DAX® - Börsentief im Hochsommer?
Börsentief im Hochsommer?
Beim DAX® ist Zurückhaltung gefragt, zumindest für die Bullen. Für die eher pessimistische Sicht der Lage gibt es mehrere Gründe. Einmal das Chartbild selbst, wo es am Freitag nach dem Sturz der ersten beiden Augusttage zwar zu einer Gegenbewegung kam. Das negativ zu interpretierende „island reversal“ ist allerdings ebenso wenig zu unterschätzen wie das neuerliche Abgleiten unter die Gleitenden Durchschnitte der letzten 55 und 200 Börsentage. Zudem befinden wir uns am Beginn der langfristig gesehen schwächsten DAX-Phase des Jahres. Sie hält bis Ende September an und sorgt durchschnittlich (1974-2017) für Abschläge von etwa fünf Prozent. Damit stünde der langjährige, vom 2009er-Tief ausgehende Basis-Aufwärtstrend auf dem Spiel, welcher inzwischen leicht über der 11.900er-Marke verläuft. Auch das beim MACD auf Tagesbasis unmittelbar bevorstehende Verkaufssignal könnte die Bullen in die Defensive treiben. Es ist das erste dieser Art seit dem 24. Mai. Damals blieben die Verwerfungen mit anschließenden Verlusten von 2,4 Prozent aber überschaubar. Zumindest ein Test des vom 2018er-Tief ausgehenden, aktuell bei knapp 12.300 Punkten verlaufenden Aufwärtstrends käme wenig überraschend.
DAX® (Daily)

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Beim DAX® ist Zurückhaltung gefragt, zumindest für die Bullen. Für die eher pessimistische Sicht der Lage gibt es mehrere Gründe. Einmal das Chartbild selbst, wo es am Freitag nach dem Sturz der ersten beiden Augusttage zwar zu einer Gegenbewegung kam. Das negativ zu interpretierende „island reversal“ ist allerdings ebenso wenig zu unterschätzen wie das neuerliche Abgleiten unter die Gleitenden Durchschnitte der letzten 55 und 200 Börsentage. Zudem befinden wir uns am Beginn der langfristig gesehen schwächsten DAX-Phase des Jahres. Sie hält bis Ende September an und sorgt durchschnittlich (1974-2017) für Abschläge von etwa fünf Prozent. Damit stünde der langjährige, vom 2009er-Tief ausgehende Basis-Aufwärtstrend auf dem Spiel, welcher inzwischen leicht über der 11.900er-Marke verläuft. Auch das beim MACD auf Tagesbasis unmittelbar bevorstehende Verkaufssignal könnte die Bullen in die Defensive treiben. Es ist das erste dieser Art seit dem 24. Mai. Damals blieben die Verwerfungen mit anschließenden Verlusten von 2,4 Prozent aber überschaubar. Zumindest ein Test des vom 2018er-Tief ausgehenden, aktuell bei knapp 12.300 Punkten verlaufenden Aufwärtstrends käme wenig überraschend.
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