| „bearish engulfing“ als Startschuss? |
| Der gestrige Handelstag hatte es in sich! Während der DAX® zunächst ein neues Allzeithoch
(13.526 Punkte) realisieren konnte, drückte die im Anschluss aufkommende Gewinnmitnahmebereitschaft
die deutschen Standardwerte bis auf deutlich unter 13.400 Punkte. Aufgrund dieser
Entwicklung ergibt sich im Tageschart ein „bearish engulfing“, welches die Körper
der drei vorangegangenen Kerzen umschließt. Da der DAX® praktisch auf Tageshoch in
den Handel startete und nahezu auf -tief den Tag beendete, entsteht das negative Candlestickmuster
zudem in seiner „reinsten“ Form. Damit ist das Aktienbarometer auch unter das obere
Bollinger Band (akt. bei 13.528 Punkten) zurückgefallen. In der Summe liegen eine
ganze Reihe von Signalen vor, welche zumindest kurzfristig eine Verschnaufpause der
deutschen „blue chips“ nahelegen. In die gleiche Kerbe schlägt der RSI, der nach historisch
heißgelaufenen Niveaus der gestrigen Abgabebereitschaft Tribut zollen muss. Vor diesem
Hintergrund betonen wir kurzfristig das jüngste Aufwärtsgap (13.341 zu 13.255 Punkten)
als nächsten Rückzugsbereich. Darunter definiert eine weitere Kurslücke bei 13.187/145
Punkten die nächste Haltezone. |
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DAX® (Daily) |
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| 115 JPY als wichtige Demarkationslinie |
| Seit Anfang September hat der US-Dollar im Vergleich zum japanischen Yen deutlich
zulegen können. Unter dem Strich hat die seit dem Frühjahr bestehende Schiebezone
zwischen rund 108 JPY und knapp 115 JPY zwar weiterhin Bestand, aber der Kursverlauf
zeigt deutlich eine Auffächerung mit immer flacher verlaufenden USD-Abwärtstrends
(siehe Chart). Der Bruch der dritten Auffächerungslinie bringt oftmals die endgültige
Wende zum Besseren. Für Nachdruck würde an dieser Stelle ein Sprung über die letzten
Verlaufshochs zwischen 114,36 JPY und 114,72 JPY sorgen. Schließlich würde ein erfolgreicher
Ausbruch die eingangs angeführte Tradingrange nach oben auflösen. Im Erfolgsfall winkt
ein Anlauf auf die Hochpunkte vom Januar 2017 und Dezember 2016 bei 118,60/66 JPY.
Rückenwind erhält der Greenback aktuell von Seiten des trendfolgenden MACD, der auf
Monatsbasis gerade ein frisches Einstiegssignal geliefert hat. Auf der Unterseite
besteht dagegen eine massive Kumulationsunterstützung in Form der letzten Auffächerungslinie,
der 200-Tages-Linie (akt. bei 111,98 JPY bzw. 111,73 JPY) sowie dem Tief von Mitte
Oktober bei 111,64 JPY. |
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USD/JPY (Daily) |
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| Drohendes Doppeltopp als Belastungsfaktor |
| Die Rally bei der Tesla-Aktie ist zuletzt ins Stocken geraten. Mit Blick auf den aktuellen
Kursverlauf ist diese Aussage möglicherweise sogar zu schwach ausgedrückt. Schließlich
definieren die jüngsten beiden Verlaufshochs bei 387/390 USD ein potenzielles Doppeltopp
(siehe Chart). In diesem Zusammenhang kommt nun den Hochs von 2014 und 2015 bei 291
USD bzw. 287 USD eine Schlüsselrolle zu. Um eine obere Umkehr doch noch abwenden zu
können, dürfen die beiden zuletzt genannten Haltemarken keinesfalls unterschritten
werden. Andernfalls müssen Anleger mittelfristig kleinere Brötchen backen und das
Papier aktiviert ein Abschlagspotenzial bis in den Bereich von rund 220 USD. Vorher
besteht in Form der 200-Wochen-Linie (akt. bei 242 USD) bereits eine solide Unterstützung.
Für die Bullen geht es indes vor allem um eine schnelle Rückeroberung der Marke von
320 USD. Auf diesem Niveau bildet das jüngste Abwärtsgap im Tagesbereich (309 USD
zu 320 USD) im Zusammenspiel mit der Glättungslinie der letzten 200 Tage (akt. bei
320 USD) ein massives Widerstandsbündel. Ein Sprung über das zuletzt genannte Level
würde die beschriebene Doppeltopp-Gefahr bannen. |
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Tesla (Weekly) |
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