19.07.2017 09:00
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DAX® - Bären setzen zum Angriff an

Bären setzen zum Angriff an
Die schwächere Markttendenz vom Montag hat sich gestern in dynamisierter Form fortgesetzt und den DAX® bis in den Bereich des ehemaligen Allzeithochs vom April 2015 (12.391 Punkte) geführt. In diesem Zusammenhang wurde auch die jüngste Aufwärtskurslücke vom 8. Juli geschlossen. Immerhin konnte das Hoch aus dem vorvergangenen Jahr auf Schlusskursbasis aber verteidigt werden. Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass es nicht noch zu weiteren Kursverlusten und zu einem Unterschreiten des jüngsten Verlaufstiefs vom Beginn des Monats (12.316 Punkte) kommt. In einem solchen Szenario stellt erst die untere Gapkante (12.091 Punkte) der im April verzeichneten Kurslücke wieder eine tragfähige Unterstützung dar, bevor bereits die runde Marke von 12.000 Punkten ins Visier rückt. Bei den technischen Indikatoren überwiegen im Tagesbereich zwar noch die positiven Vorzeichen, auf Wochenbasis notieren Stochastik und MACD aber klar unter ihren jeweiligen Triggerlinien. Die Aktienbullen hoffen dennoch darauf, dass die angeführte Haltezone letztlich verteidigt wird, um im Anschluss wieder in Richtung der 38-Tages-Linie (akt. 12.630 Punkte) vorstoßen zu können. Erst oberhalb dieser Glättungslinie kann indes vorsichtig Entwarnung gegeben werden.

DAX® (Daily)
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Doppelte Steilvorlage
Verschachtelte Kursmuster besitzen im Rahmen der Technischen Analyse eine ganz besondere Bedeutung. Ein solches Muster liegt derzeit beim Hang Seng China Enterprises vor, denn die zu Jahresbeginn nach oben aufgelöste Korrekturflagge ist gleichzeitig Teil einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation (siehe Chart). Vereinfacht ausgedrückt, besitzt das Aktienbarometer derzeit doppelten Rückenwind. Komplettiert wird das konstruktive charttechnische Bild durch den jüngsten Pullback an die Nackenlinie des unteren Umkehrmusters sowie die Rückeroberung der 200-Wochen-Linie (akt. bei 10.377 Punkten). Darüber hinaus arbeiten die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon im Wochenbereich an neuen Einstiegssignalen und sind auf Monatsbasis eindeutig „long“ positioniert. Rein rechnerisch lässt sich aus der Höhe der beschriebenen Schulter-Kopf-Schulter-Formation ein langfristiges kalkulatorisches Kursziel im Bereich von knapp 13.000 Punkten ableiten. Um die aktuell günstige Ausgangslage nicht zu gefährden, sollte der Hang Seng China Enterprises dagegen in Zukunft nicht mehr unter das jüngste „swing low“ von Anfang Mai bei 9.882 Punkten zurückfallen.

Hang Seng China Enterprises (Weekly)
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Jetzt ist die Gelegenheit
Mit reichlich Schwung ist der Euro in die neue Woche gestartet und hat damit die zuletzt bereits positive Tendenz zum US-Dollar wieder aufgenommen. Zuvor hatte die Einheitswährung im Anschluss an das Ausschöpfen des rechnerischen Kursziels aus einer abgeschlossenen inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation (siehe Chart) bei Niveaus von rund 1,14 USD eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Mit dem jüngsten Kursimpuls und dem Sprung über verschiedene horizontale Hürden bei knapp 1,15 USD verschafft sich der Euro aber gerade wieder Luft nach oben und hat freie Bahn bis zur Widerstandszone aus dem Hoch vom Mai 2016 (1,1614 USD) und der ehemaligen Aufwärtstrendlinie seit Ende 2015 (akt. bei 1,1616 USD). Gelingt es auch noch diese Marken aus dem Weg zu räumen, bestehen realistische Chancen auf ein zeitnahes Wiedersehen mit dem Hoch vom August 2015 (1,1711 USD) und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 1,1805 USD). Danach wartet bereits die psychologisch wichtige Marke von 1,20 USD. Die technischen Indikatoren zeigen sich konstruktiv, auch wenn der Stochastik sowohl auf Tages- als auch auf Wochenbasis bereits im überkauften Bereich notiert. Per Saldo trauen wir dem Euro zu, gegenüber dem Greenback weitere Kursgewinne zu verbuchen.

EUR/USD (Daily)
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Quelle

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