DAX® - 200-Wochen-Linie + “Hammer” als Taktgeber
200-Wochen-Linie + “Hammer” als Taktgeber
Der DAX® pendelte gestern erneut um die Marke von 11.500 Punkten. Aus technischer Sicht gibt es auch einen guten Grund für dieses Verhaltensmuster. Schließlich verläuft bei 11.495 Punkten die 200-Wochen-Linie. Das Lösen vom Tagestief (11.437 Punkte) lässt auf Tagesbasis einen „Hammer“ entstehen. Dieses Candlestickmuster legt kurzfristig eine konstruktive Sichtweise nahe. So würde ein Spurt über das gestrige Tageshoch (11.529 Punkte) – gleichbedeutend mit der Auflösung des beschriebenen Hammers – einen Anlauf auf das jüngste „swing high“ bei 11.690 Punkten implizieren. Langfristig kann allerdings erst dann Entwarnung gegeben werden, wenn mit einer Rückeroberung der Schlüsselzone bei rund 11.800 Punkten die Anfang Oktober komplettierte S-K-S-Formation negiert würde. Ohne diesen Befreiungsschlag bleiben die übergeordneten DAX®-Perspektiven angeschlagen. Gleiches gilt, wenn das gestrige „Hammertief“ (11.437 Punkte) unterschritten wird. Dann wäre der gestrige Stabilisierungsversuch passé und Anleger müssten auch kurzfristig von einem Wiedersehen mit der Parallelen zum Abwärtstrend seit Mitte Juni (akt. bei 11.311 Punkten) bzw. einem Test der verbliebenen Kurslücke von Anfang der vergangenen Woche (11.213 zu 11.206 Punkte) ausgehen.
DAX® (Daily)

Kleine Kerzenkörper soweit das Auge reicht
Von dem zyklischen Tief bei 13,90 USD konnte sich der Silberpreis zuletzt etwas lösen. Auf Wochenbasis fallen allerdings vor allem die letzten fünf Wochenkerzen ins Auge, die zwar jeweils markante Schatten, aber auch kleine Körper aufweisen. In diesen Verhaltensmustern spiegelt sich eine gewisse Unsicherheit wider. Damit das Pendel wieder zugunsten der Bullen ausschlägt, ist ein Spurt über die letzten beiden Verlaufshochs bei 14,91 USD vonnöten. Zusammen mit dem Jahrestief von 2017 (14,86 USD) entsteht auf diesem Niveau eine markante Widerstandszone. Gelingt der Befreiungsschlag, dürfte der Startschuss für eine weitergehende Erholung des Silberpreises gefallen sein. Der Durchschnitt der letzten 200 Wochen (akt. bei 16,45 USD) bildet dann, im Zusammenspiel mit dem Baissetrend seit Anfang 2016 (akt. bei 16,62 USD) und dem 38,2%-Retracement des entsprechenden Abwärtsimpulses, die nächste markante Widerstandszone. Auf der Unterseite signalisiert dagegen ein Abgleiten unter das jüngste Wochentief bei 14,21 USD, dass die Mehrjahrestiefs bei 13,90/13,60 USD einer Belastungsprobe unterzogen werden dürften.
Silber (Weekly)

Diese beiden Trigger sollten Sie kennen
Die Wirecard-Aktie vollzieht derzeit eine absolute Gratwanderung. Die jüngste Verschnaufpause seit den Rekordständen bei knapp 200 EUR hat Spuren hinterlassen und schlägt sich auf Monatsbasis in einem sog. „evening star“ nieder. Kurzfristig greift dem Titel aber die wichtige Kreuzunterstützung aus dem Haussetrend seit Februar 2017 (akt. bei 149,83 EUR) sowie den jüngsten beiden Verlaufstiefs bei 149,15/148,00 EUR unter die Arme. Damit stellt das Papier auch ein gutes Beispiel dafür dar, wie sich Investoren mit Hilfe der Technischen Analyse auf unterschiedliche Szenarien einstellen können. So können Anleger einen Bruch der o. g. Kreuzunterstützung nutzen, um neue Shortengagements einzugehen. Über die 200-Tages-Linie (akt. bei 139,12 EUR) dürfte der Weg dann bis zum Junitief (128,80 EUR) nach Süden führen. Auf der Oberseite signalisiert dagegen ein Anstieg über den kurzfristigen Abwärtstrend 162,59 EUR, dass die o. g. Unterstützungszone als Sprungbrett genutzt wird. Einen Hinweis, welches der beiden Szenarien letztlich zum Tragen kommt, liefert möglicherweise der MACD. Zwar ist der Trendfolger unverändert „short“ positioniert, doch er notiert inzwischen auf historisch niedrigem Niveau.
Wirecard (Daily)

