| Neues Allzeithoch verpufft |
| Mit 12.952 Punkten gelang dem DAX® gleich zu Handelsbeginn ein neuer Rekordstand.
Danach verließ die Marktteilnehmer allerdings der Mut, was sich in der aufkommenden
Gewinnmitnahmebereitschaft niederschlug. Das ist sogar zu schwach formuliert, denn
letztlich steht auf Tagesbasis sogar ein „bearish engulfing“ zu Buche. Unter dem Strich
verliert das Aktienbarometer damit nicht nur die Zielzone aus zwei unterschiedlichen
Fibonacci-Projektionen früherer Korrekturen (13.059/78 Punkten) aus den Augen, sondern
letztlich wurde auch der Kreuzwiderstand aus der Parallelen (akt. bei 12.895 Punkten)
zum Aufwärtstrend seit Februar und den letzten Rekordständen bei 12.842/879/921 Punkten
zum wiederholten Mal seiner Funktion als Bremsklotz gerecht. Bei einem Unterschreiten
des gestrigen Tagestiefs (12.815 Punkte) müssen Anleger endgültig von einem Scheitern
am o. g. Kreuzwiderstand ausgehen. Ein Schließen der jüngsten Kurslücke (untere Gapkante
bei 12.762 Punkten) bzw. die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.676 Punkten) rücken dann
als nächste Korrekturziele auf die Agenda. Im Umkehrschluss ist der beschriebene Kreuzwiderstand
genau der „Deckel“, welcher gelüftet werden muss, um die DAX®-Bullen zurück in die
Spur zu bringen. |
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DAX® (Daily) |
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| Flagge als Taktgeber |
| Bei den europäischen Standardwerten kam es zuletzt zu einem lehrbuchmäßigen Pullback
an die wichtige Haltezone aus den Hochs vom November 2015 und März 2017 bei gut 3.500
Punkten und der Ende April gerissenen Aufwärtskurslücke (3.481 zu 3.456 Punkte). Die
Bedeutung dieser Bastion wird zudem durch den ehemaligen Abwärtstrend seit Beginn
des Jahrtausends (auf monatlicher Basis akt. bei 3.527 Punkten) unterstrichen. Vor
diesem Hintergrund ist die Verteidigung der 3.500er-Marke als konstruktives Zeichen
zu werten. Zusätzlich unterstützt wird dieser Eindruck durch die Tatsache, dass sich
die Verschnaufpause seit dem bisherigen Jahreshoch bei 3.667 Punkten in Form einer
klassischen Flagge vollzieht. Ein Bruch des kurzfristigen Abwärtstrends (akt. bei
3.577 Punkten) – verbunden mit der „bullishes“ Auflösung des Konsolidierungsmusters
– ließe die Börsenampel für den Euro Stoxx 50® wieder auf „grün“ springen. Aus der
Höhe der beschriebenen Flagge ergibt sich dann ein kalkulatorisches Kursziel im Bereich
von 3.760 Punkten, womit sogar das Mehrjahreshoch vom April 2015 bei 3.836 Punkten
zumindest in Schlagdistanz rücken würde. Aufgrund der herausragenden Stellung der
o. g. Bastion bei 3.500 Punkten ist dieses Level als Stopp-Loss für bestehende Longpositionen
prädestiniert. |
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EURO STOXX 50® (Daily) |
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| Umsatzbestätigte Umkehr |
| Von April 2015 bis Oktober 2016 mussten Aktionäre von Holidaycheck empfindliche Kursverluste
hinnehmen. In der Spitze fiel der Titel von 5,65 EUR auf 2,13 EUR zurück. Seither
gibt es aber deutliche Anzeichen für eine Trendwende. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei
die Kursentwicklung vom Mai ein. Schließlich gelang damals nicht nur der Abschluss
einer unteren Umkehr, sondern es konnten auch die Tiefpunkte der Jahre 2010, 2014
und 2015 zwischen 2,64 EUR und 2,87 EUR zurückerobert werden. Für das „i-Tüpfelchen“
in Sachen Bodenbildung sorgt allerdings das Volumen, denn in der Historie zurück bis
ins Jahr 2007 wurden niemals höhere Umsätze verbucht. Der Grundsatz „volume goes with
the trend“ ist also lehrbuchmäßig erfüllt und lässt für die Zukunft hoffen, zumal
auch der trendfolgende MACD inzwischen wieder „long“ positioniert ist. Vor diesem
Hintergrund dürfte die 38-Monats-Linie (akt. bei 3,25 EUR) nur eine Durchgangsstation
auf dem Weg nach Norden darstellen. Das nächste markante Anlaufziel ergibt sich aus
der Kombination aus dem Hoch vom November 2015 (3,86 EUR) und der 50%-Korrektur des
gesamten Baisseimpulses (3,89 EUR). Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich
das o. g. Tief bei 2,87 EUR an. |
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HolidayCheck Group AG (Monthly) |
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