| Bullen melden sich zurück |
| Aus dem gestern beschriebenen abgekühlten Sentiment haben die Bullen adhoc Kapital
schlagen können. Unter dem Strich hat sich beim DAX® die Haltezone bei rund 11.800
Punkten damit als Sprungbrett erwiesen. Der gestrige Handelstag brachte darüber hinaus
weitere wichtige Weichenstellungen. So hat das zu Handelsbeginn gerissene Aufwärtsgap
(12.011 zu 12.136 Punkten) auch auf Schlusskursbasis Bestand. Gleichzeitig sprang
das Aktienbarometer über das Hoch der Vorwoche (12.151 Punkte) bzw. vollzog die Rückkehr
in den Aufwärtstrend seit Februar 2016 (akt. bei 12.141 Punkten). Unter dem Strich
mehren sich deshalb die Anzeichen dafür, dass die deutschen „blue chips“ die Kurve
bekommen haben. Rückenwind kommt dabei von Seiten des RSI und des MACD. Nach der Ausprägung
positiver Divergenzen quittiert der Trendfolger die jüngsten Kursavancen mittlerweile
mit einem neuen Einstiegssignal. Die Hochs von Mitte März (12.460 Punkte) und Ende
Februar (12.601 Punkte) definieren dabei die ersten Erholungsziele. Danach stellt
die 200-Tages-Linie (akt. bei 12.671 Punkten) die nächste massive Barriere dar. An
der günstigen Ausgangslage ändert (zunächst) auch die schwächer zu erwartende Eröffnung
nichts. |
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DAX® (Daily) |
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| Doppelbodenszenario gewinnt an Konturen |
| Nach dem Tief von Anfang Februar (2.533 Punkte) hat der S&P 500® Anfang der Woche
mit 2.554 Punkten möglicherweise das zweite Standbein eines Doppelbodens ausgeprägt
(siehe Chart). Als Sprungbrett könnte sich dabei zusätzlich die Kombination aus dem
Aufwärtstrend seit Februar 2016 (auf Monatsbasis akt. bei 2.600 Punkten) sowie der
200-Tages-Linie (akt. bei 2.593 Punkten) erweisen. Neben dem gestern beschriebenen
und deutlich abgekühlten Sentiment machen dabei aktuell das jüngste „bullish engulfing“
sowie der RSI Mut, der die Interpretation eines potentiellen Doppelbodens unterstreicht.
In der Summe gewinnt u. E. ein erneuter Aufwärtsimpuls an Konturen. Die Glättungslinie
der letzten 38 Tage (akt. bei 2.697 Punkten), welche perfekt mit dem Abwärtsgap vom
23. März (2.696 zu 2.710 Punkten) harmoniert, definiert dabei ein erstes Anlaufziel.
Danach rücken bereits wieder die Hochs bei rund 2.800 Punkten in den Fokus. Mit dem
200-Perioden-Durchschnitt bzw. dem jüngsten Verlaufstief (2.554 Punkte) stehen gleichermaßen
engmaschige wie technisch sinnvolle Stopp-Marken zur Verfügung, die im Umkehrschluss
ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis gewährleisten. |
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S&P 500® (Daily) |
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| 1.000er-Marke als Sprungbrett? |
| Seit dem Allzeithoch (1.198 USD) von Ende Januar befindet sich die Alphabet-Aktie
im Konsolidierungsmodus. Der Technologietitel bildete dabei (bisher) einen idealtypischen
Pullback an die alten Ausbruchsmarken bei rund 1.000 USD aus. Durch die charttechnische
Brille betrachtet, hat es dieses Level in sich. Schließlich befindet sich hier neben
verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten auch ein Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen
Retracements (997 USD bzw. 982 USD; siehe Chart). Auf dieser Basis hat das Papier
in der letzten Woche einen klassischen „Hammer“ ausgeprägt – ein Umkehrmuster aus
der Candlestickanalyse. In der laufenden Woche verblieb die Handelsspanne zudem innerhalb
des Pendants der Vorwoche, so dass (bisher) ein Innenstab entsteht. Beide Phänomene
werten wir als Indiz, dass der Markt die o. g. Bastion tatsächlich als Unterstützung
wahrnimmt. Deshalb favorisieren wir aktuell eine technische Aufwärtsreaktion. Die
unten stehenden Capped Bonus-Zertifikate berücksichtigen als weitere Auffangbereiche
zudem die untere Begrenzung der alten Schiebezone von Mai bis Oktober 2017 bei rund
915 USD sowie die 200-Wochen-Linie (akt. bei 767 USD). |
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Alphabet Class C (Weekly) |
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| Das Tief gesehen? |
| Das neue Allzeithoch vom Mai 2017 (115,20 EUR) erwies sich letztlich als „false break“
auf der Oberseite. Seither befindet sich die Merck-Aktie im Korrekturmodus. Das „reversal“
der Osterwoche bestätigt das Papier in dieser Woche nun aber mit einer dynamischen
weißen Kerze. Unter dem Strich steigen damit die Chancen dafür, dass das Vorwochentief
(74,54 EUR) ein wichtiges zyklisches Tief markiert. Diese Einschätzung wird durch
die aktuelle Indikatorenkonstellation untermauert. So hat beispielsweise der RSI jüngst
das erste Einstiegssignal seit dem Jahr 2008 generiert, während der MACD aktuell auf
sehr niedrigem Niveau notiert. Der Blick auf die Historie, welche immerhin bis in
die 1990er-Jahre zurückreicht, verrät sogar, dass der Trendfolger in der Vergangenheit
niemals noch tiefere Levels erreichte. Als erstes Erholungsziel bietet sich die Kombination
aus der 200-Wochen-Linie (akt. bei 89,03 EUR) sowie den verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten
bei rund 90 EUR an. Auf der Unterseite definiert indes das o. g. Vorwochentief eine
erste Unterstützung. Danach markiert das Jahrestief von 2016 (70,68 EUR) den nächsten
Rückzugsbereich. |
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Merck KGaA (Weekly) |
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