DAX® - Abwärtsgap sorgt für Schlagseite
Abwärtsgap sorgt für Schlagseite
Kaum sind wir in die saisonal herausfordernde Marktphase im August/September eingetreten, muss der DAX® Federn lassen. Punktemäßig fällt der Schaden für die deutschen Standardwerte dabei kleiner aus als aus charttechnischer Sicht. Schließlich musste das Aktienbarometer gestern mit einem Abwärtsgap (12.706 zu 12.620 Punkten) das Abgleiten unter die Kernunterstützung aus dem ehemaligen Aufwärtstrend seit Februar 2016 (akt. bei 12.773 Punkten) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.763 Punkten) preisgeben. In Verbindung mit der kleinen Aufwärtskurslücke vom 26. Juli entsteht sogar ein sog. „island reversal“. Dabei handelt es sich um ein seltenes, aber zuverlässiges Umkehrmuster. Damit müssen Anleger den Blick wieder in Richtung Süden schweifen lassen. Die nächsten Unterstützungen bestehen bei 12.470 bzw. 12.398 Punkten (Tiefs vom 20. und 11. Juli). Danach würde bereits wieder der Auffangbereich aus dem jüngsten Verlaufstief bei 12.104 Punkten und einer weiteren Kurslücke (untere Gapkante bei 12.011 Punkten) ins Blickfeld rücken. Mit anderen Worten: Solange der DAX® unterhalb der o. g. Schlüsselzone notiert, müssen Investoren kleinere Brötchen backen.
DAX® (Daily)

Die absolute Kernunterstützung
Die BASF-Aktie scheint derzeit eine Distributionsphase zu durchschreiten. Schließlich droht auf Wochenbasis die Ausprägung einer klassischen Schulter-Kopf-Schulter-Formation (siehe Chart). Als Nackenzone fungiert dabei die Kombination aus den letzten Verlaufstiefs (80,16/79,79/78,97 EUR), der 200-Wochen-Linie (akt. bei 80,01 EUR) sowie dem 23,6%-Fibonacci-Retracement des gesamten Hausseimpulses seit Ende 2008 (79,70 EUR). Um die drohende obere Umkehr nicht Realität werden zu lassen, gilt es in Zukunft die angeführte Bastion unbedingt zu verteidigen. Ein interessantes Detail fördert in diesem Kontext der Halbjahreschart des Chemietitels zu Tage. Die letzten beiden 6-Monats-Kerzen weisen jeweils nahezu deckungsgleiche Hochs (97,90 EUR vs. 98,80 EUR) bzw. Tiefs (79,79 EUR vs. 78,97 EUR) auf. Letztere unterstreichen die Bedeutung der o. g. Schlüsselzone zusätzlich. Auf der Oberseite ist dagegen ein Spurt über die Widerstandszone aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 87,53 EUR) sowie den letzten Verlaufshochs bei 88,90/90,02 EUR nötig, um die sich abzeichnende Trendwende zu negieren.
BASF (Weekly)

Läuft und läuft und läuft
Bei der Marktkapitalisierung hat die Apple-Aktie gestern die Grenze von 1 Billion US-Dollar übersprungen. Durch die charttechnische Brille betrachtet ist der Titel aber vor allem aus zwei anderen Gründen interessant: Zum einen sorgt ein neues Allzeithoch (208,38 USD) für eines der besten Signale der technischen Analyse überhaupt. Zum anderen interpretieren wir das jüngste Aufwärtsgap (192,14 USD zu 197,33 USD) als Beweis der Stärke. Darüber hinaus können Anleger auf der Habenseite verbuchen, dass der jüngste Ausbruch auf der Oberseite durch neue Einstiegssignale seitens der trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon untermauert wird. Per Saldo sollten Investoren deshalb weiterhin nach dem Motto „the trend is your friend“ verfahren. Auf der Unterseite dient die o. g. Kurslücke als erste Unterstützung. Aber auch die vorherige – Ende Juni erfolgreich getestete – Ausbruchsmarke bei rund 180 USD stellt einen soliden Halt dar. Die untenstehenden Capped Bonus-Zertifikate berücksichtigen zudem die weiteren Unterstützungen in Form der 200-Tages-Linie (akt. bei 176,68 USD) bzw. des Apriltiefs bei 160,63 USD.
Apple (Daily)

