| Ausbruch auf wackeligen Beinen |
| Anschlusskäufe blieben gestern beim DAX® aus. Vielmehr kam es zu Gewinnmitnahmen im
Umfang von gut 100 Punkten, wobei das Aktienbarometer allerdings innerhalb der Handelsspanne
vom Vortag verblieb („inside day“). Letztlich rückt damit die alte Schlüsselzone aus
dem Tief des ersten Handelstags des Jahres (12.745 Punkte), der 200-Tages-Linie (akt.
bei 12.665 Punkten) und einem Fibonacci-Level (12.662 Punkten) wieder ins Blickfeld.
Um die Gefahr eines Fehlausbruchs gar nicht erst aufkommen zu lassen, gilt es, ein
Rebreak dieser Bastion unbedingt zu verhindern. Als Spielverderber könnten sich dabei
die amerikanischen Standardwerte erweisen. Schließlich steht beim S&P 500® die Kreuzunterstützung
aus zwei unterschiedlichen Trendlinien sowie der Glättungslinie der letzten 200 Tage
bei rund 2.600 Punkten zur Disposition. Fällt diese Bastion, würde auch das US-Aktienbarometer
ernsthaften charttechnischen Schaden nehmen. Der dort auf dieser Basis ausgeprägte
„Hammer“ sorgt für einen Hoffnungsschimmer. Alles in allem hängt das „wohl und wehe“
beim DAX® – wie so oft – von der Entwicklung in den USA ab. |
|
|
DAX® (Daily) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Verschachteltes Kursmuster? |
| Den Kursverlauf der 30-jährigen Rendite USA hatten wir vor einiger Zeit nach der Auflösung
der eingezeichneten "bullishen" Flagge unter dem Aspekt eines möglichen "verschachtelten
Kursmusters" diskutiert (siehe „Daily Trading“ vom 26. Februar). Da die Flagge ein
ausreichendes Kurspotential verspricht, um die nächste positive Weichenstellung folgen
zu lassen, glauben wir unverändert an eine Konstellation, in der ein Rad beginnt in
das andere zu greifen. In diesem Zusammenhang steht der Renditechart aktuell möglicherweise
vor der entscheidenden Weichenstellung. Als solche definieren wir die Hochpunkte der
letzten drei Jahre zwischen 3,22 % und 3,26 %. Ein Sprung über diese Signalzone würde
auch bei der 30-jährigen Rendite eine langfristige Bodenbildung abschließen. Für Rückenwind
sorgt dabei, dass der seit 2011 bestehende Abwärtstrend (akt. bei 3,04 %) inzwischen
nachhaltig gebrochen wurde. Gelingt es den Deckel bei rund 3,25 % zu lüften, dann
ergibt sich aus der langfristigen unteren Umkehr ein kalkulatorisches Anschlusspotential,
um das Hoch von 2013 bei 4 % ins Visier zu nehmen. Um dieses Ziel nicht aus den Augen
zu verlieren, sollten die Renditetiefs der letzten beiden Monate bei 2,97/2,96 % in
Zukunft nicht mehr unterschritten werden. |
|
|
30-jährige Renite USA (Monthly) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Entscheidung steht an |
| In den letzten Monaten hat die Qiagen-Aktie immer wieder mit der 200-Tages-Linie (akt.
bei 27,23 EUR) gerungen. Dabei bremste der gleitende Durchschnitt zwar regelmäßig
Kursavancen aus, aber andererseits stellten die verschiedenen Tiefs bei gut 25 EUR
regelmäßig Unterstützungen dar. Vor diesem Hintergrund steuert der Titel aktuell auf
eine Entscheidungssituation zu. Während ein Unterschreiten der Bastion bei gut 25
EUR das Pendel zugunsten der Bären ausschlagen ließe, markiert die langfristige Glättungslinie
den Auftakt zu einem wichtigen Widerstandsbündel. Dieses speist sich zusätzlich aus
dem Abwärtstrend seit Juni 2017 (akt. bei 27,62 EUR) sowie der oberen Begrenzung der
Tradingrange der letzten Monate bei 28,19/33 EUR. Gelingt der Sprung über diese Hürden,
rückt das Verlaufshoch vom Juni 2017 bei 31,52 EUR wieder auf die Agenda. Dies gilt
umso mehr, als dass ein Ausbruch aus der angeführten Schiebezone ein rechnerisches
Anschlusspotential von rund 3 EUR bereithielte, was ebenfalls zu einem Kursziel im
Bereich von 31,50 EUR führt. Per Saldo steht also gegenwärtig eine mittelfristige
Weichenstellung an. |
|
|
Qiagen (Daily) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |

|


|
HSBC Trinkaus
& Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de |
|
|