| Gründonnerstagsrally? |
| Wie in den letzten Tagen schwankt der DAX® weiterhin um die Marke von 10.000 Punkten. Damit bleibt es bei den zuletzt angeführten Schlüsselmarken in Form des Hochs vom 21. März (10.095 Punkte), der 38,2%-Korrektur der gesamten Abwärtsbewegung seit April 2015 (10.109 Punkte) und des Dezembertiefs bei 10.123 Punkten. Dieses Innehalten gibt uns die Gelegenheit, uns etwas stärker mit dem „Osterphänomen“ auseinanderzusetzen, das wir bereits am Montag angerissen hatten. Ähnlich wie während der sehr viel bekannteren Weihnachtsrally neigen die Aktienmärkte auch in der Woche vor Ostern zur Stärke. Begründen lässt sich der saisonale Rückenwind durch die gute Stimmung im Umfeld der Feiertage, der sich auch in der isolierten Betrachtung des Gründonnerstags identifizieren lässt. Seit 1991 stieg der DAX® am Donnerstag vor Ostern nicht nur in 72 % aller Jahre, sondern konnte dabei auch im Durchschnitt um 0,39 % zulegen. Die Trefferquote ist allerdings lediglich die eine Seite der Medaille. So ist es wichtig, dass der durchschnittliche Zuwachs (0,76 %) den durchschnittlichen Verlust an negativen Gründonnerstagen (-0,57 %) deutlich übersteigt. Auf Grundlage der Daten der letzten 25 Jahre besitzt ein Engagement am letzten Handelstag vor Ostern also einen doppelten statistischen Vorteil. |
|
|
DAX® (Daily)
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Das Schlimmste überstanden |
| Nachdem sich der Shanghai Composite von Juni 2015 bis Ende Januar 2016 in der Spitze nahezu halbiert hatte, lässt sich aus charttechnischer Sicht derzeit wieder etwas „Licht am Ende des Tunnels“ identifizieren. So werten wir es als Hoffnungsschimmer, dass sich das Aktienbarometer zuletzt auf Basis einer fallenden Trendlinie (akt. bei 2.662 Punkten) bzw. der 200-Wochen-Linie (akt. bei 2.631 Punkten) stabilisieren konnte. Festmachen lässt sich diese These am „tweezer bottom“, das die chinesischen Standardwerte auf monatlicher Basis im Januar und Februar ausgeprägt hatten, sowie der „bullishen“ Auflösung der insgesamt fünf „inside weeks“, die seit dem Ausverkaufstief von Ende Januar vorlagen. Auf Indikatorenseite sorgt der Bruch des im Verlauf des RSI bestehenden Baissetrends für Entspannung. Der trendfolgende MACD versucht derzeit, diesem Beispiel zu folgen und seine Signallinie von unten nach oben zu durchstoßen. In diesem Kontext hätte ein Spurt über den Abwärtstrend seit Sommer vergangenen Jahres (akt. bei 3.171 Punkten) doppelten Charme: Zum einen könnte die Kursentwicklung des letzten Jahres dann als „bullisher“ Keil interpretiert werden, zum anderen wäre spätestens damit die im Raum stehende Schulter-Kopf-Schulter-Formation negiert (siehe Chart). |
|
|
Shanghai Composite Index (Monthly)
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Reihenweise Ausstiegssignale |
| Bereits am 22. Januar wiesen wir in Bezug auf die Nordex-Aktie auf die Gefahr eines „bearishen“ Keils hin, der dann das Ende der Fahnenstange der bemerkenswerten Rally der letzten zwei Jahre markieren sollte. Mittlerweile hat sich unsere negative Erwartungshaltung bewahrheitet. Die Auflösung des beschriebenen Keils nach unten wird durch ein Verkaufssignal seitens des RSI bestätigt. Aktuell droht auch der trendfolgende MACD diesem Beispiel zu folgen und das erste Verkaufssignal seit Ende 2010 auszuprägen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die objektive Bewertung anhand des HSBC Trendkompasses, der seit letzter Woche auf insgesamt 41 Nebenwerte unterhalb des DAX® erweitert wurde. Sowohl gemessen am langfristigen Kriterium der relativen Stärke nach Levy als auch am Momentum der letzten vier Wochen befindet sich die Nordex-Aktie derzeit in einem Abwärtstrend. Die nächste Unterstützung definiert das bisherige Jahrestief bei 22,03 EUR, das zudem bestens mit der 38,2%-Korrektur des gesamten Hausseimpulses harmoniert. Danach rückt das Tief vom August 2015 bei 20,70 EUR wieder auf die Agenda. |
|
|
Nordex (Monthly)
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |
|
|
HSBC Trinkaus
& Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de
|
|
|