| Bestätigt die 12.900er-Unterstützung |
| Zuletzt hatten wir an dieser Stelle die Bedeutung der horizontalen Unterstützungen
bei gut 12.900 Punkten für den DAX® hervorgehoben, wobei die Kombination aus dem jüngsten
Verlaufstief bei 12.848 Punkten und der Kurslücke von Anfang Oktober (untere Gapkante
bei 12.829 Punkten) als allerletzte Rückzugslinie dient. Mit dem gestrigen Tagestief
(12.921 Punkten) und der anschließenden Erholung lieferten die deutschen Standardwerte
einen erneuten Beweis für die Relevanz der zuerst genannten Haltezone. Erst ein Abgleiten
unter diese Bastion würde dem Aktienbarometer einen echten Nackenschlag versetzen.
Auf der Oberseite stechen indes die jüngsten beiden Hochpunkte bei 13.192/209 Punkten
hervor. Ein Anstieg über diese Hürden würde nicht nur das jüngste „bearish engulfing“
negieren, sondern dank der Rückeroberung der 200-Stunden-Linie (akt. bei 13.181 Punkten)
die charttechnische Ausgangslage wieder nachhaltig verbessern. Bedingt durch den Feiertag
in den USA („Thanksgiving“) sind heute morgen keine großen Impulse zu erwarten und
der DAX® dürfte relativ unverändert in den Handelstag starten. |
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DAX® (Daily) |
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| Widerstandsbündel aus dem Lehrbuch |
| Den Sprung über die wichtige Widerstandszone aus diversen alten Hochpunkten und dem
seit 2015 bestehenden Korrekturtrend bei rund 52 USD hat der Ölpreis in die erwarteten
Kursgewinne ummünzen können. Das damit aufgelöste Dreieck bzw. die schon oft diskutierte
inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation (siehe Chart) wirkten dabei als Katalysatoren.
Allerdings hat das „schwarze Gold“ nun das nächste Barrierenbündel unmittelbar vor
der Brust. Gemeint ist die Kumulationszone aus der 200-Wochen-Linie, der Parallelen
zum Aufwärtstrend seit 2016 (akt. bei 58,38/58,74 USD) sowie den verschiedenen Hoch-
und Tiefpunkten bei rund 60 USD. Aufgrund der Bedeutung der angeführten Widerstände
sollten technisch motivierte Anleger Neuengagements zurückstellen bis der Ölpreis
die genannten Hürden übersprungen hat. Lohn der Mühen wäre zunächst ein Anlauf auf
das Tief vom Mai 2010 bei 64,24 USD. Langfristig lässt sich aus der Höhe der unteren
Umkehr sogar ein Test der Tiefs der Jahre 2011 und 2012 bei 74,95/77,28 USD rechtfertigen.
Auf der Unterseite ziehen wir den Stopp für bestehende Engagements auf das Niveau
des ehemaligen Jahreshoch vom Januar (55,24 USD) nach. |
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Ölpreis - WTI (Weekly) |
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| Ausbruchsversuch gescheitert |
| Fast ein Jahr lang hat sich die Société Générale-Aktie mit den entscheidenden charttechnischen
Hürden im Bereich von gut 50 EUR auseinandergesetzt. Zur Erinnerung: Auf diesem Level
wurden jeweils die letzten Verlaufshochs ausgeprägt und gleichzeitig verläuft hier
die Nackenlinie einer potentiellen unteren Umkehr (siehe Chart). Die jüngste Kursschwäche,
welche auch ein Unterschreiten des Junitiefs (45,52 EUR) mit sich brachte, setzt die
Bullen nun unter Druck. Letztlich müssen Anleger die Hoffnungen auf eine langfristige
Bodenbildung zunächst einmal begraben. Der Blick geht nun in Richtung der Haltezone
aus der 38-Monats-Linie (akt. bei 40,91 EUR) und dem bisherigen Jahrestief bei 40,66
EUR. Kann auch diese Bastion den jüngsten Kursverlusten keinen Einhalt gebieten, würde
sich das Chartbild des Banktitels weiter verschlechtern. Das Hoch vom Mai 2016 (37,60
EUR) fungiert dann als nächste Unterstützung. Um den Bock indes doch noch umzustoßen,
bedarf es des skizzierten Befreiungsschlags in Form eines Sprungs über die eingangs
angeführte Schlüsselzone. |
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Société Générale (Monthly) |
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