07.09.2016 08:00
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DAX® - Impulse …

Impulse …
… dringend gesucht. Auf diesen einfachen Nenner lässt sich die DAX®-Entwicklung im bisherigen Wochenverlauf bringen. Erneut zeigten die deutschen Standardwerte eine unterdurchschnittliche Schwankungsbreite von lediglich 85 Zählern. Zuletzt hatten wir betont, dass jede Verschnaufpause oberhalb der Kernunterstützungen bei 10.400 Punkten als grundsätzlich konstruktiv einzustufen ist. Auf diesem Niveau bilden diverse Hoch- und Tiefpunkte im Zusammenspiel mit der 38-Tages-Linie (akt. bei 10.440 Punkten) sowie dem alten Abwärtstrend seit April 2015 (akt. bei 10.420 Punkten) eine extrem wichtige Kumulationszone, die Anleger als Stopp-Loss heranziehen können. Für die jüngste Bewegungslosigkeit gibt es aus charttechnischer Sicht allerdings noch einen weiteren Grund: Im nebenstehenden Chart haben wir zusätzlich einen flacheren Abwärtstrend eingezeichnet, der diverse Hochpunkte seit April 2015 verbindet und aktuell bei 10.681 Punkten verläuft. Aufgrund der Vielzahl der Auflagepunkte besitzt der beschriebene Trend eine hohe Bedeutung, so dass ein nachhaltiger Sprung darüber neues Aufwärtsmomentum entfachen dürfte.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Den Boden gefunden
Die Drägerwerk-Aktie hat zuletzt auf Basis der Tiefpunkte vom Februar und Juli 2016 bei 51,12/51,54 EUR eine untere Umkehr in Form eines klassischen Doppelbodens ausgebildet. Entscheidend war dabei der jüngst erfolgte Sprung über das Märzhoch bei 66,20 EUR, der die Formation vervollständigte. Aus der Projektion der Höhe des Umkehrmusters ergibt sich nun ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 15 EUR, so dass perspektivisch sogar wieder die 200-Wochen-Linie (akt. bei 82,26 EUR) auf die Agenda rücken dürfte. Ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zum Ausschöpfen des skizzierten Kurspotentials stellt dabei das Erholungshoch vom November vergangenen Jahres bei 74,85 EUR dar. Rückenwind kommt derzeit von verschiedenen quantitativen Indikatoren (z. B. RSI, MACD), die jeweils freundlich zu interpretieren sind. Um die untere Umkehr nicht zu negieren, darf die Drägerwerk-Aktie in Zukunft nicht mehr unter das Hoch vom Mai bei 63,51 EUR zurückfallen. Durch eine enge Absicherung auf dieser Basis ist gleichzeitig ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis neuer Longengagements gewährleistet.
 
 
  Drägerwerk Vz. (Weekly)  
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Neuralgischer Punkt
Im bisherigen Jahresverlauf 2016 haben die europäischen Standardwerte zwei Mal bei gut 300 Indexzählern die Kurve bekommen. Dank dieser Entwicklung lässt sich eine flache Aufwärtstrendlinie seit Herbst 2011 konstruieren, die derzeit bei 318 Punkten verläuft. Da die Parallele zu diesem Trend die Hochpunkte der Jahre 2010, 2011 und 2015 nahezu idealtypisch verbindet, kann dem neu entstandenen Trendkanal eine hohe Bedeutung beigemessen werden, zumal die untere Begrenzung durch die markanten Lunten der Monatskerzen vom Februar und Juni bestätigt wird. Auf der Oberseite sollten Anleger derzeit die Kombination aus der 38-Monats-Linie (akt. bei 350 Punkten) und dem Aprilhoch bei 352 Punkten beachten. Abgerundet wird der hier entstehende Kumulationspunkt durch den gut 1-jährigen Korrekturtrend (akt. bei 349 Punkten) sowie das Jahreshoch von 2014 bei 351 Punkten. Am charttechnisch bedeutendsten ist aber die Tatsache, dass ein Spurt über dieses Level die mögliche Bodenbildung der letzten Jahre abschließen würde. Aus der Höhe der unteren Umkehr ergibt sich im Erfolgsfall ein rechnerisches Anschlusspotential bis rund 400 Punkte, womit auch wieder die obere Begrenzung der riesigen Schiebezone der letzten 20 Jahre zur Disposition stünde.
 
 
  STOXX® Europe 600 (Monthly)  
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Günstige Ausgangslage
Der Stoxx Europe 50® konnte sich in den vergangenen Wochen schrittweise wieder nach oben tasten. Mit dem jüngst erfolgten Sprung über die 200-Tages-Linie (akt. bei 2.867 Punkten) sowie über den Abwärtstrend seit Juli 2015 (akt. bei 2.888 Punkten) wurden weitere wichtige Hürden aus dem Weg geräumt. Dabei nähert sich der Aktienindex nun Barrieren an, die für die mittelfristige Weichenstellung von entscheidender Bedeutung sind. Explizit geht es dabei um die horizontale Widerstandszone aus den Hochs vom Mai und April 2016 sowie dem Tief vom Dezember 2015 bei 2.947/54/59 Punkten. Verstärkt werden die angeführten Hürden noch zusätzlich durch die 200-Wochen-Linie (akt. bei 2.950 Punkten). Gelingt die Eroberung dieser Schlüsselbarrieren, wäre im Chartverlauf eine Bodenbildung abgeschlossen, die für weiteren Rückenwind sorgen sollte. Das ableitbare Anschlusspotential lässt sich auf immerhin mehr als 300 Punkte taxieren und stellt eine gute Starthilfe dar, um die nächsten Anlaufmarken im Bereich der Hochs vom September 2014 und Dezember 2015 bei 3.132/39 Punkten zu erreichen, zumal der trendfolgende MACD derzeit auf Tages- wie auch auf Wochenbasis mit Kaufsignalen glänzt. Damit lautet das Motto aktuell: „make or break!“
 
 
  STOXX Europe 50® (Daily)  
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Quelle

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