19.10.2016 09:00
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DAX® - Mal so, mal so

Mal so, mal so
Die Berg- und Talfahrt des DAX® geht munter weiter. Gestern gelang dem Aktienbarometer dabei auf Schlusskursbasis wieder mal ein positiver Zungenschlag. Die entscheidende Weichenstellung auf der Oberseite lässt allerdings weiter auf sich warten. Diese wäre bei einem Sprung über das bisherige Jahreshoch (10.802 Punkte) gegeben. Dann wäre nämlich auch der flache Abwärtstrend seit Mitte August (akt. bei 10.746 Punkten) überwunden, was eine aufwärtstrendbestätigende Flagge komplettieren würde. Das dürfte einen spürbaren Kursimpuls freisetzen und das Hoch vom November 2015 bei 11.431 Punkten wieder ins Visier rücken. Erfreulich bei den technischen Indikatoren ist, dass sich der Stochastik von seiner Triggerlinie nach oben lösen und damit ein Ausstiegssignal verhindern konnte. Der MACD zeigt sich neutral, tendiert aber auch gegen Norden. Auf der Unterseite fungiert die Kurslücke vom vergangenen Donnerstag (untere Gapkante bei 10.431 Punkten) als eine erste wichtige Unterstützung. Kritisch wird es für das DAX® erst, sollte die Kombination aus der Parallelen zum o. g. Baissetrend (akt. bei 10.172 Punkten) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.020 Punkten) verletzt werden.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Bodenbildung negiert
Im Herbst 2014 setzte bei Notierungen von fast 100 USD bei der Gopro-Aktie eine scharfe Abwärtsbewegung ein, die das Papier in der Spitze auf unter 10 USD drückte. Auf Basis der beiden Tiefpunkte bei 9,01 USD bzw. 8,62 USD schien der Titel jüngst die Kurve bekommen zu haben. Aus charttechnischer Sicht lag das neben der Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 12,58 USD) vor allem an dem jüngst vervollständigten Doppelboden (siehe Chart). Befeuert wurden die Hoffnungen auf eine nachhaltige Trendwende durch den auf Quartalsbasis vorliegenden „morning star“. Auf Indikatorenseite griffen der Aktie ein frisches MACD-Kaufsignal sowie das positive Schnittmuster zwischen den gleitenden Durchschnitten der letzten 38 bzw. 200 Tage unter die Arme. Durch den Rückfall unter die Hochs bei 14,84/35 USD wurde die beschriebene Steilvorlage indes negiert, so dass das nächste Etappenziel in Form der Hochs bei rund 20 USD kurzfristig außer Reichweite bleibt. Vielmehr droht der Gopro-Aktie kurzfristig ein Abrutschen in Richtung der Kombination aus der o. g. 200-Tages-Linie und dem Tief vom 12. September (12,58 USD). Ein Unterschreiten dieser Marken dürfte weitere Kursverluste nach sich ziehen. Anleger sollten für einen solchen Fall daher überlegen, aufgelaufene Gewinne mitzunehmen.
 
 
  GoPro (Daily)  
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Euro mit Schwierigkeiten
Der Euro konnte sich zuletzt zum kanadischen Dollar nicht nachhaltig oberhalb des alten Abwärtstrends seit Ende 2008 (akt. bei 1,4716 CAD) festsetzen. Vielmehr scheint sich der Rückfall unter diese Trendlinie vom Februar aktuell zu bestätigen, die jüngst mit einem Abrutschen unter die 38-Wochen-Linie (akt. bei 1,4657 CAD) einherging. Dadurch hat sich das technische Bild eingetrübt. Muss nun auch noch die 200-Wochen-Linie (akt. bei 1,4299 CAD) preisgegeben werden, droht ein weiterer spürbarer Kursrückgang, der durchaus bis in den Bereich des Aufwärtstrends seit dem Sommer 2012 (akt. bei 1,3557 CAD) reichen könnte. Die vorsichtige Einschätzung wird durch die technischen Indikatoren gestützt, bei denen der Wochen-Stochastik bereits ein Ausstiegssignal generiert hat und der MACD kurz davor steht, diesem Beispiel zu folgen. Da sich noch keine überverkaufte Lage abzeichnet, sollten Anleger eine Reduzierung bestehender Longpositionen in Erwägung ziehen. Um die skizzierte Negativentwicklung abzuwenden, müsste der Euro die o. g. ehemaligen Haltemarken zurückerobern. Nur dann wäre auch wieder an Notierungen im Bereich des Hochs vom März 2014 (1,5593 CAD) zu denken. Ein neues Jahreshoch jenseits von 1,6111 CAD scheint derzeit aber außer Reichweite.
 
 
  EUR/CAD (Weekly)  
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