| Ausbruch mit Makeln - Teil II |
| Der DAX® zeigte gestern eine ordentliche Schwankungsbreite von gut 170 Punkten. Dennoch
verharrte das Volumen auf den Niveaus der Vortage. Damit bleiben die dünnen Umsätze
eine der Achillesfersen der jüngsten Entwicklung. Die Tatsache, dass die deutschen
Standardwerte ausgehend von ihrem gestrigen Verlaufshoch (12.925 Punkten) fast wieder
150 Punkte preisgeben mussten, sorgt für einen unübersehbaren weiteren Wermutstropfen.
Deshalb sollten Anleger die 200-Tages-Linie (akt. bei 12.740 Punkten) genau im Auge
behalten. Die langfristige Glättung gilt es aus Sicht der Bullen unbedingt zu verteidigen.
Hoffnung macht in diesem Zusammenhang die Kursentwicklung des S&P 500® (siehe unten).
Überhaupt präsentieren sich die amerikanischen Standardwerte sehr robust. Bemerkenswert
ist dabei das neue Rekordhoch bei der Advance-/Decline-Linie für alle an der NYSE
notierten Papiere. Zuvor hatte der älteste Marktbreiteindikator überhaupt ein charttechnisches
Konsolidierungsmuster nach oben aufgelöst. Jenseits des Atlantiks finden Investoren
also auch im zehnten Jahr der Hausse eine gesunde Marktverfassung vor. Letztlich sollte
hiervon auch der DAX® hiervon profitieren. |
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DAX® (Daily) |
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| Konstruktive Konsolidierung |
| Die charttechnische Entwicklung des S&P 500® gestaltet sich weiterhin konstruktiv.
Nach dem mehrfachen Test der 200-Tages-Linie (akt. bei 2.640 Punkten) kam es jüngst
zu einem nahezu idealtypischen Pullback an den ehemaligen Korrekturtrend seit dem
Rekordhoch von Ende Januar (akt. bei 2.674 Punkten). Unter dem Strich hat sich die
langfristige Glättung also als robuste Unterstützung erwiesen und der beschriebene
Rücksetzer untermauert den zuvor gesehenen Trendbruch. Da aktuell zudem die letzten
beiden Verlaufshochs bei 2.742 Punkten mit einem Aufwärtsgap (2.737 zu 2.740 Punkten)
übersprungen wurden, dürften die Bullen inzwischen wieder das Zepter übernommen haben.
Zusätzlichen Rückenwind erhalten die amerikanischen Basiswerte durch das jüngste MACD-Einstiegssignal.
Das nächste Anlaufziel definieren nun die Hochs bei rund 2.800 Punkten, ehe bereits
wieder das bisherige Allzeithoch (2.873 Punkte) in den Fokus rückt. Auf der Unterseite
bietet sich die o. g. Kurslücke als engmaschige Absicherung an. Unter strategischen
Gesichtspunkten sollte der S&P 500® indes nicht mehr in den o. g. alten Abwärtstrend
zurückfallen. |
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S&P 500® (Daily) |
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| Gewinne sichern |
| Der Spurt über die Schlüsselhürden in Form der 200-Tages-Linie (akt. bei 27,46 EUR),
des ehemaligen Korrekturtrends seit Juni vergangenen Jahres sowie der Hochs bei gut
28 EUR hat seine Wirkung auf die Qiagen-Aktie nicht verfehlt (siehe „HSBC Daily Trading“
vom 4. Mai). Mit 31,74 EUR steht inzwischen sogar ein neues Mehrjahreshoch zu Buche,
womit gleichzeitig auch das kalkulatorische Kursziel von 31,50 EUR abgearbeitet wurde.
Da der Trend absolut intakt ist, können Anleger am Ball bleiben. Das Innehalten im
Bereich des Hochs vom Juni 2017 bei 31,52 EUR möchten wir allerdings dennoch nutzen,
um ein besonderes Augenmerk auf das Money Management zu legen. Die Notwendigkeit sich
mit den Stopps zu beschäftigen, unterstreicht auch der RSI, der deutlich im überkauften
Terrain notiert. Während tradingorientierte Anleger das jüngste Wochentief (30,78
EUR) als Absicherung heranziehen können, sollten strategische Investoren Engagements
mit einem Stopp auf Basis der Hochs bei 30,07/30,01 EUR etwas mehr Luft zum Atmen
lassen. Auf der Oberseite definiert indes das 138,2%-Fibonacci-Retracement der Atempause
von Juni 2017 bis April 2018 (33,93 EUR) das nächste Anlaufziel. |
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Qiagen (Daily) |
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