06.07.2018 09:00
Anzeige

DAX® - Aufwärtsgap und Stabilisierung machen Mut

Aufwärtsgap und Stabilisierung machen Mut
Der DAX® startete gestern mit einem Aufwärtsgap (12.351 zu 12.362 Punkte) in den Handelstag und konnte diese Kurslücke im weiteren Handelsverlauf verteidigen. Dieses Phänomen unterstreicht die jüngsten Stabilisierungstendenzen, zumal das Aktienbarometer auch die jüngsten Hochs bei 12.428/440 Punkten aus dem Spiel nahm. Aus Sicht des Stundencharts liegt damit eine kurzfristige Bodenbildung vor, welche nun ein Anschlusspotential von rund 300 Punkten bereithält. Diese Weichenstellung weckt also Hoffnungen, dass die deutschen Standardwerte perspektivisch wieder Kurs auf die 200-Tages-Linie (akt. bei 12.780 Punkten) nehmen werden. Auf dem Weg zur genannten langfristigen Durchschnittslinie definiert die ehemalige Aufwärtstrendlinie seit Anfang 2016 (akt. bei 12.618 Punkten) ein wichtiges Etappenziel. Begünstigt wird ein weitergehender Erholungsimpuls durch das aktuelle Sentiment. Gemäß der jüngsten Umfrage der American Association of Individual Investors (AAII) ist der Anteil der Bullen unter den US-Privatanlegern, trotz der beschriebenen Stabilisierung, auf unter 28 % weiter leicht gefallen.

DAX® (Daily)
chart

Ein neuer Versuch!
Im bisherigen Wochenverlauf zählt die E.ON-Aktie zu den absoluten Topperformern im DAX®. Diese Kursavancen haben zwei Effekte: Zum einen gelang dem Versorger damit ein neues Jahreshoch (9,83 EUR), zum anderen hat das im März gerissene Aufwärtsgap (8,57 EUR zu 8,66 EUR) weiter Bestand. Solche Kurslücken, die offen bleiben, interpretieren wir prozyklisch in Richtung der Bewegung – im konkreten Fall also als Stärkebeweis. Hinzu kommt eine nachhaltige Rückeroberung der 200-Wochen-Linie (akt. bei 8,97 EUR) sowie ein positives Schnittmuster zwischen dem 38-Perioden-Pendant (akt. bei 9,16 EUR) und dem langfristigen gleitenden Durchschnitt. Letzteres ist die erste positive Weichenstellung ihrer Art seit dem Jahr 2009. Unter dem Strich sind deshalb zweistellige Notierungen nur eine Frage der Zeit. Perspektivisch sollte das Papier vielmehr die massive Widerstandszone aus dem Jahreshoch von 2017 (10,81 EUR) und den verschiedenen Tiefs bei knapp 11 EUR ins Visier nehmen. Jenseits dieser Zone würde dann auch die sich abzeichnende, langfristige Bodenbildung der letzten Jahre an Konturen gewinnen. Als Absicherung können Investoren die untere Gapkante der o. g. Kurslücke heranziehen.

E.ON (Weekly)
chart

„false break“ …
… eröffnet eine Erholungschance. Damit haben wir die Quintessenz der weiteren Perspektiven der Deutschen Bank-Aktie zwar vorweg genommen, doch beginnen möchten wir wie immer mit der charttechnischen Bestandsaufnahme. Innerhalb des DAX® hat der Banktitel – gemessen an der Performance im bisherigen Jahresverlauf – mit einem Minus von knapp 40 % die „rote Laterne“ inne. Zuletzt mussten Anleger sogar ein temporäres Unterschreiten des Tiefs vom September 2016 (8,83 EUR) hinnehmen. Auf dieser Basis gelang dem Papier die Ausbildung eines „Hammer“-Umkehrmusters, welches im bisherigen Wochenverlauf durch ein potentielles „bullish engulfing“ unterstrichen wird. Unter dem Strich steigen damit die Chancen auf einen Fehlausbruch auf der Unterseite, zumal das höchste wöchentliche Handelsvolumen der gesamten Historie den Eindruck einer „selling climax“ erweckt. Ein erstes Erholungsziel definiert das Apriltief (10,82 EUR), ehe das Pendant vom Februar 2016 (11,63 EUR) wieder ins Blickfeld rückt. Begünstigt wird eine Aufwärtsreaktion durch verschiedene überverkaufte Indikatoren (z. B. RSI). Um die aktuelle Stabilisierungschance nicht leichtfertig zu verspielen, gilt es die Tiefs bei 8,83/8,75 EUR in Zukunft unbedingt zu verteidigen.

Deutsche Bank (Weekly)
chart

Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters?








HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf

kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de

Quelle

Als Pionier und Innovationstreiber innerhalb der deutschen Zertifikatebranche kann HSBC bei der Emission von Anlagezertifikaten und Hebelprodukten auf mehr als 25 Jahre Erfahrung zurückschauen.

Weitere Nachrichten
HSBC
02.01.2023 07:30
Werbung   Ein turbulentes Börsenjahr 2022 liegt hinter uns. Im Gegensatz zum Gesamtjahr ging es an den Märkten letzte Woche ruhig zu. Wer als US-Staatsbürger seine Verluste aus Aktiengeschäften ...
30.12.2022 10:30
Werbung   Wer waren 2022 die größten Verlierer auf absoluter Ebene bzw. in Bezug auf die Marktkapitalisierung? Absoluter Spitzenreiter ist dabei der Tech-Gigant Apple aus dem Silicon Valley. Da ...
29.12.2022 16:30
Werbung   Die Unterföhringer setzen in Zukunft auf die eigenständige Produktion von Nachrichten und bauen dafür ein entsprechendes Studio und Team auf. Gelöst hat sich ProSiebenSat.1 nun von Wel ...