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Kaum sind wir in die saisonal herausfordernde Marktphase im August/September eingetreten, muss der DAX® Federn lassen. Punktemäßig fällt der Schaden für die deutschen Standardwerte dabei kleiner aus als aus charttechnischer Sicht. Schließlich musste das Aktienbarometer gestern mit einem Abwärtsgap (12.706 zu 12.620 Punkten) das Abgleiten unter die Kernunterstützung aus dem ehemaligen Aufwärtstrend seit Februar 2016 (akt. bei 12.773 Punkten) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.763 Punkten) preisgeben. In Verbindung mit der kleinen Aufwärtskurslücke vom 26. Juli entsteht sogar ein sog. „island reversal“. Dabei handelt es sich um ein seltenes, aber zuverlässiges Umkehrmuster. Damit müssen Anleger den Blick wieder in Richtung Süden schweifen lassen. Die nächsten Unterstützungen bestehen bei 12.470 bzw. 12.398 Punkten (Tiefs vom 20. und 11. Juli). Danach würde bereits wieder der Auffangbereich aus dem jüngsten Verlaufstief bei 12.104 Punkten und einer weiteren Kurslücke (untere Gapkante bei 12.011 Punkten) ins Blickfeld rücken. Mit anderen Worten: Solange der DAX® unterhalb der o. g. Schlüsselzone notiert, müssen Investoren kleinere Brötchen backen.
Die absolute Kernunterstützung
Die BASF-Aktie scheint derzeit eine Distributionsphase zu durchschreiten. Schließlich droht auf Wochenbasis die Ausprägung einer klassischen Schulter-Kopf-Schulter-Formation (siehe Chart). Als Nackenzone fungiert dabei die Kombination aus den letzten Verlaufstiefs (80,16/79,79/78,97 EUR), der 200-Wochen-Linie (akt. bei 80,01 EUR) sowie dem 23,6%-Fibonacci-Retracement des gesamten Hausseimpulses seit Ende 2008 (79,70 EUR). Um die drohende obere Umkehr nicht Realität werden zu lassen, gilt es in Zukunft die angeführte Bastion unbedingt zu verteidigen. Ein interessantes Detail fördert in diesem Kontext der Halbjahreschart des Chemietitels zu Tage. Die letzten beiden 6-Monats-Kerzen weisen jeweils nahezu deckungsgleiche Hochs (97,90 EUR vs. 98,80 EUR) bzw. Tiefs (79,79 EUR vs. 78,97 EUR) auf. Letztere unterstreichen die Bedeutung der o. g. Schlüsselzone zusätzlich. Auf der Oberseite ist dagegen ein Spurt über die Widerstandszone aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 87,53 EUR) sowie den letzten Verlaufshochs bei 88,90/90,02 EUR nötig, um die sich abzeichnende Trendwende zu negieren.
Läuft und läuft und läuft
Bei der Marktkapitalisierung hat die Apple-Aktie gestern die Grenze von 1 Billion US-Dollar übersprungen. Durch die charttechnische Brille betrachtet ist der Titel aber vor allem aus zwei anderen Gründen interessant: Zum einen sorgt ein neues Allzeithoch (208,38 USD) für eines der besten Signale der technischen Analyse überhaupt. Zum anderen interpretieren wir das jüngste Aufwärtsgap (192,14 USD zu 197,33 USD) als Beweis der Stärke. Darüber hinaus können Anleger auf der Habenseite verbuchen, dass der jüngste Ausbruch auf der Oberseite durch neue Einstiegssignale seitens der trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon untermauert wird. Per Saldo sollten Investoren deshalb weiterhin nach dem Motto „the trend is your friend“ verfahren. Auf der Unterseite dient die o. g. Kurslücke als erste Unterstützung. Aber auch die vorherige – Ende Juni erfolgreich getestete – Ausbruchsmarke bei rund 180 USD stellt einen soliden Halt dar. Die untenstehenden Capped Bonus-Zertifikate berücksichtigen zudem die weiteren Unterstützungen in Form der 200-Tages-Linie (akt. bei 176,68 USD) bzw. des Apriltiefs bei 160,63 USD.
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