| Große Handelsspanne, wenig Veränderung |
| Im Vorfeld der heutigen EZB-Sitzung sah sich der DAX® gestern einer Handelsspanne von fast 160 Indexpunkten ausgesetzt. Auf Schlusskursbasis verblieben aber nur moderate Kursgewinne, die bei weitem nicht ausreichten, das jüngste Verlaufshoch vom Freitag bei 9.899 Punkten zu überwinden. Zusammen mit dem Hoch vom 28. Januar bei 9.905 Punkten ergibt sich ein wichtiges Barrierebündel, das es zeitnah zu überwinden gilt, um die in den letzten Tagen skizzierte V-Formation doch noch abzuschließen und wieder fünfstellige Notierungen zu ermöglichen. Allerdings lassen sich bei den technischen Indikatoren erste Warnhinweise nicht ignorieren. So steht der Stochastik kurz davor, seine Triggerlinie von oben zu durchstoßen, was die kurzfristigen Perspektiven für das Aktienbarometer eintrüben würde. Daher sollten Anleger die Unterseite nicht aus den Augen verlieren und dabei vor allem die Kombination aus dem ehemaligen Baissetrend seit Dezember vergangenen Jahres (akt. bei 9.509 Punkten) und der 38-Tages-Linie (akt. bei 9.478 Punkten) beachten. Bei einem Unterschreiten dieser Marken droht ein Wiedersehen mit den Tiefpunkten vom August und September 2015 bei 9.338/25 Punkten, die als Stopp für bestehende Longpositionen herangezogen werden sollten. |
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DAX® (Daily) |
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| 200-Wochen-Linie als Sprungbrett? |
| Die massive Haltezone aus dem Jahrestief vom 2015 bei 92,00 USD und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 92,05 USD) verhalf der Apple-Aktie zuletzt zu einer Stabilisierung. Der größte Abverkaufsdruck seit dem bisherigen Allzeithoch bei 134,54 USD dürfte damit abgearbeitet sein, zumal das Papier zuletzt mehrere "inside weeks" nacheinander ausgeprägt hatte. Die Rückeroberung des ehemaligen Rekordhochs vom September 2012 bei 100,72 USD legt jetzt sogar einen neuen? Aufwärtsimpuls nahe. Als Zielmarke bieten sich dabei vor allem die fallende 38-Wochen-Linie (akt. bei 111,89 USD) bzw. die im Dezember vergangenen Jahres gerissene Mini-Kurslücke bei 112,80/86 USD an. Interessant ist auch die Konstellation bei den Indikatoren: Während im Verlauf des RSI mittlerweile eine Bodenbildung zu erkennen ist, steht der trendfolgende MACD möglicherweise vor einem neuen Einstiegssignal – und zwar auf einem Niveau, das letztmalig im Frühjahr 2013 zu verzeichnen war und damals den Nährboden für die Rally von knapp 60 USD auf gut 130 USD bildete. Eine enge Absicherung neuer Longengagements auf Basis des o. g. ehemaligen Allzeithochs sorgt gleichzeitig für ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. |
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Apple (Weekly) |
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| Distributionsprozess? |
| Den Kursverlauf des Währungspaars USD/BRL halten wir derzeit für einen ganz besonderen. Seit fünf Monaten verbleibt die monatliche Handelsspanne innerhalb der im September vergangenen Jahres gesetzten Begrenzungen. Die auf diese Weise entstandenen „inside months“ signalisieren, dass dem Greenback das Aufwärtsmomentum zuletzt abhandenkam. Aus charttechnischer Sicht zeigt der Greenback damit Respekt vor dem alten Allzeithoch vom Oktober 2002 bei 4,01 BRL, dessen Bedeutung durch drei unterschiedliche Fibonacci-Projektions-Level (3,96/4,00/4,02 BRL) zusätzlich unterstrichen wird. Gewisse Ermüdungserscheinungen lassen sich aktuell auch beim Blick auf die quantitativen Indikatoren identifizieren. Während der MACD auf historisch hohem Niveau zu fallen beginnt – ohne bisher ein negatives Schnittmuster zu liefern –, droht beim RSI ein neues Ausstiegssignal, welches gleichbedeutend mit dem Abschluss einer Toppbildung im Verlauf des Oszillators wäre. In dieser Gemengelage definieren wir einen Rückfall unter die Tiefs bei 3,69/65 USD als Katalysator eines Korrekturimpulses in Richtung der Kreuzunterstützung aus dem Hoch vom März 2015 bei 3,32 BRL und der Parallelen (akt. bei 3,30 BRL) zum Aufwärtstrend seit Sommer 2011. |
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USD/BRL (Weekly) |
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