| Hohe Zeitebene diszipliniert |
| Das lange Osterwochenende möchten wir zum Anlass nehmen, um mal wieder das langfristige
Chartbild des DAX® unter die Lupe zu nehmen. Der Monatschart der deutschen Standardwerte
stellt dabei ein wesentliches Disziplinierungsinstrument dar, damit Anleger die Flinte
nicht zu früh ins Korn werfen. Schließlich brachte das Jahr 2016 nicht nur einen doppelten
Test des Aufwärtstrends seit März 2009 (akt. bei 10.255 Punkten), sondern im weiteren
Verlauf die Auflösung der eingezeichneten trendbestätigenden Flagge (siehe Chart).
Darüber hinaus steht für die letzten Monate jeweils eine Folge steigender Tief- und
steigender Hochpunkte zu Buche – gemäß Charles Dow die idealtypische Situation, welche
einen intakten Haussetrend signalisiert. Als letztes Positivargument können Anleger
im März den höchsten jemals erreichten Monatsschlusskurs (12.313 Punkte) auf der Habenseite
verbuchen. Vor diesem Hintergrund sollten sich Anleger von dem Luftholen der letzten
zwei Wochen nicht irritieren lassen. Vielmehr erwarten wir im Anschluss an eine milde
Konsolidierung einen Sprung über das jüngste Verlaufshoch und den historischen Rekordstand
bei 12.376/91 Punkten, was nochmals für einen Katalysator auf der Oberseite sorgen
sollte. |
|
|
DAX® (Monthly) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Drahtseilakt hält an |
| Der Euro bewegt sich derzeit zum US-Dollar in einem zusehends enger werdenden Spannungsfeld.
Die Einheitswährung hat zuletzt auf Basis des kurzfristigen Erholungstrends seit dem
Jahresbeginn 2017 (akt. bei 1,0618 USD) die Kurve bekommen und konnte damit eine negative
Auflösung der drohenden Konsolidierungsflagge (siehe Chart) abwenden. Der Bruch dieses
Trends würde u. E. ein frühes Indiz dafür liefern, dass die massive Haltezone aus
den Tiefständen der letzten zwei Jahre bei 1,0456/1,0339 USD wieder in den Fokus rückt.
Auf der Oberseite bleibt es indes bei der entscheidenden Kumulationszone bei gut 1,08
USD. Auf diesem Niveau bilden die letzten Verlaufshochs im Zusammenspiel mit dem 38,2
%-Fibonacci-Retracement des Abwärtsimpulses von Mai 2016 bis Januar 2017 (1,0826 USD),
dem knapp 1-jährigen Abwärtstrend sowie der 200-Tages-Linie (akt. bei 1,0834/44 USD)
ein echtes Barrierenbündel. Gelingt der Einheitswährung der Sprung über das angeführte
Widerstandscluster wäre eine multiple inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation vervollständigt,
aus der sich immerhin ein rechnerisches Anschlusspotential von gut fünf US-Cents ableiten
ließe. Unter dem Strich spielt der Euro zum Greenback derzeit „mit dem Feuer“ und
steuert dabei auf eine klassische Entscheidungssituation zu. |
|
|
EUR/USD (Daily) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Am Ball bleiben – Stopps nachziehen |
| Mit einem Kursplus von gut 11 % stellt die Vonovia-Aktie die Wertentwicklung des DAX®
von gut 6 % im bisherigen Jahresverlauf locker in den Schatten. Mit der Bestätigung
des langfristigen Aufwärtstrends seit Ende 2013 (akt. bei 31,46 EUR), einer abgeschlossenen
Schulter-Kopf-Schulter-Formation und der Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei
32,52 EUR) lieferte das Papier eine Vielzahl an charttechnischen Positivargumenten
(siehe „Daily Trading“ vom 9. Februar). Da MACD und Aroon unverändert einen intakten
Aufwärtstrend signalisieren, nimmt das Papier nun Kurs auf das bisherige Allzeithoch
vom August 2016 bei 37,00 EUR. In dieser Hinsicht kam es zuletzt sogar nochmals zu
einem vielversprechenden Signal: So hat die 38-Tages-Linie (akt. bei 32,98 EUR) kürzlich
das o. g. längerfristige Pendant von unten nach oben durchschnitten – ein Indiz dafür,
dass der zugrundeliegende Haussetrend weiter Fahrt aufnimmt. Aber auch unter Risikogesichtspunkten
liefert die aktuelle Kursentwicklung eine wichtige Hilfestellung. Schließlich geben
die Hochs vom 2. März 2015 und 22. Februar 2017 bei 33,56/49 EUR Anlegern die Gelegenheit,
den Stopp für bestehende Engagements auf diese Bastion nachzuziehen. |
|
|
Vonovia (Daily) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |

|


|
HSBC Trinkaus
& Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de |
|
|