| 200-Tages-Linie unverändert im Fokus |
| Sein Tageshoch (12.915 Punkte) erreichte der DAX® gestern bereits in der ersten Handelsstunde.
Im weiteren Handelsverlauf zeigte das Aktienbarometer dann ein bereits bekanntes Verhaltensmuster:
Zwischenzeitliche Kursgewinne konnten nicht über die Ziellinie gerettet werden. Aber
immerhin sorgt der Schlussspurt dafür, dass zum wiederholten Mal der Durchschnitt
der letzten 200 Tage (akt. bei 12.746 Punkten) erfolgreich getestet wurde. Per Saldo
bleibt es bei den zuletzt angeführten charttechnischen Stellschrauben. Auf der Unterseite
sollten Anleger den Fokus auf die o. g. Glättungslinie legen. Schließlich dürfte ein
Rebreak dieser Kernunterstützung einen Test des Tiefs vom 31. Mai bei 12.548 Punkten
nach sich ziehen. Auf dem Weg nach Norden kam, mit dem eingangs erwähnten Tageshoch,
eine weitere Hürde in unmittelbarer Schlagdistanz zum Hoch vom 5. Juni (12.925 Punkte)
hinzu. Vor diesem Hintergrund bedarf es eines Spurts über das zuletzt genannte Level,
um das auf der Stelle Treten der letzten Tage zu überwinden. Bis zur Verletzung einer
der beiden Leitplanken ist beim DAX® derzeit vor allem Geduld gefragt. Der Blick geht
heute Morgen allerdings zunächst in Richtung der unteren Schlüsselmarke. |
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DAX® (Daily) |
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| Diese Konstellation lieben wir |
| Der Einstieg in „Dauerläufer-Aktien“ mit einem stabilen Aufwärtstrend, nachdem diese
eine charttechnische Konsolidierung durchschritten haben, zählt zu unseren absoluten
Lieblingssetups. Ein lehrbuchmäßiges Beispiel für diese Vorgehensweise liefert aktuell
(wieder einmal) die Rational-Aktie. Nach dem erfolgreichen Test des Basisaufwärtstrends
seit März 2009 (akt. bei 510 EUR) konnte das Papier jüngst die 38-Wochen-Linie sowie
den kurzfristigen Korrekturtrend (akt. jeweils bei 544 EUR) überspringen (siehe Chart).
Letzteres sorgt für die Auflösung einer trendbestätigenden Flagge nach oben. Dieser
Ausbruch wird durch die Bodenbildung im Verlauf der Relativen Stärke (Levy) bzw. das
frische MACD-Kaufsignal bestätigt. Damit ist ein zweites Setup erfüllt – nämlich die
Kombination relativ starker Titel mit einem abgeschlossenen Konsolidierungsmuster.
In der Konsequenz dürfte das bisherige Allzeithoch bei 596 EUR noch nicht das Ende
der Fahnenstange markieren. Aus der Fibonacci-Projektion der Atempause von Herbst
2017 bis April 2018 ergeben sich danach weitere Anlaufziele bei 637/663 EUR. Eine
enge Absicherung auf Basis des o. g. gleitenden Durchschnitts gewährleistet aktuell
ein herausragendes Chance-Risiko-Verhältnis. |
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RATIONAL (Weekly) |
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| „morning star“ signalisiert Gezeitenwende |
| Die Analyse hoher Zeitebenen fördert oftmals interessante Details zu Tage. So auch
bei der Aumann-Aktie, wo aus Sicht der Candlestickanalyse ein sog. „morning star“
vorliegt. In der noch jungen Börsenhistorie des Papiers hatte sich zuvor ein Abwärtstrend
(akt. bei 54,14 EUR) etabliert, der dank des beschriebenen Candlestickmusters nun
aber Geschichte ist. Mit anderen Worten: Der Kerzenchart signalisiert eine Wende zum
Besseren und der Trendbruch im eigentlichen Chartverlauf untermauert den Gezeitenwechsel.
Wichtig ist nun noch ein Sprung über die Hochs vom März und Mai bei 62,00/62,90 EUR.
Zum einen würde eine positive Weichenstellung im Tagesbereich für den Abschluss einer
großen Bodenbildung sorgen, zum anderen entstünde dann auch aus Sicht des Point &
Figure-Charts ein neues Investmentkaufsignal. Gelingt der endgültige Befreiungsschlag,
dürfte der Titel Kurs auf die Hochpunkte bei gut 70 EUR nehmen, zumal eine abgeschlossene,
große untere Umkehr mit einem entsprechenden Anschlusspotential einherginge. Um die
vielversprechende Ausgangslage nicht zu gefährden, gilt es in Zukunft nicht mehr nachhaltig
unter das Tief von Ende Mai bei 57,00 EUR zurückzufallen. |
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Aumann (Monthly) |
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