28.08.2018 08:15
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DAX® - Ausbruch zum Wochenauftakt

HSBC Daily Trading

Ausbruch zum Wochenauftakt

Die neuen Kurshochs bei den amerikanischen Aktienindizes hatten es bereits angedeutet: Zum Wochenauftakt gelang dem DAX® der Spurt über die letzten Verlaufshochs bei 12.433/39/44 Punkten. Aktuell bleibt den deutschen Standardwerten dieser Kurstreiber erhalten, denn der S&P 500® riss gestern ein weiteres Aufwärtsgap (2.876 zu 2.885 Punkte), während der Nasdaq Comp. erstmals in seiner Geschichte über der Marke von 8.000 Punkten aus dem Handel ging. Dank des freundlichen Wochenauftakts liegt hierzulande auf Stundenbasis inzwischen tatsächlich eine abgeschlossene inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation vor. Rein rechnerisch ergibt sich hieraus ein Anschlusspotential von gut 300 Punkten. Damit dürfte die Widerstandszone aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 12.539 Punkten) und dem Tief vom 31. Mai (12.548 Punkte) nur einen Zwischenhalt markieren. Perspektivisch rückt sogar wieder die langfristige Glättung der letzten 200 Tage (akt. bei 12.698 Punkten) auf die Agenda. Oberhalb dieser Demarkationslinie würden sich auch die mittelfristige Perspektive der deutschen „blue chips“ deutlich aufhellen.


DAX® (Daily)



Neues Mehrjahreshoch

Die amerikanischen Technologiewerte streben weiter von einem Hoch zum nächsten. Hierzulande profitiert der TecDAX® von diesem Katalysator. So notieren die deutschen Technologietitel mit 3.029 Punkten erstmals seit dem Jahr 2000 wieder über der Marke von 3.000 Punkten. Der beschriebene Ausbruch auf der Oberseite wird durch die Trendfolger MACD und Aroon getragen, die jeweils „long“ positioniert sind. Aufgrund des neuen Mehrjahreshochs sind die nächsten Widerstände nicht einfach zu identifizieren. Um eine nennenswerte Barriere zu identifizieren, müssen Investoren schon bis zum Tief vom September 1999 (3.281 Punkte) zurückblicken. Auf Tagesbasis liegt darüber hinaus ein aufsteigendes Dreieck vor, deren rechnerisches Anschlusspotential sehr gut mit dem zuvor angeführten Anlaufziel harmoniert. Unter dem Strich können Anleger beim TecDAX® deshalb nach dem Motto „the trend is your friend“ verfahren. Die oberste Maxime der technischen Analyse müsste erst hinterfragt werden, wenn der TecDAX® die Haltezone aus einer Trendlinie seit Anfang 2010 und der 38-Wochen-Linie (akt. bei 2.807/2.710 Punkten) unterschreiten würde.


TecDAX® (Weekly)



Intakter Trend - dennoch Gewinnabsicherung

Die Technische Analyse macht sich Trends zu Nutze, d. h. Anleger sollen in die Lage versetzt werden möglichst lange von etablierten Trends zu profitieren. Schließlich tragen diese regelmäßig sehr viel weiter als sich das Investoren zunächst vorstellen können. In diese Kategorie fällt sicherlich die Sixt-Aktie. Aktuell gelang dem Papier mit 119,70 EUR ein neues Allzeithoch. Gleichzeitig wurde damit das Luftholen der letzten Monate seit Mai beendet. Unter dem Strich entsteht also ein prozyklisches Investmentkaufsignal – wieder einmal. Im „uncharted territory“ jenseits des alten Rekordstandes vom Mai (116,40 EUR) ergeben sich aus zwei Fibonacci-Projektionen der Verschnaufpause von Mai/Juni die nächsten Anlaufziele bei 124,80 EUR bzw. 130 EUR. Aber auch unter Risikogesichtspunkten für bereits investierte Anleger liefert der aktuelle Chartverlauf eine wichtige Orientierungshilfe. Im Frühjahr 2018 gelang der Aktie der Ausbruch aus dem Aufwärtstrendkanal der letzten acht Jahre (obere Begrenzung akt. bei 94,10 EUR). Zusammen mit den Tiefs der letzten beiden Monate (94,60/94,40 EUR) sowie der 38-Wochen-Linie (akt. bei 94,67 EUR) entsteht hier ein wichtiges Haltebündel, welches als strategische Absicherung prädestiniert ist.


Sixt (Monthly)



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Quelle

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