bei 25,3 Prozent liegt. (Stand: 26.01.2015)* |
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Die Chance: Das UBS Bonus Zertifikat (WKN US6AJJ) partizipiert an möglichen DAX-Kursanstiegen ohne Cap. Eine Kursbegrenzung besteht also nicht, sodass Anleger an einer möglichen Fortsetzung der DAX-Kursanstiege partizipieren können. Zudem ist bei 8.250 Punkten eine Barriere eingezogen, die für einen Teilschutz gegen begrenzte Kursverluste sorgt. Fällt der DAX vom aktuellen Niveau von 10.655 Punkten während der Laufzeit nie auf oder unter diese derzeit 22,5 Prozent entfernte Barriere, kommt es bei Fälligkeit im Dezember 2016 mindestens zur Auszahlung des Bonus Levels von 11.000 Punkten, was entsprechend des Bezugsverhältnisses von 100:1 exakt 110 Euro entsprechen würde. Angesichts des aktuellen Zertifikatpreises von 109,16 Euro, errechnet sich - ohne Berücksichtigung produktexterner Kosten Dritter - nur eine geringe Bonusrendite, so dass der Teilschutz gegen begrenzte DAX-Kursverluste im Vordergrund steht. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu Renditeangaben am Ende des Newsletters. (Stand: 26.01.2015) |
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Das Risiko: Das Zertifikat ist nicht kapitalgeschützt. Berührt oder unterschreitet der DAX mindestens einmal bis zum Verfalltag am 16. Dezember 2016 die Barriere von 8.250 Punkten, entfällt die Mindestzahlung des Bonus Levels und Anleger erhalten am Laufzeitende stattdessen je Zertifikat eine Barrückzahlung entsprechend des (mit 0,01 multiplizierten) DAX-Stands. In diesem Szenario sind Verluste wahrscheinlich. Die Knock-Out-Wahrscheinlichkeit quantifiziert das Risiko eines Barrierebruchs auf Basis statistischer Annahmen und Berechnungen mit 25,3 Prozent. Weiterführende Erklärungen zur Knock-Out-Wahrscheinlichkeit finden Sie hier. Eventuelle Dividenden der im DAX enthaltenen Aktien werden nicht an Zertifikatinhaber ausgeschüttet, sondern durch den Indexsponsor rechnerisch in den DAX reinvestiert. Zu beachten ist zudem, dass das Zertifikat während der Laufzeit Markteinflüssen (Volatilität, Entwicklung des Basiswertes etc.) unterworfen ist, die seinen Wert (auch nachteilig) beeinflussen können. Produktexterne Kosten Dritter können die zum Laufzeitende hin in Aussicht gestellten potenziellen Renditen (Seitwärtsrendite) schmälern. Bitte beachten Sie hier auch die Hinweise zu Renditeangaben am Ende des Newsletters. Die Emittentin beabsichtigt, für eine börsentägliche (außerbörsliche) Liquidität in normalen Marktphasen zu sorgen. Investoren sollten jedoch beachten, dass ein Verkauf des Zertifikats gegebenenfalls nicht zu jedem Zeitpunkt möglich ist. Der Anleger trägt zudem das Adressausfallrisiko der Emittentin und damit das Risiko, das eingesetzte Kapital im Falle der Insolvenz der Emittentin - unabhängig von der Entwicklung des Index oder anderer preisbeeinflussender Marktfaktoren - zu verlieren. Detaillierte Angaben über die Emittentin können dem Wertpapierprospekt entnommen werden, der kostenlos bei der Emittentin bzw. einer von ihr benannten Stelle erhältlich ist. (Stand: 26.01.2015) |
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UBS Bonus Zertifikat auf den DAX (EUR) Termsheet Wertpapierprospekt UBS KeyInvest Homepage |
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Mit freundlichen Grüßen
Ihr UBS Equity Derivatives Team UBS Limited c/o UBS Deutschland AG OpernTurm Bockenheimer Landstr. 2-4 D-60306 Frankfurt am Main Telefon: +49 (69) 1369 8989, (keine Anlageberatung) Mail: invest@ubs.com |
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