| Aller guten Dinge sind drei? |
| In der Physik versucht man durch die Beobachtung der kleinen die großen Dinge des
Universums zu erklären. Diese Sichtweise wollen wir jetzt auch auf den DAX® anwenden
und uns den Stunden-Chart ansehen. Der deutsche Leitindex befindet sich seit nun rund
zwei Monaten in einer abwärtsgerichteten Korrekturflagge (obere Begrenzung akt. bei
12.279 Punkten). Dabei wird deutlich, dass bisweilen die Bären das Marktgeschehen
dominiert haben und den DAX® die überwiegende Zeit unter der 200-Stunden-Linie (akt.
bei 12.186 Punkten) gehalten haben. Gestern haben die Bullen indes den dritten Angriff
auf die o. g. Glättungslinie gestartet. Wenn diese nachhaltig überwunden wird, ist
der passende Nährboden geschaffen, um erfolgreich die „bullishe“ Auflösung der aufwärtstrendbestätigenden
Flaggenformation in Angriff zu nehmen. Unterstützung erhält der DAX® vom MACD, der
gestern auf Stundenbasis ein frisches Kaufsignal gezeigt hat. Zudem konnte die Mittellinie
des Trendkanals (akt. bei 12.005 Punkten) jüngst verteidigt werden. Scheitert der
DAX® dagegen erneut auf der Oberseite, muss ein Wiedersehen mit der Kombination aus
der 200-Tages-Linie (akt. bei 11.974 Punkten), den Tiefs vom April und August (11.942/35)
sowie dem 38,2%-Fibonacci-Retracement der Aufwärtsbewegung von November 2016 bis Juni
2017 (11.891 Punkte) einkalkuliert werden. |
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DAX® (1 Hour) |
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| Pullback oder Korrektur |
| Der Euro hat den Sprung über das Hoch vom August 2015 (1,1714 USD) zunächst zu weiteren
Kursgewinnen genutzt und ist Anfang August zum US-Dollar mit Kursen jenseits von 1,19
USD auf den höchsten Stand seit gut zweieinhalb Jahren gestiegen. Der seit April 2017
nahezu ungebremste Höhenflug – damals wurden noch Notierungen von rund 1,05 USD gehandelt
– steht nun aber vor einer Verschnaufpause. Darauf deuten die frischen Verkaufssignale
bei Stochastik und MACD ebenso hin wie die Tatsache, dass der Oszillator im Wochenbereich
jüngst unter seine Triggerlinie gerutscht ist. Zudem waren gemäß der jüngsten CoT-Daten
die „wissenden“ Commercials per Mitte August so stark „short“ in Bezug auf den Euro
positioniert wie zuletzt im Mai 2011, was eine Gegenbewegung nahelegt. In diesem Umfeld
stellt das Hoch vom Mai 2016 (1,1619 USD) eine wichtige Haltemarke dar, der dann aber
bis zum Hoch vom November 2016 (1,1302 USD) nur noch kleinere Unterstützungen bei
knapp 1,15 USD folgen. Gelingt hingegen die Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau,
wäre die jüngste Bewegung als Pullback an die Nackenlinie der vor kurzem komplettierten
Bodenformation zu klassi¬fizieren. Das resultierende Anschlusspotential aus dieser
Formation von gut zwölf US-Cents würde im Anschluss einen Kursanstieg auf Niveaus
spürbar jenseits von 1,20 USD nahelegen |
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EUR/USD (Weekly) |
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