14.07.2016 08:00
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DAX® - Nutzt der DAX® die Chance?

Nutzt der DAX® die Chance?
Der Basisaufwärtstrend seit März 2009 (akt. bei 9.252 Punkten) hat sich beim DAX® im Zusammenspiel mit der 200-Wochen-Linie (akt. bei 9.467 Punkten) als Retter in der Not erwiesen. Zuletzt konnte die Trendlinie sogar als Sprungbrett für einen neuerlichen Aufwärtsimpuls genutzt werden. Vor der Brust liegen nun mit den Hochs von Juni und Dezember 2014 bei 10.051/54 Punkten, der 38-Wochen-Linie (akt. bei 10.055 Punkten) sowie der oberen Gapkante der „Brexit“-Kurslücke im Tageschart (10.105 Punkten) allerdings markante Hindernisse. Gelingt deren Eroberung, rückt der seit April 2015 dominierende Abwärtstrend (akt. bei 10.557 Punkten) in den Fokus. Bei einem Bruch der beschriebenen Trendlinie fände eine „bullishe“ Flaggenformation (siehe Chart) ihren Abschluss, was für neue Dynamik auf der Oberseite sorgen sollte. Der angeführte Trend wird dabei durch die 90-Wochen-Linie (akt. bei 10.468 Punkten), das Aprilhoch bei 10.474 Punkten und die Abwärtskurslücke vom ersten Handelstag des Jahres (10.486 zu 10.627 Punkte) verstärkt. Vor dem DAX® liegt entsprechend noch ein hartes Stück Arbeit, die sich allerdings lohnen sollte, denn im Erfolgsfall winken wieder Notierungen oberhalb von 11.000 Punkten.
 
 
  DAX® (Weekly)  
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Auf zu neuen Höhen
Situationen, in denen die objektive Auswertung anhand der Kriterien der relativen Stärke nach Levy und des Momentums, wie sie im „HSBC Trendkompass“ auf wöchentlicher Basis angestellt wird, im Gleichklang mit der konkreten charttechnischen Ausgangslage steht, wissen wir besonders zu schätzen. Genau diese Konstellation liegt derzeit bei der Fielmann-Aktie vor! Während die beiden objektiven Maßstäbe des Trendkompasses einen intakten Aufwärtstrend signalisieren, gelang dem Titel jüngst der Spurt über den seit Februar bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 66,68 EUR). Damit kann die Atempause der letzten Monate unter dem Strich als (aufwärts-)trendbestätigende Flagge interpretiert werden (siehe Chart). Da auch der MACD jüngst ein neues Kaufsignal geliefert hat, winken dem Papier u. E. nachhaltig neue Rekordstände jenseits des bisherigen Allzeithochs vom Februar 2016 bei 70,37 EUR. Aus der Höhe des zuvor ausgeprägten „Flaggenmastes“ lässt sich sogar ein rechnerisches Kursziel von rund 78 EUR ableiten. Als Stopp-Loss für bestehende wie auch für Neuengagements bietet sich die unverändert steigende 38-Wochen-Linie (akt. bei 65,66 EUR) an.
 
 
  Fielmann (Weekly)  
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Abgeschlossene Bodenbildung
Im bisherigen Jahresverlauf hatten wir mehrfach auf die sich verbessernde charttechnische Ausgangslage der RWE-Aktie hingewiesen (siehe u. a. „Daily Trading“ vom 20. April und 4. Juli). Als entscheidende Argumente sehen wir in diesem Zusammenhang unverändert die „rekordhohen Umsätze“ sowie die Konstellation bei den Bollinger Bändern an, die nach wie vor extrem weit auseinanderliegen (siehe Chart). Durch die technische Brille betrachtet kommt nun die Auflösung der verschiedenen „inside months“ bzw. die Rückeroberung einer seit 2010 bestehenden Baissetrendlinie (akt. bei 14,25 EUR) hinzu, so dass Anleger von einer erfolgreichen Bodenbildung ausgehen können. Aus der Höhe der unteren Umkehr lässt sich nun ein rechnerisches Anschlusspotential von gut 4 EUR ableiten. Per Saldo dürfte sich somit das zyklische Tief vom März 2003 bei 17,54 EUR nur als Durchgangsstation auf dem Weg nach Norden erweisen. Die Kombination aus den Tiefs von 2013 und 2011 bei 20,48/21,15 EUR sowie der 38-Monats-Linie (akt. bei 21,76 EUR) definiert danach die nächste Widerstandszone. Um die beschriebene Ausbruchssituation nicht zu gefährden, sollte der Titel in Zukunft nicht mehr unter das Hoch vom Oktober 2015 bei 14,09 EUR zurückfallen.
 
 
  RWE (Monthly)  
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Quelle

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