| Idealtypischer Pullback? |
| Beim DAX® hatten wir zuletzt die Bedeutung der Marke von 10.100 Punkten hervorgehoben. Auf diesem Niveau fallen verschiedene Hoch- und Tiefpunkte mit zwei unterschiedlichen Fibonacci-Retracements sowie der Nackenlinie einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation zusammen. Das gestrige Tagestief (10.126 Punkte) brachte einen nahezu idealtypischen Pullback an die alten Ausbruchsmarken. Doch nicht nur das: Auf dieser Basis kam es zu einem „intraday reversal“, so dass das Aktienbarometer den Handelstag sogar noch mit einem kleinen Plus beenden konnte. Deshalb besitzt die Verschnaufpause der letzten Handelstage eindeutig konstruktiven Grundcharakter. Das jüngste Verlaufshoch bei 10.474 Punkten markiert nun das nächste Etappenziel. Von dieser horizontalen Hürde ist es dann nur noch ein Wimpernschlag bis zur riesigen Kurslücke vom ersten Handelstag des Jahres bei 10.486/743 Punkten. Langfristig lässt sich aus der Bodenbildung der ersten Monate sogar ein Kursziel von 11.500 Punkten ableiten, so dass über den Tellerrand hinaus geblickt die Hochs vom November 2015 bei 11.431 Punkten wieder auf die Agenda rücken dürften. Dieses Positivszenario ist indes zu revidieren, sollte der DAX® erneut unter die o. g. Schlüsselmarken bei 10.100 Punkten zurückfallen. |
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DAX® (Daily)
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| Zweistellige Notierungen im Visier |
| Nach einer heftigen Korrektur von März bis Oktober 2015 gestaltet sich das aktuelle Chartbild der Medigene-Aktie wieder vielversprechend. Festmachen lässt sich diese Aussage an der Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 7,41 EUR), dem Bruch des gut 1-jährigen Baissetrends (akt. bei? 7,67 EUR) sowie dem Sprung über die Hochpunkte von Februar und März bei knapp 8,40 EUR. Dank der zuletzt beschriebenen Weichenstellung kann die Kursentwicklung seit Januar 2016 als aufsteigendes Dreieck interpretiert werden (siehe Chart), aus dem sich ein rechnerisches Anschlusspotential von rund 2 EUR ableiten lässt. Perspektivisch sollte also das bisherige Jahreshoch von Anfang Januar bei 9,49 EUR nur eine Durchgangsstation auf dem Weg nach Norden darstellen. Vielmehr können Anleger sogar wieder mit zweistelligen Notierungen rechnen. Rückenwind kommt dabei von Seiten des „bullish engulfing“ auf Monatsbasis sowie des MACD. So ist der Trendfolger in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) wieder „long“ positioniert. Als Absicherung auf der Unterseite bieten sich – je nach Risikoneigung – die Ausbruchsmarken bei 8,40 EUR oder aber der o. g. ehemalige Abwärtstrend an, was gleichzeitig für ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis sorgt. |
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MediGene (Daily)
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| Am Ball bleiben |
| Die Verbesserung der charttechnischen Verfassung diverser Öltitel haben wir an dieser Stelle intensiv begleitet. Die Exxon-Aktie arbeitet derzeit an einem ganz besonderen Befreiungsschlag: Als solchen definieren wir einen Anstieg über das Hoch vom November 2015 bei 87,43 USD, der gleichzeitig die Nackenlinie eines Doppelbodens definiert (siehe Chart). Aus der Höhe der unteren Umkehr ergibt sich ein rechnerisches Anschlusspotential, welches auf wieder dreistellige Kursnotierungen hoffen lässt. Damit rückt selbst das bisherige Allzeithoch vom Juli 2014 bei 104,75 USD wieder auf die Agenda. Rückenwind kommt dabei nicht nur von den quantitativen Indikatoren (z. B. RSI, MACD), die jeweils freundlich zu interpretieren sind, sondern auch von der objektiven Auswertung anhand des HSBC Trendkompasses. So befindet sich die Aktie sowohl gemessen am langfristigen Kriterium der relativen Stärke nach Levy als auch am Momentum der letzten vier Wochen in einem Aufwärtstrend. Trotz der weiterhin guten Perspektiven können Investoren den Stopp für bestehende Engagements auf das Niveau diverser alter Hoch- und Tiefpunkte bei rund 85 USD nachziehen. |
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Exxon Mobil (Weekly)
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