DAX® Kursindex - Kräftesammeln vor weiterer Aufwärtsbewegung?
Kräftesammeln vor weiterer Aufwärtsbewegung?
Nach der 2.300-Punkte-Rally seit Mitte Mai gönnte sich der DAX® gestern eine wohlverdiente Verschnaufpause. Warum halten die deutschen Standardwerte gerade jetzt inne? Eine große Rolle dürfte in diesem Kontext der DAX®-Kursindex spielen. Ohne Berücksichtigung der Dividenden nähert sich das Aktienbarometer der markanten Widerstandszone bei rund 5.600 Punkten. Auf diesem Niveau hat der Kursindex in der Vergangenheit immer wieder wichtige Hoch- und Tiefpunkte ausgebildet. Im Zusammenspiel mit der 200-Wochen-Linie (akt. bei 5.588 Punkten) sowie einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (5.454/5.644 Punkten) entsteht hier ein lehrbuchmäßiger Kumulationswiderstand. Vor dem Hintergrund der dynamischen Rally der letzten Wochen sollte es Anleger nicht überraschen, wenn die deutschen Standardwerte die angeführten Hürden im ersten Anlauf nicht überspringen können. Im Verlauf einer gesunden Atempause markiert das jüngste Aufwärtsgap auf Wochen- und Monatsbasis (5.192/85 Punkte) einen wichtigen Rückzugsbereich. Schließlich sind Kurslücken in solch hohen Zeitebenen äußerst selten. Danach sollte es wieder Richtung Norden gehen, denn aus der jüngst erfolgten „V-Umkehr“ ergibt sich ein Kursziel von rund 6.100 Punkten (siehe Chart).
DAX® Kursindex (Weekly)

„Versagende Topformation“ als Kurstreiber
Eine der Kernforderungen der Dow-Theorie lautet, dass sich die Indizes – sprich: Dow Jones® und der Dow Jones Transportation® – gegenseitig bestätigen sollten. Trader leiten daraus eine wichtige Orientierungshilfe ab. Diese besagt, dass der Dow Jones Industrial Average® dahin geht, wo sich der Dow Jones Transportation hinentwickelt. In diesem Kontext kam es bei den Transporttitel zuletzt zu einer wichtigen Weichenstellung, denn die Rückeroberung der Tiefs bei 8.700 negiert hier das vorangegangene Dreifachtopp. In der Vergangenheit war ein solches „versagendes Kursmuster“ oftmals ein guter Nährboden für entsprechende Anschlussgewinne. Für ein besonderes Ausrufezeichen sorgt in diesem Zusammenhang, dass der skizzierte Befreiungsschlag mit einem Aufwärtsgap (8.595 zu 8.686 Punkte) vollzogen wurde. Per Saldo signalisiert der Transportindex Entspannung. Die Tiefs bei rund 9.700 Punkten markieren dabei in Kombination mit der 38-Wochen-Linie (akt. bei 9.770 Punkten) ein wichtiges Anlaufziel. Anleger sollten sich mit Blick auf den Dow Jones Transportation® sogar die Frage stellen, ob das der Kursverlauf ist, der eine konjunkturelle Erholung vorwegnimmt.
Dow Jones Transportation Index (Weekly)

Vor neuen Rekordhochs?
Die Korrektur von Februar/März hat die United Health-Aktie inzwischen vollständig aufgeholt. Neben diesem Stärkebeweis können Anleger derzeit eine Reihe von vielversprechenden charttechnischen Phänomenen identifizieren. Die erste Steilvorlage liefert einer unserer neueren Handelsansätze. Dieser verknüpft eine konstruktive Relative Stärke (Levy) mit Trendfolge- und Money Management-Aspekten des Kelly-Faktors. Derzeit signalisieren beide Faktoren grünes Licht. Im Verlauf der Relativen Stärke liegt sogar ein V-förmiges Umkehrmuster vor. Dieser Aspekt verdient deshalb eine besondere Erwähnung, weil die beschriebene Indikatorformation möglicherweise die äquivalente Weichenstellung im eigentlichen Chartverlauf vorwegnimmt (siehe Chart). In diesem Zusammenhang würde ein Spurt über die Marke von 310 USD, mit der die Aktie seit sechs Monaten kämpft, für ein doppeltes Einstiegssignal sorgen: Zum einen durch ein neues Allzeithoch, zum anderen wäre dann die beschriebene V-Formation nach oben aufgelöst. Aus der Tiefe des zwischenzeitlichen Einschnittes ergibt sich dann sogar ein langfristiges Anschlusspotential von knapp 120 USD. Als engmaschige Absicherung bietet sich im Ausbruchsfall das 2018er-Hoch bei 287,94 USD an.
UnitedHealth Group (Weekly)

