| Aufwärtsgap und Stabilisierung machen Mut |
| Der DAX® startete gestern mit einem Aufwärtsgap (12.351 zu 12.362 Punkte) in den Handelstag
und konnte diese Kurslücke im weiteren Handelsverlauf verteidigen. Dieses Phänomen
unterstreicht die jüngsten Stabilisierungstendenzen, zumal das Aktienbarometer auch
die jüngsten Hochs bei 12.428/440 Punkten aus dem Spiel nahm. Aus Sicht des Stundencharts
liegt damit eine kurzfristige Bodenbildung vor, welche nun ein Anschlusspotential
von rund 300 Punkten bereithält. Diese Weichenstellung weckt also Hoffnungen, dass
die deutschen Standardwerte perspektivisch wieder Kurs auf die 200-Tages-Linie (akt.
bei 12.780 Punkten) nehmen werden. Auf dem Weg zur genannten langfristigen Durchschnittslinie
definiert die ehemalige Aufwärtstrendlinie seit Anfang 2016 (akt. bei 12.618 Punkten)
ein wichtiges Etappenziel. Begünstigt wird ein weitergehender Erholungsimpuls durch
das aktuelle Sentiment. Gemäß der jüngsten Umfrage der American Association of Individual
Investors (AAII) ist der Anteil der Bullen unter den US-Privatanlegern, trotz der
beschriebenen Stabilisierung, auf unter 28 % weiter leicht gefallen. |
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DAX® (Daily) |
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| Ein neuer Versuch! |
| Im bisherigen Wochenverlauf zählt die E.ON-Aktie zu den absoluten Topperformern im
DAX®. Diese Kursavancen haben zwei Effekte: Zum einen gelang dem Versorger damit ein
neues Jahreshoch (9,83 EUR), zum anderen hat das im März gerissene Aufwärtsgap (8,57
EUR zu 8,66 EUR) weiter Bestand. Solche Kurslücken, die offen bleiben, interpretieren
wir prozyklisch in Richtung der Bewegung – im konkreten Fall also als Stärkebeweis.
Hinzu kommt eine nachhaltige Rückeroberung der 200-Wochen-Linie (akt. bei 8,97 EUR)
sowie ein positives Schnittmuster zwischen dem 38-Perioden-Pendant (akt. bei 9,16
EUR) und dem langfristigen gleitenden Durchschnitt. Letzteres ist die erste positive
Weichenstellung ihrer Art seit dem Jahr 2009. Unter dem Strich sind deshalb zweistellige
Notierungen nur eine Frage der Zeit. Perspektivisch sollte das Papier vielmehr die
massive Widerstandszone aus dem Jahreshoch von 2017 (10,81 EUR) und den verschiedenen
Tiefs bei knapp 11 EUR ins Visier nehmen. Jenseits dieser Zone würde dann auch die
sich abzeichnende, langfristige Bodenbildung der letzten Jahre an Konturen gewinnen.
Als Absicherung können Investoren die untere Gapkante der o. g. Kurslücke heranziehen. |
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E.ON (Weekly) |
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| „false break“ … |
| … eröffnet eine Erholungschance. Damit haben wir die Quintessenz der weiteren Perspektiven
der Deutschen Bank-Aktie zwar vorweg genommen, doch beginnen möchten wir wie immer
mit der charttechnischen Bestandsaufnahme. Innerhalb des DAX® hat der Banktitel –
gemessen an der Performance im bisherigen Jahresverlauf – mit einem Minus von knapp
40 % die „rote Laterne“ inne. Zuletzt mussten Anleger sogar ein temporäres Unterschreiten
des Tiefs vom September 2016 (8,83 EUR) hinnehmen. Auf dieser Basis gelang dem Papier
die Ausbildung eines „Hammer“-Umkehrmusters, welches im bisherigen Wochenverlauf durch
ein potentielles „bullish engulfing“ unterstrichen wird. Unter dem Strich steigen
damit die Chancen auf einen Fehlausbruch auf der Unterseite, zumal das höchste wöchentliche
Handelsvolumen der gesamten Historie den Eindruck einer „selling climax“ erweckt.
Ein erstes Erholungsziel definiert das Apriltief (10,82 EUR), ehe das Pendant vom
Februar 2016 (11,63 EUR) wieder ins Blickfeld rückt. Begünstigt wird eine Aufwärtsreaktion
durch verschiedene überverkaufte Indikatoren (z. B. RSI). Um die aktuelle Stabilisierungschance
nicht leichtfertig zu verspielen, gilt es die Tiefs bei 8,83/8,75 EUR in Zukunft unbedingt
zu verteidigen. |
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Deutsche Bank (Weekly) |
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