| In den vergangenen Tagen hat der DAX® einen kleineren Gang eingelegt. Bei den technischen Indikatoren fällt in diesem Zusammenhang das frische Ausstiegssignal des Stochastik ins Auge. Der MACD droht diesem Beispiel zu folgen, was die kurzfristigen Perspektiven weiter eintrüben würde. Die Ausgangslage bleibt aber mittelfristig konstruktiv, solange die Unterstützungszone aus dem Ausbruchshoch vom April (10.474 Punkte) und der Aufwärtskurslücke vom Montag vergangener Woche (10.374 Punkte) nicht unterschritten wird. Ansonsten wäre im Anschluss ein Abrutschen bis in den Haltebereich aus verschiedenen horizontalen Marken bei rund 10.100 Punkten und der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.074 Punkten) einzukalkulieren. Dieser wird durch die anderen relevanten Glättungslinien (38, 90-Tage) verstärkt, die auch auf diesem Niveau verlaufen. Hier sollte der DAX® spätestens halten, um einen Rückfall auf vierstellige Kursnotierungen zu verhindern. Können die wichtigen Marken dagegen verteidigt werden, bestehen gute Chancen, bei einem Sprung über das jüngste Verlaufshoch (10.802 Punkte) zeitnah die Marke von 11.000 Punkten zurückzuerobern und in Richtung des Hochs vom 30. November bei 11.431 Punkten vorzudringen. |