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Nach der 2.300-Punkte-Rally seit Mitte Mai gönnte sich der DAX® gestern eine wohlverdiente Verschnaufpause. Warum halten die deutschen Standardwerte gerade jetzt inne? Eine große Rolle dürfte in diesem Kontext der DAX®-Kursindex spielen. Ohne Berücksichtigung der Dividenden nähert sich das Aktienbarometer der markanten Widerstandszone bei rund 5.600 Punkten. Auf diesem Niveau hat der Kursindex in der Vergangenheit immer wieder wichtige Hoch- und Tiefpunkte ausgebildet. Im Zusammenspiel mit der 200-Wochen-Linie (akt. bei 5.588 Punkten) sowie einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (5.454/5.644 Punkten) entsteht hier ein lehrbuchmäßiger Kumulationswiderstand. Vor dem Hintergrund der dynamischen Rally der letzten Wochen sollte es Anleger nicht überraschen, wenn die deutschen Standardwerte die angeführten Hürden im ersten Anlauf nicht überspringen können. Im Verlauf einer gesunden Atempause markiert das jüngste Aufwärtsgap auf Wochen- und Monatsbasis (5.192/85 Punkte) einen wichtigen Rückzugsbereich. Schließlich sind Kurslücken in solch hohen Zeitebenen äußerst selten. Danach sollte es wieder Richtung Norden gehen, denn aus der jüngst erfolgten „V-Umkehr“ ergibt sich ein Kursziel von rund 6.100 Punkten (siehe Chart).
„Versagende Topformation“ als Kurstreiber
Eine der Kernforderungen der Dow-Theorie lautet, dass sich die Indizes – sprich: Dow Jones® und der Dow Jones Transportation® – gegenseitig bestätigen sollten. Trader leiten daraus eine wichtige Orientierungshilfe ab. Diese besagt, dass der Dow Jones Industrial Average® dahin geht, wo sich der Dow Jones Transportation hinentwickelt. In diesem Kontext kam es bei den Transporttitel zuletzt zu einer wichtigen Weichenstellung, denn die Rückeroberung der Tiefs bei 8.700 negiert hier das vorangegangene Dreifachtopp. In der Vergangenheit war ein solches „versagendes Kursmuster“ oftmals ein guter Nährboden für entsprechende Anschlussgewinne. Für ein besonderes Ausrufezeichen sorgt in diesem Zusammenhang, dass der skizzierte Befreiungsschlag mit einem Aufwärtsgap (8.595 zu 8.686 Punkte) vollzogen wurde. Per Saldo signalisiert der Transportindex Entspannung. Die Tiefs bei rund 9.700 Punkten markieren dabei in Kombination mit der 38-Wochen-Linie (akt. bei 9.770 Punkten) ein wichtiges Anlaufziel. Anleger sollten sich mit Blick auf den Dow Jones Transportation® sogar die Frage stellen, ob das der Kursverlauf ist, der eine konjunkturelle Erholung vorwegnimmt.
Vor neuen Rekordhochs?
Die Korrektur von Februar/März hat die United Health-Aktie inzwischen vollständig aufgeholt. Neben diesem Stärkebeweis können Anleger derzeit eine Reihe von vielversprechenden charttechnischen Phänomenen identifizieren. Die erste Steilvorlage liefert einer unserer neueren Handelsansätze. Dieser verknüpft eine konstruktive Relative Stärke (Levy) mit Trendfolge- und Money Management-Aspekten des Kelly-Faktors. Derzeit signalisieren beide Faktoren grünes Licht. Im Verlauf der Relativen Stärke liegt sogar ein V-förmiges Umkehrmuster vor. Dieser Aspekt verdient deshalb eine besondere Erwähnung, weil die beschriebene Indikatorformation möglicherweise die äquivalente Weichenstellung im eigentlichen Chartverlauf vorwegnimmt (siehe Chart). In diesem Zusammenhang würde ein Spurt über die Marke von 310 USD, mit der die Aktie seit sechs Monaten kämpft, für ein doppeltes Einstiegssignal sorgen: Zum einen durch ein neues Allzeithoch, zum anderen wäre dann die beschriebene V-Formation nach oben aufgelöst. Aus der Tiefe des zwischenzeitlichen Einschnittes ergibt sich dann sogar ein langfristiges Anschlusspotential von knapp 120 USD. Als engmaschige Absicherung bietet sich im Ausbruchsfall das 2018er-Hoch bei 287,94 USD an.
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