| Null Toleranz |
| Bei der technischen Analyse handelt es sich um ein grundsätzlich trendfolgendes Werkzeug. Deshalb sollten Anleger nach der Devise „im Zweifel für den Angeklagten“ handeln. Konkret bedeutet das, dass die gestrige Kursschwäche beim DAX® zwar nicht schön für das zuletzt favorisierte „Pullbackszenario“ war, aber erst unterhalb der Kernunterstützung aus den verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten, sowie vor allem unter der Kombination aus der 200-Tages-Linie und dem ehemaligen, im April 2015 etablierten Abwärtstrend (akt. bei 10.098 bzw. 10.057 Punkten) würde das Chartbild des Aktienbarometers ernsthaften Schaden nehmen. Dennoch wollen wir uns heute explizit mit der Risikoseite auseinandersetzen, denn die Toleranz gegenüber weiteren Kursverlusten ist auf ein Mindestmaß zusammengeschmolzen. Um es klar zu sagen: Wenn die deutschen Standardwerte unter die o. g. Schlüsselunterstützungen zurückfallen, dann dürfte auch der Erholungstrend seit Februar (akt. bei 9.988 Punkten) unter Druck geraten. Ein Bruch dieser Trendlinie würde dann für die volle Breitseite sorgen. Schließlich müsste dann die gesamte Erholung der letzten Monate als (abwärts)trendbestätigende Flagge interpretiert werden (siehe Chart). |
| |
| |
DAX® (Daily)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Die Phase der einfachen Gewinne ist vorbei |
| Die Ölpreis-Erholung seit Mitte Januar haben wir intensiv begleitet. Mittlerweile hat das „schwarze Gold“ mit Notierungen jenseits der Marke von 50 USD aber Niveaus erreicht, auf denen weitergehende Kursgewinne kein Selbstläufer mehr sind. Aus technischer Sicht liegt das vor allem an der horizontalen Widerstandszone aus diversen Hoch und Tiefpunkten zwischen 52,50 USD und 54,32 USD. Aber auch verschiedene Indikatoren sind inzwischen überhitzt. So notieren beispielsweise RSI und Stochastik im überkauften Terrain, während der trendfolgende MACD eine divergente Entwicklung zeigt, indem die letzten Verlaufshochs nicht mehr durch entsprechende Indikatorenpendants bestätigt wurden. Obwohl der Aufwärtstrend seit Januar (akt. bei 50,62 USD) absolut intakt ist, sollten Anleger die Hürden, welche der Ölpreis-Future nun unmittelbar vor der Brust hat, zu einem aktiveren Stoppmanagement nutzen. Konkret: Die Absicherung der bisher aufgelaufenen Erholungsgewinne gewinnt an Bedeutung. Nachhaltig unter die Marke von 50 USD sollte der Rohstoff dabei nicht mehr zurückfallen, denn dann wäre der o. g. Haussetrend Geschichte. |
| |
| |
Brent Crude Future (Kontrakt Aug 16) (Daily)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Entscheidende Schwelle |
| Seit Oktober 2013 befindet sich die Whole Foods-Aktie im Rückwärtsgang. Vom damaligen Rekordstand bei 65,56 USD hat sich das Papier in der Spitze mehr als halbiert. Durch die charttechnische Brille betrachtet, hat sich der Titel, der auch gemessen an den objektiven Kriterien des „HSBC Trendkompass“ wieder eine gute Figur macht, zuletzt aber an eine absolute Schlüsselzone herangetastet. Gemeint ist das Barrierenbündel aus den letzten Verlaufshochs bei knapp 35 USD, einem Fibonacci-Cluster aus insgesamt drei verschiedenen Retracements (35,03/54/84 USD) sowie den Tiefs des Jahres 2014 bei gut 36 USD. Gelingt der Sprung über diese Hürden, wäre nicht nur die Bodenbildung der letzten Monate abgeschlossen, sondern gleichzeitig auch die große obere Umkehr der letzten Jahre negiert (siehe Chart). Im Erfolgsfall definieren die Hochs und Tiefs bei gut 40 USD das nächste Etappenziel. Aus der Höhe der unteren Umkehr der letzten Monate ließe sich dann sogar ein kalkulatorisches Anschlusspotential bis rund 42 USD ableiten. Um die beschriebene Stabilisierung nicht zu gefährden, sollte die jüngste Kurslücke auf Monatsbasis (33,16 USD zu 32,77 USD) in Zukunft nicht mehr geschlossen werden. |
| |
| |
Whole Foods Market (Weekly)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |

|


|
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de
|
|
|