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Der DAX® pendelte gestern erneut um die Marke von 11.500 Punkten. Aus technischer Sicht gibt es auch einen guten Grund für dieses Verhaltensmuster. Schließlich verläuft bei 11.495 Punkten die 200-Wochen-Linie. Das Lösen vom Tagestief (11.437 Punkte) lässt auf Tagesbasis einen „Hammer“ entstehen. Dieses Candlestickmuster legt kurzfristig eine konstruktive Sichtweise nahe. So würde ein Spurt über das gestrige Tageshoch (11.529 Punkte) – gleichbedeutend mit der Auflösung des beschriebenen Hammers – einen Anlauf auf das jüngste „swing high“ bei 11.690 Punkten implizieren. Langfristig kann allerdings erst dann Entwarnung gegeben werden, wenn mit einer Rückeroberung der Schlüsselzone bei rund 11.800 Punkten die Anfang Oktober komplettierte S-K-S-Formation negiert würde. Ohne diesen Befreiungsschlag bleiben die übergeordneten DAX®-Perspektiven angeschlagen. Gleiches gilt, wenn das gestrige „Hammertief“ (11.437 Punkte) unterschritten wird. Dann wäre der gestrige Stabilisierungsversuch passé und Anleger müssten auch kurzfristig von einem Wiedersehen mit der Parallelen zum Abwärtstrend seit Mitte Juni (akt. bei 11.311 Punkten) bzw. einem Test der verbliebenen Kurslücke von Anfang der vergangenen Woche (11.213 zu 11.206 Punkte) ausgehen.
Kleine Kerzenkörper soweit das Auge reicht
Von dem zyklischen Tief bei 13,90 USD konnte sich der Silberpreis zuletzt etwas lösen. Auf Wochenbasis fallen allerdings vor allem die letzten fünf Wochenkerzen ins Auge, die zwar jeweils markante Schatten, aber auch kleine Körper aufweisen. In diesen Verhaltensmustern spiegelt sich eine gewisse Unsicherheit wider. Damit das Pendel wieder zugunsten der Bullen ausschlägt, ist ein Spurt über die letzten beiden Verlaufshochs bei 14,91 USD vonnöten. Zusammen mit dem Jahrestief von 2017 (14,86 USD) entsteht auf diesem Niveau eine markante Widerstandszone. Gelingt der Befreiungsschlag, dürfte der Startschuss für eine weitergehende Erholung des Silberpreises gefallen sein. Der Durchschnitt der letzten 200 Wochen (akt. bei 16,45 USD) bildet dann, im Zusammenspiel mit dem Baissetrend seit Anfang 2016 (akt. bei 16,62 USD) und dem 38,2%-Retracement des entsprechenden Abwärtsimpulses, die nächste markante Widerstandszone. Auf der Unterseite signalisiert dagegen ein Abgleiten unter das jüngste Wochentief bei 14,21 USD, dass die Mehrjahrestiefs bei 13,90/13,60 USD einer Belastungsprobe unterzogen werden dürften.
Diese beiden Trigger sollten Sie kennen
Die Wirecard-Aktie vollzieht derzeit eine absolute Gratwanderung. Die jüngste Verschnaufpause seit den Rekordständen bei knapp 200 EUR hat Spuren hinterlassen und schlägt sich auf Monatsbasis in einem sog. „evening star“ nieder. Kurzfristig greift dem Titel aber die wichtige Kreuzunterstützung aus dem Haussetrend seit Februar 2017 (akt. bei 149,83 EUR) sowie den jüngsten beiden Verlaufstiefs bei 149,15/148,00 EUR unter die Arme. Damit stellt das Papier auch ein gutes Beispiel dafür dar, wie sich Investoren mit Hilfe der Technischen Analyse auf unterschiedliche Szenarien einstellen können. So können Anleger einen Bruch der o. g. Kreuzunterstützung nutzen, um neue Shortengagements einzugehen. Über die 200-Tages-Linie (akt. bei 139,12 EUR) dürfte der Weg dann bis zum Junitief (128,80 EUR) nach Süden führen. Auf der Oberseite signalisiert dagegen ein Anstieg über den kurzfristigen Abwärtstrend 162,59 EUR, dass die o. g. Unterstützungszone als Sprungbrett genutzt wird. Einen Hinweis, welches der beiden Szenarien letztlich zum Tragen kommt, liefert möglicherweise der MACD. Zwar ist der Trendfolger unverändert „short“ positioniert, doch er notiert inzwischen auf historisch niedrigem Niveau.
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