| 12.100, 12.100 und nochmals 12.100 Punkte |
| Die Vorgaben haben sich gestern als der erwartete Belastungsfaktor für die deutschen
Standardwerte erwiesen. Allerdings hat der DAX® im Tagesverlauf bei exakt 12.100 Punkten
die Kurve bekommen und liefert damit einen erneuten Beleg für die Bedeutung der dortigen
Haltezone. Vor diesem Hintergrund muss die Bastion bei knapp 12.100 Punkten weiter
unbedingt verteidigt werden. Ansonsten wäre der Stabilisierungsversuch der letzten
Tage negiert und es droht ein Wiedersehen mit der 200-Tages-Linie (akt. bei 11.900
Punkten). Auf der Oberseite fällt die Signalzone bei gut 12.300 Punkten inzwischen
fast mit dem seit Juni bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 12.382 Punkten) sowie
dem ehemaligen Rekordhoch vom April 2015 bei 12.391 Punkten zusammen. Während ein
Sprung über die zuerst genannte Hürde eine kleine Bodenbildung vervollständigt, kann
die jüngste Verschnaufpause bei einem Bruch des kurzfristigen Korrekturtrends im längerfristigen
Kontext sogar als trendbestätigende Flagge interpretiert werden. In der Summe steuert
das Aktienbarometer derzeit mehr und mehr auf eine klassische „make or break“-Situation
zu. |
|
|
DAX® (Daily) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Die übergeordneten Leitplanken |
| Die beiden jüngsten Abwärtsimpulse des Euro-BUND-Future endeten jeweils im Dunstkreis
des 2015er-Hochs (106,69). Damit hat sich im Bereich von rund 160 mittlerweile eine
markante Haltezone etabliert. Unmittelbar im Anschluss würden die beiden Tiefs vom
Jahreswechsel 2016/17 bei 159,14/158,73 die nächsten Unterstützungen darstellen. Spätestens
bei einem Rücksetzer unter diese Marken wäre im Chartverlauf eine – nicht ganz idealtypische
– Toppbildung abgeschlossen, die den Blick auf die Unterseite lenken dürfte. Doch
die technischen Indikatoren sprechen derzeit nicht für das Negativszenario. So dominieren
auf Tagesbasis die Einstiegssignale, und auf Wochenbasis hat der MACD jüngst ebenfalls
auf „kaufen“ gedreht. Um weiteren Kursgewinnen Nachdruck nun zu verleihen, muss sich
das Rentenbarometer aber zunächst einer wichtigen Herausforderung stellen: Dem Sprung
über den Kreuzwiderstand aus dem ehemaligen Aufwärtstrend seit 2014 und dem Abwärtstrend
seit dem Rekordhoch von Mitte 2016 (akt. bei 164,39/67). Im Erfolgsfall stimmt nicht
nur die Rückkehr in den angeführten Aufwärtstrend zuversichtlich, sondern auch der
Abschluss einer Flaggenformation spricht für weitere Kursgewinne und eine neuerliche
Rekordjagd des Rentenbarometers. |
|
|
Euro-BUND-Future (Daily) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Underperformer im 1., Outperformer im 2. Halbjahr? |
| Die Aktie der Deutschen Telekom zählt zu den DAX®-Werten, die gemessen an ihrer Jahresauftaktnotiz
unter Wasser liegen. In den letzten Wochen zeigte der Telekomtitel allerdings Anzeichen
einer Stabilisierung auf Basis der jüngsten Verlaufstiefs bei knapp 15,50 EUR. Interessant
ist nun, dass die Bedeutung der angeführten Tiefs zusätzlich durch den knapp darunter
verlaufenden Aufwärtstrend seit dem Jahr 2013 (akt. bei 14,95 EUR) unterstrichen wird.
Um die mögliche Bodenbildung abzuschließen, ist allerdings ein Sprung über die Widerstandszone
aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 16,05 EUR) und den jüngsten Erholungshochs bei 16,04/16,08
EUR notwendig. Gelingt die positive Weichenstellung, dürfte zunächst die Kurslücke
von Ende Juni (16,35 EUR zu 16,62 EUR) geschlossen werden. Bis zu einem endgültigen
Befreiungsschlag können Anleger aber auch Anlageprodukte in Erwägung ziehen. Die
unten stehenden Capped Bonus-Zertifikate berücksichtigen dabei nicht nur die o. g.
Verlaufstiefs sowie den langfristigen Aufwärtstrend, sondern auch die Tiefs von 2015/16
bei rund 13,50 EUR als potentielle Unterstützungen. |
|
|
Deutsche Telekom (Daily) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Transporttitel als Vorläufer |
| Während der Dow Jones Industrial Average zuletzt immer wieder neue Rekordstände verbuchen
konnte, zeigte sich der Dow Jones Transportation korrekturanfällig. Eine der Kernforderungen
der Dow-Theorie, wonach sich die Indizes gegenseitig bestätigen müssen, ist deshalb
nicht mehr erfüllt. Dieses Öffnen der Schere nehmen wir zum Anlass, um die Union Pacific-Aktie
auf den Prüfstand zu stellen. Um es vorweg zu nehmen: Auch hier haben sich die charttechnischen
Perspektiven zuletzt eingetrübt. So konnte der Transporttitel das historische Hoch
von Anfang 2015 bei knapp 125 USD im bisherigen Jahresverlauf nicht mehr erreichen.
Darüber hinaus sorgt der Bruch des Aufwärtstrends seit Anfang 2016 (akt. bei 109,78
USD) für einen weiteren Wermutstropfen. Auch die objektive Auswertung anhand der
Relativen Stärke (Levy) sowie des Momentums der letzten vier Wochen im Rahmen des
„HSBC Trendkompass“ signalisiert derzeit einen intakten Baissetrend. Damit steigt
gleichzeitig die Gefahr, dass sich das Papier übergeordnet in einem Distributionsprozess
befindet. Um den Druck von der Union Pacific-Aktie zu nehmen, ist indes eine Rückkehr
in den beschriebenen ehemaligen Aufwärtstrend vonnöten. |
|
|
Union Pacific Corp. (Monthly) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |

|


|
HSBC Trinkaus
& Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de |
|
|