| Hier muss es halten! |
| Mit einem weiteren Abwärtsgap bei 10.326/10.286 Punkten beendete der DAX® eine schwierige Handelswoche, die in der Spitze Abschläge von fast 500 Punkten brachte. Die neuerliche Schwäche am vergangenen Freitag rückt eine entscheidende charttechnische Unterstützungszone in den Fokus. Gemeint ist die Bastion aus dem jüngsten Verlaufstief bei 10.190 Punkten, der 38-Wochen-Linie (akt. bei 10.131 Punkten) und dem ehemaligen Abwärtstrend seit April vergangenen Jahres (akt. bei 10.120 Punkten). Ein Bruch dieser Bastion hätte schwerwiegende Folgen. Schließlich würde damit die Schiebezone der letzten Monate zwischen rund 10.800 Punkten und 10.200 Punkten „bearish“ aufgelöst. Gleichzeitig müsste der vorangegangene Trendbruch als Fehlsignal interpretiert werden. Zu guter letzt entstünde bei einer negativen Weichenstellung auch aus Sicht des Point & Figure-Charts der deutschen Standardwerte ein neues Ausstiegssignal. Deshalb muss die angeführte Schlüsselzone unbedingt verteidigt werden. Dank der Vorgaben dürfte dies heute gelingen. Das erwartende Aufwärtsgap nährt sogar die Hoffnung, dass der DAX® auf Basis der angeführten Schlüsselzone die Kurve bekommt. |
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DAX® (Weekly)
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| Alles hängt von den Glättungslinien ab |
| Seit dem bisherigen Jahreshoch vom Juli bei 21,11 USD befindet sich der Silberpreis im Korrekturmodus. Im Oktober hat sich die steigende 200-Tages-Linie (akt. bei 17,51 USD) allerdings mehrfach als solider Halt entpuppt. Damit erhält die Hoffnung, dass das Edelmetall das Schlimmste überstanden hat, neue Nahrung. Aus charttechnischer Sicht müssen wir in diesem Zusammenhang aber den Blick auf eine weitere Glättungslinie lenken: den Durchschnitt der letzten 200 Wochen (akt. bei 18,87 USD). Schließlich war der langfristige gleitende Durchschnitt zum einen im Sommer 2016 der Ausgangspunkt der laufenden Atempause, zum anderen markiert er heute den Auftakt zu einer wichtigen Widerstandszone. Diese speist sich zusätzlich noch aus dem Korrekturtrend der letzten Monate (akt. bei 19,40 USD). Da bei einem Spurt über die zuletzt genannte Hürde das gesamte Luftholen seit Juli letztlich als Flagge interpretiert werden kann, käme eine solche Weichenstellung einem charttechnischen Befreiungsschlag gleich. Lohn der Mühen wäre dann ein Anlauf auf das o. g. Jahreshoch. Um die Chance auf ein Ende des eingangs beschriebenen Korrekturmodus zu wahren, sollte der Silberpreis in Zukunft nicht mehr unter die 200-Tages-Linie zurückfallen. |
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Silber (Weekly)
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| Die letzte Bastion |
| Bereits am 10. Oktober wiesen wir auf die Extremkonstellation hin, dass bei der Nordex-Aktie alle von uns betrachteten Glättungslinien (38, 90 und 200 Tage) extrem dicht beieinander liegen. In der Vergangenheit war dies oftmals die ideale Ausgangssituation, um einen neuen Trendimpuls zu etablieren. In dieser Gemengelage gilt es, die Haltezone aus den verschiedenen Tiefpunkten im Jahresverlauf 2016 bei knapp 22 EUR und dem 38,2%-Fibonacci-Retracement der gesamten Haussebewegung seit 2012 (21,93 EUR) unbedingt zu verteidigen. Ansonsten wäre nicht nur die seitliche Schiebezone seit Februar zwischen 22 EUR und 28 EUR nach unten aufgelöst, sondern auch eine multiple Toppformation abgeschlossen. Mit Blick auf den trendfolgenden MACD, der sowohl im Wochen- als auch im Monatsbereich zur Vorsicht mahnt, dürfte der Druck auf die o. g. Schlüsselmarke hoch bleiben. Fällt die diskutierte Bastion, rückt die nächste Haltezone aus der 200-Wochen-Linie (akt. bei 17,12 EUR) und dem Hoch vom Juni 2014 bei 17,00 EUR auf die Agenda. Ein solcher Rücklauf harmoniert gut mit dem rechnerischen Abschlagspotential, welches sich aus der Höhe der beschriebenen Tradingrange ergibt. |
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Nordex (Weekly)
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| „evening star“ bestätigt Baissetrend |
| Die Rally, welche die Münchener Rück-Aktie seit Anfang Juli von gut 140 EUR auf knapp 180 EUR geführt hatte, fand zuletzt ein abruptes Ende. So sorgt die zuletzt im Tagesbereich ausgeprägte Abwärtskurslücke bei 174,80/174,55 EUR für eine klassische Abrisskante. Darüber hinaus hat es die jüngste Candlestickkonstellation in sich, denn die letzten drei Wochenkerzen bilden einen sog. "evening star". Interessanterweise wurde dieses negative Kursmuster exakt im Dunstkreis des seit April vergangenen Jahres bestehenden Baissetrends (akt. bei 176,03 EUR) ausgeprägt, wodurch dieser eine erneute Bestätigung erfährt. In der Summe scheint das Papier bei gut 175 EUR gedeckelt zu sein und Anleger sollten eher die Unterseite im Blick haben. Das 2014er-Hoch bei 170,40 EUR definiert nun eine erste Unterstützung. Unterhalb dieses Levels wäre der Weg frei, um die 200-Wochen-Linie (akt. bei 161,43 EUR) ins Visier zu nehmen. Erst oberhalb des o. g. Abwärtstrends seit April 2015 springt dagegen die Börsenampel für die Münchener Rück-Aktie wieder auf „grün“. |
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Münchener Rück (Weekly)
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