05.09.2016 09:00
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DAX® - Konstruktives Kräftesammeln

Konstruktives Kräftesammeln
Seit zwölf Tagen bewegt sich der DAX® in einer engen Handelsspanne zwischen 10.442 und 10.688 Punkten. Die beschriebene Bewegungsarmut nutzt das Aktienbarometer, um die verschiedenen Indikatoren auszukonsolidieren (z. B. RSI, MACD). Anhand des Tagescharts wird nochmals die Bedeutung der Kumulationszone bei rund 10.400 Punkten ersichtlich. Auf diesem Niveau fallen diverse Hoch- und Tiefpunkte mit dem alten Abwärtstrend seit April 2015 (akt. bei 10.430 Punkten) und der 38-Tages-Linie (akt. bei 10.404 Punkten) zusammen. Solange die deutschen Standardwerte oberhalb dieser Bastion notieren, sollten Anleger nach dem Motto: „Im Zweifel für den Angeklagten“ verfahren. Das ist wahrscheinlich sogar zu schwach ausgedrückt, denn jede Verschnaufpause oberhalb der genannten Schlüsselmarken besitzt konstruktiven Charakter. Da die eingangs beschriebene Schiebezone auf der Oberseite durch die jüngsten Hochs zwischen 10.656 und 10.688 Punkten begrenzt wird, dürfte ein Spurt über diese Hürden dem DAX® kurzfristig neues Leben einhauchen. Im Erfolgsfall definiert das bisherige Jahreshoch bei 10.802 Punkten das nächste Etappenziel.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Innenstäbe erfordern erhöhte Aufmerksamkeit
Unseren Hinweis auf die jüngste Serie an „inside weeks“ bei der 10-jährigen Rendite in Deutschland möchten wir an dieser Stelle nochmals erneuern, denn auch die Handelsspanne der abgelaufenen Woche verblieb innerhalb der Range, die Ende Juli gesetzt wurde. Unter dem Strich vollzieht sich also seit fünf Wochen die Handelsaktivität in einer engen Handelsspanne zwischen 0 und -12 BP. Der seit Juni vergangenen Jahres bestehende Abwärtstrend (akt. bei 0,12 %) ist zwar weiterhin intakt, aber die beschriebenen Innenstäbe verdeutlichen, dass sich derzeit ein gewisses Bewegungspotential aufstaut. Als Signalgeber, dass sich dieses auf der Oberseite entlädt, sehen wir unverändert eine Rückeroberung des Tiefs vom April 2015 bei 0,05 %. Für charttechnisch noch bedeutender halten wir in diesem Zusammenhang die Kombination aus dem o. g. Baissetrend und der 38-Wochen-Linie (akt. bei 0,16 %). Wenngleich der MACD einen Zinsanstieg begünstigt und der RSI eine Flagge nach oben aufgelöst hat, sollten Anleger die beiden herausgearbeiteten Signale unbedingt abwarten, denn ohne eine solche Weichenstellung hat der übergeordnete Abwärtstrend weiterhin Bestand.
 
 
  10-jährige Rendite Deutschland (Weekly)  
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Am Ball bleiben - Stopps nachziehen
Am 30. Juni als die Henkel-Aktie den seit April 2015 bestehenden Baissetrend (akt. bei 104,09 EUR) übersprang, hatten wir das Papier zuletzt im „Daily Trading“ beleuchtet. Mittlerweile gelang dem Konsumtitel mit 119,20 EUR das erwartete neue Allzeithoch. In den letzten drei Wochen ist das Aufwärtsmomentum allerdings etwas ins Stocken geraten. Festmachen lässt sich diese Aussage an den jüngsten drei Wochenkerzen, die jeweils kleine Körper aufweisen. Bereits investierte Anleger sollten die nachlassende Dynamik nutzen, um das Risiko zu reduzieren. Da die letzten drei Wochentiefs jeweils im Bereich von rund 115 EUR ausgeprägt wurden – und damit bestens mit dem ehemaligen Rekordhoch bei 115,70 EUR harmonieren –, sind die jüngsten Wochentiefs als Stopp-Loss auf der Unterseite prädestiniert. Ohne ein Abgleiten unter dieses Level bleiben die charttechnischen Perspektiven des Papiers vielversprechend, zumal der „HSBC Trendkompass“ einen idealtypischen Aufwärtstrend signalisiert. Im „uncharted territory“ definiert die 138,2%-Fibonacci-Projektion der gesamten Korrektur von April bis September 2015 (126,60 EUR) einen der wenigen verbliebenen Widerstände.
 
 
  Henkel Vz. (Weekly)  
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