| Kurs auf die entscheidenden Hürden |
| Zum ersten Mal seit dem „Brexit“-Votum in Großbritannien gelangen dem DAX® gestern – wenn auch nur temporär – Notierungen jenseits der Marke von 10.000 Punkten. Damit konnte das Aktienbarometer während der letzten drei Handelstage um in der Spitze mehr als 600 Punkte zulegen. Rückenwind kommt dabei unverändert von Seiten der amerikanischen Standardwerte: Während der S&P 500® sein Allzeithoch ausbauen konnte, folgte der Dow Jones gestern diesem Beispiel, indem das alte Rekordhoch vom Mai 2015 bei 18.351 Punkten – zumindest intraday – um gut 20 Zähler überwunden wurde. In diesem Umfeld dürfte es dem DAX® tendenziell leichter fallen, die nächsten massiven Widerstände in Form der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.056 Punkten) und der oberen Gapkante der Kurslücke vom 24. Juni (10.105 Punkte) ins Visier zu nehmen, zumal sich das jüngste MACD-Kaufsignal inzwischen verfestigt hat. Jenseits der beschriebenen Barrieren wäre die „Brexit-Delle“ auch diesseits des Atlantiks ausgemerzt. Auf der Unterseite dient das Hoch von Anfang Juli bei 9.809 Punkten als erste Auffangmarke, ehe das Aufwärtsgap vom Wochenbeginn (9.690/56 Punkte) die nächste Unterstützung definiert. |
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DAX® (Daily)
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| Findet in die Erfolgsspur zurück |
| In Bezug auf die Daimler-Aktie hatten wir zuletzt die Bedeutung der Kumulationszone aus dem Tief vom Oktober 2014 bei 55,10 EUR, dem 61,8%-Fibonacci-Retracement des Hausseimpulses seit November 2011 (54,63 EUR) sowie der Parallelen (akt. bei 54,55 EUR) zum Korrekturtrend seit März 2015 hervorgehoben. Mit einem „Hammer“-Umkehrmuster hat der Autotitel in der vergangenen Woche ein nachhaltiges Abgleiten unter die beschriebene Bastion verhindern können. Parallel dazu hellt sich derzeit die Indikatorenkonstellation auf. So konnte der im Verlauf des RSI bestehende Baissetrend jüngst endgültig zu den Akten gelegt werden, während der MACD mit einem neuen Einsstiegssignal aufwartet. Zuvor dümpelte der Trendfolger nur noch undynamisch nach Süden und hat dabei auch eine divergente Entwicklung gezeigt. In dieser Gemengelage eröffnet sich im ersten Schritt zunächst ein Erholungspotential bis zur Kombination aus dem Tief vom Oktober 2015 bei 62,06 EUR und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 62,86 EUR). Perspektivisch halten wir sogar die Hochs von 2014 bei gut 70 EUR bzw. den ehemaligen, im März 2009 etablierten Haussetrend (akt. bei 70,74 EUR) für erreichbar. |
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Daimler (Weekly)
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| Ein erster Schritt ist getan |
| Unsere Erwartungshaltung in Form einer Verbesserung der charttechnischen Ausgangslage der Twitter-Aktie hat sich zuletzt mit dem Bruch des steilen Abwärtstrends seit Mai 2015 (akt. bei 15,65 USD) sowie der Rückkehr in den übergeordneten Abwärtstrendkanal (untere Begrenzung akt. bei 16,58 USD) erfüllt (siehe „Daily Trading“ vom 1. Juli). Das nächste Erholungsziel definiert nun die dynamisch fallende 38-Wochen-Linie (akt. bei 18,89 USD). Als charttechnisch noch bedeutender sehen wir allerdings die horizontale Widerstandszone aus dem Märzhoch und dem Tief vom August vergangenen Jahres bei 20,32/21,01 USD an. Schließlich würde ein Sprung über die genannten Hürden einen Doppelboden abschließen, aus dem sich immerhin ein rechnerisches Anschlusspotential von gut 6 USD ableiten ließe. Mut macht in diesem Zusammenhang die Bodenbildung im Verlauf des RSI sowie der trendfolgende MACD, der einen intakten Haussetrend signalisiert. Apropos Aufwärtstrend: Auch gemessen an den objektiven Kriterien des „HSBC Trendkompass“ – relative Stärke (Levy) sowie dem Momentum der letzten vier Wochen – macht der Titel derzeit eine gute Figur. Als Stopp bietet sich indes die o. g. untere Kanalbegrenzung an. |
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Twitter (Weekly)
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