| „bullish engulfing“ bestätigt Flaggenausbruch |
| Nach einem Schließen der Kurslücke vom Vortag und der anschließenden Erholung war
der DAX® am Freitagnachmittag bei 12.300 Punkten nahezu „festzementiert“. Diese Bewegungsarmut
führt uns zum Wochenchart der deutschen Standardwerte. Auf das „Hammer“-Umkehrmuster
aus der Vorwoche folgt hier ein klassisches „bullish engulfing“. Interessant ist dabei,
dass dieses konstruktive Candlestickmuster nicht nur den Körper der Vorperiodenkerze,
sondern die Pendants der letzten drei Wochen ummantelt. Unter dem Strich sorgt dieses
Phänomen für ein zusätzliches Ausrufezeichen hinter den Bruch des seit Juni bestehenden
Korrekturtrends (akt. bei 12.085 Punkten). Dank dieser Weichenstellung kann die Atempause
der letzten zwei Monate als Konsolidierungsflagge interpretiert werden. Für das „i-Tüpfelchen“
im Sinne der Aktienbullen würde nun insbesondere ein Sprung über die jüngsten Verlaufshochs
bei gut 12.300 Punkten sorgen. Schließlich wäre dann eine kleine Bodenbildung mit
einem Anschlusspotenzial von 400 Punkten vervollständigt. Um den Ausbruch nicht zu
gefährden, sollte der DAX® die 200-Tages-Linie (akt. bei 12.069 Punkten) in Zukunft
nicht mehr unterschreiten. |
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DAX® (Weekly) |
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| Rekordhoch im Visier |
| Die Verknüpfung des „HSBC Trendkompass“ mit der konkreten Chartsituation halten wir
für eine besonders interessante Vorgehensweise. Ein hervorragendes Beispiel für diese
Analysemethodik stellt aktuell die Wacker Neuson-Aktie dar. Zum idealtypischen Aufwärtstrend
– gemessen an den Kriterien der Relativen Stärke und des Momentums – gesellt sich
derzeit der Sprung auf ein neues Mehrjahreshoch (25,82 EUR). Damit hat das Papier
auch die Barrieren in Form der Hochs vom Mai 2017 und April 2015 bei 24,10/24,93 EUR
hinter sich gelassen, was nochmals für ein prozyklisches Kaufsignal sorgt. Begleitet
wird der beschriebene Ausbruch von einem MACD, der in allen von uns betrachteten Zeitebenen
(Tag, Woche, Monat) aktuell „long“ positioniert ist. Per Saldo dürfte die Wacker Neuson-Aktie
deshalb Kurs auf ihr Allzeithoch aus dem Jahr 2007 (29,76 EUR) nehmen. Um sich vor
einem Fehlausbruch zu schützen, können Anleger den Stopp für Neuengagements im Bereich
des o. g. Hoch vom Mai 2017 platzieren. Eine solche Absicherung gewährleistet im Umkehrschluss
ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. |
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Wacker Neuson (Weekly) |
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| Ein neues Allzeithoch … |
| … sorgt für eines der besten Signale der Technischen Analyse überhaupt! Doch der Reihe
nach: Seit Juli vergangenen Jahres befindet sich die Hella-Aktie in einem stabilen
Aufwärtstrend. Im Verlauf dieses Trends gelang dem Titel in der zurückliegenden Woche
ein neues Rekordhoch (49,86 EUR). Damit wurde gleichzeitig auch die Konsolidierung
seit Mai zu den Akten gelegt, so dass in der Summe ein „doppeltes“ prozyklisches Kaufsignal
entsteht. Zusätzlichen Rückenwind erfährt die Aktie seitens der quantitativen Indikatoren.
Hervorheben möchten wir neben dem neuen Einstiegssignal des MACD die Konstellation
bei der Relativen Stärke nach Levy. Dieser langfristige Indikator liegt nicht nur
komfortabel über seinem Schwellenwert von 1, sondern hat jüngst auch eine klassische
Korrekturflagge nach oben auflösen können. Im „uncharted territory“ jenseits des alten
Rekordstandes von 48,50 EUR lassen sich die nächsten Anlaufziele in Form einer Fibonacci-Projektion
(51,13 EUR) sowie der Parallelen (akt. bei 56,67 EUR) zum gut 1-jährigen Haussetrend
bestimmen. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich das Junihoch bei 47,54 EUR
an. |
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Hella KGaA Hueck & Co. (Weekly) |
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