| 12.500er-Hürde – genommen! |
| Der DAX® sprang zum Wochenauftakt per Aufwärtsgap über die Hochpunkte der letzten
Handelstage bei rund 12.500 Punkten. Obwohl das Aktienbarometer die zu Handelsbeginn
gerissene Kurslücke nicht verteidigen konnte, steht per Tagesschlusskurs ein Sprung
über die Hürde der letzten Tage zu Buche. Da der MACD zuletzt dem Beispiel des RSI
gefolgt ist, und ebenfalls ein neues Einstiegssignal generiert hat, könnte sich der
jüngste Erholungsimpuls fortsetzen. Die entscheidenden Barrieren warten auf das Aktienbarometer
dabei im Bereich der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.739 Punkten). Der langfristige gleitende
Durchschnitt markiert aber nur den Auftakt zu einem echten Widerstandskreuz, welches
sich zusätzlich aus den Tiefs bei 12.745/810 Punkten und der Abwärtskurslücke vom
5. Februar (12.753 zu 12.782 Punkten) speist. Bis zu diesen Barrieren muss die Erholung
seit dem zyklischen Tief bei 12.003 Punkten allerdings lediglich als technische Reaktion
klassifiziert werden. Erst darüber wäre auch langfristig etwas gewonnen und das DAX®-Chartbild
würde eine nachhaltige Verbesserung erfahren. Unter die Arme greifen dürften den deutschen
Standardwerten die US-Aktienmärkte, die weiterhin eine bemerkenswerte Relative Stärke
zeigen (siehe unten). |
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DAX® (Daily) |
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| Überzeugende Relative Stärke |
| Der Erholungsimpuls seit der Belastungsprobe der 200-Tages-Linie (akt. bei 2.552 Punkten)
erfuhr beim S&P500® gestern eine wichtige charttechnische Bestätigung. So ist das
amerikanische Aktienbarometer mit einem Aufwärtsgap (2.748 zu 2.754 Punkte) über ein
markantes Widerstandsbündel gesprungen. Gemeint ist die Kombination aus dem 61,8%-Fibonacci-Retracement
des gesamten Korrekturimpulses (2.743 Punkte), der Glättungslinie der letzten 38 Tage
(akt. bei 2.751 Punkten) sowie den markanten Dochten der letzten Tageskerzen (2.448/2.754
Punkte). Für bemerkenswert halten wir unverändert die hohe Relative Stärke der US-Aktienindizes
– vor allem im Vergleich zu Europa. In der Summe dürfte der S&P 500® in die Erfolgsspur
zurückgekehrt sein und das bisherige Allzeithoch bei 2.873 Punkten erneut ins Visier
nehmen. Auf dem Weg dorthin gilt es zunächst zwei weitere Gaps (2.809/13 Punkte bzw.
2.839/51 Punkte) zu schließen. Auf der Unterseite können Anleger den Stopp für bestehende
Engagements – je nach Risikoneigung – auf das Niveau der o. g. Ausbruchslücke oder
aber das jüngste „swing low“ bei 2.698 Punkte nachziehen. |
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S&P 500® (Daily) |
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| Licht am Ende des Tunnels |
| Es gibt tatsächlich Einzeltitel, die den jüngsten Marktturbulenzen getrotzt haben.
Zu dieser Gruppe zählt beispielsweise die Under Armour-Aktie. Dafür erlebte der Sportartikelhersteller
sein "Waterloo" in den zweieinhalb Jahren zuvor als das Papier von knapp 55 USD auf
unter 12 USD korrigierte. Aus charttechnischer Sicht gibt es derzeit aber klare Anzeichen
für eine nachhaltige Wende zum Besseren. So konnte der Titel jüngst die Kombination
aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 16,54 USD) und dem jüngsten Erholungshoch bei 16,85
USD überspringen. Damit liegt nun ein nicht ganz idealtypischer Doppelboden als untere
Umkehrformation vor. Unterstützt wird die Trendwende durch den freundlich zu interpretierenden
MACD sowie durch die im Verlauf des RSI ebenfalls vorliegende Bodenbildung. Und auch
die objektive Auswertung anhand des „HSBC Trendkompass“ signalisiert einen intakten
Haussetrend. Rein rechnerisch eröffnet sich nun ein Anschlusspotential von gut 4 USD,
wobei ein nachhaltiger Spurt über die horizontalen Hürden bei rund 18,30 USD als Katalysator
beim Ausschöpfen dieses Kurspotentials fungieren dürfte. Um die beschriebene Trendwende
nicht leichtfertig zu gefährden, sollte der o. g. gleitende Durchschnitt in Zukunft
nicht mehr nachhaltig unterschritten werden. |
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Under Armour (Weekly) |
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