| Bollinger Bänder lassen hoffen |
| Gestern hat der deutsche Leitindex die positive Stimmung vom Wochenauftakt nur bedingt
nutzen können und sich zum Ende des Handelstages lediglich mit einem minimalen Plus
verabschiedet. Dabei konnten die Bullen die vorübergehend erklommene Marke von 12.200
Punkten nicht halten. Allerdings liegt der DAX® weiterhin im Dunstkreis der 20-Tages-Linie
(akt. 12.218 Punkte) welche im Rahmen der Bollinger Bänder eine bedeutende Rolle spielt.
Bei deren Überschreiten wird das obere Band (akt. bei 12.439 Punkten) zum Kursziel.
Der Sprung könnte somit den entscheidenden Rückenwind liefern, um die weiter bestehenden
Widerstände in Form des jüngsten Verlaufshochs (12.336 Punkte), des Abwärtstrends
seit Juni (akt. bei 12.338 Punkten) und der 38-Tages-Linie (akt. bei 12.365 Punkten)
zu überwinden. Erfreulich sind die frischen Einstiegssignale bei Stochastik und MACD.
Im Börsenorchester singen aber nicht alle Sopran, das Momentum und die Relative Stärke
nach Levy haben einen Bariton läuten lassen und mahnen so zur Vorsicht. Um für eine
weiterhin bullishe Stimmlage zu sorgen, sollte die obere Kante (12.097 Punkte) der
jüngsten Aufwärtskurslücke nicht mehr geschlossen werden. Ansonsten droht ein Wiedersehen
mit der 200-Tages-Linie (akt. bei 11.928 Punkten). |
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DAX® (Daily) |
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| Raus aus der Krise |
| Die Salzgitter-Aktie befindet sich derzeit an einer charttechnisch ganz entscheidenden
Schwelle! Doch der Reihe nach: Zunächst einmal ist der Stahltitel seit einem Jahrzehnt
in einem breiten Abwärtstrendkanal gefangen (siehe Chart). Doch das Papier arbeitete
in den letzten Jahren an einer unteren Umkehr. Für ein bemerkenswertes Signal halten
wir in diesem Zusammenhang den Bruch des seit Anfang 2010 bestehenden Baissetrends
(akt. bei 31,16 EUR). Was aus charttechnischer Sicht allerdings noch fehlt, ist ein
nachhaltiger Sprung über die horizontale Widerstandszone aus diversen Hoch- und Tiefpunkten
zwischen 36,42 EUR und 38,46 EUR. Im Sinne unserer Argumentation würde diese Weichenstellung
die diskutierte Bodenbildung abschließen und damit für den endgültigen Befreiungsschlag
sorgen. Im Erfolgsfall rückt der langfristige Abwärtstrend (akt. bei 47,79 EUR) ins
Blickfeld, der gut mit dem Hoch vom Februar 2012 (48,95 EUR) harmoniert. Rückenwind
kommt aktuell von einer Vielzahl quantitativer Indikatoren (z. B. MACD, Relative Stärke
nach Levy), die derzeit eindeutig „bullish“ zu interpretieren sind. Als letztes Argument
möchten wir den Halbjahreschart der Aktie hervorheben. Per Ende 2016 wurde in der
hohen Zeitebene ein sogenannter „morning star“ und damit ein klassisches Trendwendesignal
ausgeprägt. |
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Salzgitter (Monthly) |
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