| Bären setzen zum Angriff an |
| Die schwächere Markttendenz vom Montag hat sich gestern in dynamisierter Form fortgesetzt
und den DAX® bis in den Bereich des ehemaligen Allzeithochs vom April 2015 (12.391
Punkte) geführt. In diesem Zusammenhang wurde auch die jüngste Aufwärtskurslücke vom
8. Juli geschlossen. Immerhin konnte das Hoch aus dem vorvergangenen Jahr auf Schlusskursbasis
aber verteidigt werden. Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass es nicht
noch zu weiteren Kursverlusten und zu einem Unterschreiten des jüngsten Verlaufstiefs
vom Beginn des Monats (12.316 Punkte) kommt. In einem solchen Szenario stellt erst
die untere Gapkante (12.091 Punkte) der im April verzeichneten Kurslücke wieder eine
tragfähige Unterstützung dar, bevor bereits die runde Marke von 12.000 Punkten ins
Visier rückt. Bei den technischen Indikatoren überwiegen im Tagesbereich zwar noch
die positiven Vorzeichen, auf Wochenbasis notieren Stochastik und MACD aber klar unter
ihren jeweiligen Triggerlinien. Die Aktienbullen hoffen dennoch darauf, dass die angeführte
Haltezone letztlich verteidigt wird, um im Anschluss wieder in Richtung der 38-Tages-Linie
(akt. 12.630 Punkte) vorstoßen zu können. Erst oberhalb dieser Glättungslinie kann
indes vorsichtig Entwarnung gegeben werden. |
|
|
DAX® (Daily) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Doppelte Steilvorlage |
| Verschachtelte Kursmuster besitzen im Rahmen der Technischen Analyse eine ganz besondere
Bedeutung. Ein solches Muster liegt derzeit beim Hang Seng China Enterprises vor,
denn die zu Jahresbeginn nach oben aufgelöste Korrekturflagge ist gleichzeitig Teil
einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation (siehe Chart). Vereinfacht ausgedrückt,
besitzt das Aktienbarometer derzeit doppelten Rückenwind. Komplettiert wird das konstruktive
charttechnische Bild durch den jüngsten Pullback an die Nackenlinie des unteren Umkehrmusters
sowie die Rückeroberung der 200-Wochen-Linie (akt. bei 10.377 Punkten). Darüber hinaus
arbeiten die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon im Wochenbereich an neuen Einstiegssignalen
und sind auf Monatsbasis eindeutig „long“ positioniert. Rein rechnerisch lässt sich
aus der Höhe der beschriebenen Schulter-Kopf-Schulter-Formation ein langfristiges
kalkulatorisches Kursziel im Bereich von knapp 13.000 Punkten ableiten. Um die aktuell
günstige Ausgangslage nicht zu gefährden, sollte der Hang Seng China Enterprises dagegen
in Zukunft nicht mehr unter das jüngste „swing low“ von Anfang Mai bei 9.882 Punkten
zurückfallen. |
|
|
Hang Seng China Enterprises (Weekly) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Jetzt ist die Gelegenheit |
| Mit reichlich Schwung ist der Euro in die neue Woche gestartet und hat damit die zuletzt
bereits positive Tendenz zum US-Dollar wieder aufgenommen. Zuvor hatte die Einheitswährung
im Anschluss an das Ausschöpfen des rechnerischen Kursziels aus einer abgeschlossenen
inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation (siehe Chart) bei Niveaus von rund 1,14
USD eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Mit dem jüngsten Kursimpuls und dem Sprung
über verschiedene horizontale Hürden bei knapp 1,15 USD verschafft sich der Euro aber
gerade wieder Luft nach oben und hat freie Bahn bis zur Widerstandszone aus dem Hoch
vom Mai 2016 (1,1614 USD) und der ehemaligen Aufwärtstrendlinie seit Ende 2015 (akt.
bei 1,1616 USD). Gelingt es auch noch diese Marken aus dem Weg zu räumen, bestehen
realistische Chancen auf ein zeitnahes Wiedersehen mit dem Hoch vom August 2015 (1,1711
USD) und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 1,1805 USD). Danach wartet bereits die psychologisch
wichtige Marke von 1,20 USD. Die technischen Indikatoren zeigen sich konstruktiv,
auch wenn der Stochastik sowohl auf Tages- als auch auf Wochenbasis bereits im überkauften
Bereich notiert. Per Saldo trauen wir dem Euro zu, gegenüber dem Greenback weitere
Kursgewinne zu verbuchen. |
|
|
EUR/USD (Daily) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |

|


|
HSBC Trinkaus
& Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de |