| Großes Abwärtsgap zu erwarten |
| Gap nach unten am Freitag und gleiches Spiel mit umgekehrten Vorzeichen zu Wochenbeginn: In der Summe entstand ein sogenanntes „island reversal“. Nun scheint der sich abzeichnende Wahlausgang in den USA voraussichtlich für eine erneute Abwärtskurslücke beim DAX® zu sorgen. Schließlich liegt die vorbörsliche Taxe für die deutschen Standardwerte bei rund 10.040 Punkten. Das dritte Gap in den letzten vier Handelstagen wird die positive Inselumkehr vom Wochenstart unmittelbar konterkarieren. Damit droht die zuletzt herausgearbeitete Schlüsselzone aus dem jüngsten Verlaufstief bei 10.190 Punkten, dem ehemaligen Abwärtstrend seit April vergangenen Jahres (akt. bei 10.164 Punkten) sowie der 38-Wochen-Linie (akt. bei 10.159 Punkten) zu fallen. Ein nachhaltiger Bruch dieser Bastion hätte einen doppelt negativen „Touch“, denn dann entsteht zum einen aus Sicht des Point & Figure-Charts ein neues Ausstiegssignal und zum anderen wäre dann die Schiebezone der letzten Monate zwischen 10.800 und 10.200 Punkten nach unten aufgelöst. Rein rechnerisch lässt sich das weitere Abschlagspotential aus einer „bearish“ aufgelösten Schiebezone auf gut 600 Punkte taxieren. |
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DAX® (Daily)
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| Doppeltopp als Belastungsfaktor |
| Die Barrieren aus den Hochpunkten bei rund 100 EUR haben sich für die Merck-Aktie zuletzt als zu hoch erwiesen. Aus charttechnischer Sicht noch viel schwerwiegender ist allerdings ?das Abgleiten unter das Korrekturtief vom September bei 92,73 EUR einzustufen, denn damit wurde ein klassisches Doppeltopp – definiert durch die Hochs bei 100,35/99,48 EUR – vervollständigt. Der Abschluss der oberen Umkehrformation wird dabei durch die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon untermauert. Letzterer ist jüngst dem Beispiel des MACD gefolgt und hat ebenfalls ein neues Ausstiegssignal generiert. Projizieren technisch motivierte Anleger die Höhe des Kursmusters nach unten, so lässt sich das rechnerische Abschlagspotential auf knapp 8 EUR taxieren. Auf dem Weg zum Ausschöpfen des skizzierten Rückschlagpotentials definiert die 200-Wochen-Linie (akt. bei 87,79 EUR) ein gleichermaßen wichtiges wie massives Etappenziel. Anleger sollten die skeptische Grundhaltung erst dann hinterfragen, wenn die Aktie die Marke von 92,73 EUR zurückerobert und damit das beschriebene Doppeltopp negiert. Aufgrund der heute zu erwartenden Abschläge erscheint dieses Szenario allerdings unwahrscheinlich. |
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Merck KGaA (Daily)
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| Topp zum zweiten? |
| Seit Ende Januar 2015 pendelte die Norma-Aktie zwischen knapp 40 EUR und gut 50 EUR nur noch seitwärts. Mit dem Rutsch unter die Haltezone aus der 200-Wochen-Linie (akt. bei 40,05 EUR) und der zuerst angeführten Marke folgte in der vergangenen Woche nun ein echter Nackenschlag. Schließlich mutiert die eingangs beschriebene Tradingrange somit zu einer Toppbildung (siehe Chart). Damit dürfte gleichzeitig die Rally seit Herbst 2011 ein abruptes Ende gefunden haben. Aus der Höhe der beschriebenen oberen Umkehr lässt sich ein kalkulatorisches Abschlagspotenzial von gut 10 EUR ableiten, wodurch perspektivisch das Jahrestief von 2014 bei 30,76 EUR bzw. das Tief vom August 2013 sogar wieder auf die Agenda rücken. Trotz der kurzfristig überverkauften Situation (RSI) weist das Chartbild der Norma-Aktie derzeit also eine ordentliche Schlagseite auf. Diese Einschätzung würden wir erst auf den Prüfstand stellen, wenn der Titel zeitnah die o. g. Tiefs bei knapp 40 EUR zurückerobert, deren Bedeutung zusätzlich durch das jüngste Abwärtsgap bei 40,30/41,02 EUR unterstrichen wird. |
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NORMA (Daily)
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