19.12.2016 08:00
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DAX® - Kursziel erreicht

Kursziel erreicht
Verrückte (Aktien-)Welt! Da pendelt der DAX® drei Monate lang in einer engen Spanne zwischen 10.200 und 10.800 Punkten hin und her, um nur acht Handelstage nach dem erfolgreichen Ausbruch – und damit pünktlich zum Dezemberverfall – das sich aus der Handelsspanne ergebende Kursziel von 11.400 Punkten zu erreichen. Damit liefern die deutschen Standardwerte einen erneuten Beleg dafür, dass heutzutage Anlaufziele sehr viel schneller abgearbeitet werden als dies beispielsweise noch zu Beginn des Jahrtausends der Fall war. Wie geht es nun weiter? Der Wochenchart des Aktienbarometers unterstreicht dank des vorliegenden Flaggenausbruchs die konstruktive, langfristige Ausgangslage (siehe Chart). Kurzfristig stimmt das Phänomen „Weihnachtsrally“ zuversichtlich (siehe „Daily Trading“ vom 16. Dezember). Deshalb sollten Investoren nicht zu früh einen Schlussstrich unter das Aktienjahr ziehen. Möglicherweise hält 2016 noch ein paar Prozentpunkte an Rendite bereit. Jenseits des Hochs vom November vergangenen Jahres bei 11.431 Punkten definiert das Pendant vom Juli 2015 bei 11.802 Punkten das nächste Etappenziel.
 
 
  DAX® (Weekly)  
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Vor großem Befreiungsschlag
Keine Frage: Seit Quartalsbeginn zählen Bankaktien zu den absoluten Topperformern. Das Papier der Société Générale stellt da keine Ausnahme dar. Unseres Erachtens greift die isolierte Betrachtung der Wertentwicklung der letzten Monate allerdings zu kurz, denn aus charttechnischer Sicht arbeitet der Banktitel aktuell am großen Befreiungsschlag. So definieren die Tiefs von 2009, 2011/12 und 2016 im übergeordneten Kontext möglicherweise eine große inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation (siehe Chart). Um die untere Umkehr abzuschließen, bedarf es nur noch eines kleinen Zündfunkens in Form eines Spurts über die leicht fallende Nackenlinie des Musters (akt. bei 46,93 EUR). Aus der mehrjährigen Bodenbildung ließe sich im Erfolgsfall ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 36 EUR ableiten, woran Investoren leicht die Tragweite eines solchen Signals erkennen können. Rückenwind kommt derzeit vom trendfolgenden MACD, der jüngst ein positives Schnittmuster ausgeprägt hat. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich die mittlerweile wieder steigende 38-Monats-Linie (akt. bei 39,50 EUR), womit gleichzeitig ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis gewährleistet ist.
 
 
  Société Générale (Monthly)  
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Nimmt wieder Fahrt auf
Der Kurs des US-Medienkonzerns hat sich seit März 2009 mit dem Allzeithoch bei 122,08 USD vom 4. August 2015 in der Spitze verachtfacht. Dieser erstaunliche Aufwärtstrend hatte zuletzt eine Pause eingelegt. Doch nun mehren sich die Anzeichen, dass das Papier wieder Fahrt aufnimmt. Schließlich konnte letztlich die Bastion aus dem Basisaufwärtstrend seit 2009 (akt. bei 97,73 USD) und der 38-Monats-Linie (akt. bei 95,58 USD) verteidigt werden. Nachdruck verleihen dieser Aussage zum einen der zuletzt aus Sicht der Candlestickanalyse ausgeprägte „morning star“, und zum anderen der Bruch des steilen Korrekturtrends seit November 2015. Was aus charttechnischer Sicht jetzt noch fehlt, ist ein Sprung über das bisherige Jahreshoch vom Mai bei 106,75 USD. Gelingt die positive Weichenstellung, dürfte die Walt Disney-Aktie endgültig Kurs auf die historischen Hochs bei 120,65/122,08 USD nehmen. Auf der Unterseite sollte der Stopp für bestehende – wie auch für neue Engagements – im Bereich des o. g. Haltebündels aus dem langfristigen Haussetrend und dem 38-Monats-Durchschnitt platziert werden.
 
 
  Walt Disney (Monthly)  
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2016 reich an Herausforderungen…
… 2017 reich an Verwerfungen? Mit dem „Brexit-Votum“, dem unerwarteten Ausgang der Präsidentschaftswahl in den USA oder dem gescheiterten Referendum zur Verfassungsänderung in Italien war 2016 ein an Überraschungen und damit auch an Herausforderungen reicher Jahrgang. Dennoch ist an den Kapitalmärkten – insbesondere auf der Devisen- und Aktienseite – eine geringe Volatilität festzustellen. Ist das der Nährboden für größere Marktbewegungen im neuen Jahr? Schließlich stehen 2017 nicht nur Wahlen in den Niederlanden, sondern auch in den drei großen EU-Ländern Frankreich, Italien und Deutschland auf der Agenda. Abseits dieser politischen Einflussfaktoren bieten sich beispielsweise auf der Währungsseite mit der Auflösung der 21-monatigen EUR/USD-Schiebezone oder aber mit dem „7er Jahr-Phänomen“ auf der Aktienseite einige Aufhänger, um ein „Jahr der Volatilität“ auszurufen. Auf alle diese Faktoren werden wir im großen technischen Jahresausblick im „Daily Trading“, der Januarausgabe der „Marktbeobachtung“ sowie in unserem Webinar am 3. Januar um 18.30 Uhr eingehen. Bis dahin gilt es inne zu halten und einige ruhige Tage im Kreise Ihrer Familien zu genießen. Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und alles Gute für 2017, Ihr HSBC-Zertifikateteam
 
 
  DAX® (Daily)  
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Quelle

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