| Altbekannte Leitplanken |
| Passend zum US-Feiertag fielen nicht nur die gestrigen DAX®-Umsätze mager aus, sondern
auf Tagesbasis steht auch eine Kerze mit kleinem Kerzenkörper zu Buche. Diese verblieb
auch noch innerhalb der Grenzen des Pendants des Vortages („inside day“). Die beschriebenen
Entwicklungen sollten Anleger aber aufgrund der Feiertagsthematik nicht überbewerten.
Aus Investorensicht bleiben vielmehr die Leitplanken die gleichen wie in den letzten
Tagen. Kurzfristig bietet sich eine Stabilisierungschance, deren Anschlusspotential
von rund 300 Punkten sich allerdings erst bei einem Spurt über die letzten Hochs bei
12.383/12.428/12.440 Punkten materialisieren dürfte. Auf der Unterseite müssen Anleger
dagegen das „swing low“ vom vergangenen Donnerstag (12.104 Punkte) im Hinterkopf haben.
Schließlich würde ein Abgleiten unter dieses Level nicht nur die aktuellen Hoffnungen
auf eine kurzfristige Stabilisierung negieren, sondern bei einer negativen Weichenstellung
dürfte der DAX® die Nackenzone der drohenden Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei
rund 11.800 Punkten unmittelbar zur Disposition stellen. |
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DAX® (1 Hour) |
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| Laufende Distributionsphase? |
| Den gestrigen US-Feiertag möchten wir nutzen, um mit etwas Abstand den aktuellen Kursverlauf
des Dow Jones zu analysieren. Aus charttechnischer Sicht befindet sich das bekannteste
Aktienbarometer der Welt durchaus in einer kritischen Situation. Schließlich „wackelt“
derzeit die 200-Tages-Linie (akt. bei 24.344 Punkten). Zuvor mussten die amerikanischen
Standardwerte bereits den im Februar 2016 etablierten Haussetrend (akt. bei 24.653
Punkten) preisgeben. Diese beiden Marken definieren zukünftig die entscheidenden Hürden,
deren Rückeroberung nötig ist, um das fragile Chartbild zu verbessern. Dass dem Index
ein wenig die Puste ausgeht, signalisieren auch die jüngsten beiden Quartalskerzen.
Diese weisen jeweils kleine Körper und markante Dochte auf. Besonders auffällig sind
aber die letzten beiden, nahezu deckungsgleichen, Quartalstiefs bei 23.360/23.344
Punkten. Ein Abgleiten unter diese Schlüsselzone würde im Tagesbereich eine Toppbildung
abschließen (siehe Chart). Da sich im Fall einer negativen Weichenstellung ein rechnerisches
Abschlagspotential von rund 3.000 Punkten ergibt, gilt es die beschriebene Bastion
unbedingt zu verteidigen. |
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Dow Jones Industrial Average (Daily) |
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| Die nächste Bastion im Feuer |
| Mittlerweile summiert sich das Minus bei der Gea-Aktie im bisherigen Jahresverlauf
auf über 30 %. Damit ist die zuletzt diskutierte Toppbildung des Titels (siehe „HSBC
Daily Trading“ vom 4. Juni) Realität geworden. Als zusätzlicher Belastungsfaktor erweist
sich dabei das negative Schnittmuster zwischen der 38- und der 200-Wochen-Linie (akt.
bei 36,47/38,89 EUR). Per Saldo weist das Chartbild also weiter eine ordentliche Schlagseite
auf. In dieser Gemengelage sollten Anleger ihr Hauptaugenmerk auf die nächste Haltezone
aus dem 50%-Fibonacci-Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung seit 2009 (28,69 EUR)
und den Hochpunkten des Jahres 2007 (28,34/27,54 EUR) legen. Bei einem nachhaltigen
Bruch dieses Rückzugsbereichs entsteht ein erneutes prozyklisches Ausstiegssignal,
so dass die Bären dann ein weiteres Argument an die Hand geliefert bekämen. Die verschiedenen
Hoch- und Tiefpunkte bei rund 20 EUR definieren dann die nächste Unterstützung. Für
einen der wenigen Hoffnungsschimmer sorgt aktuell der RSI. Schließlich notiert der
Oszillator bereits jetzt im überverkauften Bereich. Diese Konstellation sollten Investoren
zum Anlass nehmen, um den Stopp für bestehende „Shorts“ auf das Niveau des Tiefs vom
April 2014 (30,37 EUR) nachziehen. |
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GEA (Weekly) |
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