05.07.2018 09:00
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DAX® - Altbekannte Leitplanken

Altbekannte Leitplanken
Passend zum US-Feiertag fielen nicht nur die gestrigen DAX®-Umsätze mager aus, sondern auf Tagesbasis steht auch eine Kerze mit kleinem Kerzenkörper zu Buche. Diese verblieb auch noch innerhalb der Grenzen des Pendants des Vortages („inside day“). Die beschriebenen Entwicklungen sollten Anleger aber aufgrund der Feiertagsthematik nicht überbewerten. Aus Investorensicht bleiben vielmehr die Leitplanken die gleichen wie in den letzten Tagen. Kurzfristig bietet sich eine Stabilisierungschance, deren Anschlusspotential von rund 300 Punkten sich allerdings erst bei einem Spurt über die letzten Hochs bei 12.383/12.428/12.440 Punkten materialisieren dürfte. Auf der Unterseite müssen Anleger dagegen das „swing low“ vom vergangenen Donnerstag (12.104 Punkte) im Hinterkopf haben. Schließlich würde ein Abgleiten unter dieses Level nicht nur die aktuellen Hoffnungen auf eine kurzfristige Stabilisierung negieren, sondern bei einer negativen Weichenstellung dürfte der DAX® die Nackenzone der drohenden Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei rund 11.800 Punkten unmittelbar zur Disposition stellen.

DAX® (1 Hour)
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Laufende Distributionsphase?
Den gestrigen US-Feiertag möchten wir nutzen, um mit etwas Abstand den aktuellen Kursverlauf des Dow Jones zu analysieren. Aus charttechnischer Sicht befindet sich das bekannteste Aktienbarometer der Welt durchaus in einer kritischen Situation. Schließlich „wackelt“ derzeit die 200-Tages-Linie (akt. bei 24.344 Punkten). Zuvor mussten die amerikanischen Standardwerte bereits den im Februar 2016 etablierten Haussetrend (akt. bei 24.653 Punkten) preisgeben. Diese beiden Marken definieren zukünftig die entscheidenden Hürden, deren Rückeroberung nötig ist, um das fragile Chartbild zu verbessern. Dass dem Index ein wenig die Puste ausgeht, signalisieren auch die jüngsten beiden Quartalskerzen. Diese weisen jeweils kleine Körper und markante Dochte auf. Besonders auffällig sind aber die letzten beiden, nahezu deckungsgleichen, Quartalstiefs bei 23.360/23.344 Punkten. Ein Abgleiten unter diese Schlüsselzone würde im Tagesbereich eine Toppbildung abschließen (siehe Chart). Da sich im Fall einer negativen Weichenstellung ein rechnerisches Abschlagspotential von rund 3.000 Punkten ergibt, gilt es die beschriebene Bastion unbedingt zu verteidigen.

Dow Jones Industrial Average (Daily)
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Die nächste Bastion im Feuer
Mittlerweile summiert sich das Minus bei der Gea-Aktie im bisherigen Jahresverlauf auf über 30 %. Damit ist die zuletzt diskutierte Toppbildung des Titels (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 4. Juni) Realität geworden. Als zusätzlicher Belastungsfaktor erweist sich dabei das negative Schnittmuster zwischen der 38- und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 36,47/38,89 EUR). Per Saldo weist das Chartbild also weiter eine ordentliche Schlagseite auf. In dieser Gemengelage sollten Anleger ihr Hauptaugenmerk auf die nächste Haltezone aus dem 50%-Fibonacci-Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung seit 2009 (28,69 EUR) und den Hochpunkten des Jahres 2007 (28,34/27,54 EUR) legen. Bei einem nachhaltigen Bruch dieses Rückzugsbereichs entsteht ein erneutes prozyklisches Ausstiegssignal, so dass die Bären dann ein weiteres Argument an die Hand geliefert bekämen. Die verschiedenen Hoch- und Tiefpunkte bei rund 20 EUR definieren dann die nächste Unterstützung. Für einen der wenigen Hoffnungsschimmer sorgt aktuell der RSI. Schließlich notiert der Oszillator bereits jetzt im überverkauften Bereich. Diese Konstellation sollten Investoren zum Anlass nehmen, um den Stopp für bestehende „Shorts“ auf das Niveau des Tiefs vom April 2014 (30,37 EUR) nachziehen.

GEA (Weekly)
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Quelle

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